FC Töss SpielberichteAktive1. Mannschaft Sponsor werdenSucheSitemapKontakt

1. Mannschaft


Vorrunde Saison 2010/2011

14.08.2010

FC Töss – FC Altstätten 4:2 (2:2)

Töss startete wie meistens mit viel Druck nach vorne und erspielte sich in den ersten Minuten einige Torchancen. Jedoch resultierte für die Ripi-Boys nichts Zählbares. Es waren die Rheintaler, die das Skore eröffneten in der 8. Minute. Zum ersten Mal vor dem Tor von Bruno Meili aufgetaucht, profitierte Taras Zinko von einer Unsicherheit in der Tössemer Hintermannschaft. Die Platzherren, nicht geschockt wegen dieses frühen Gegentreffers, kombinierten und liessen den Ball laufen. Es dauerte nur fünf Minuten, ehe Sandro Malis mit einer schönen Einzelleistung die Altstätter Verteidigung ausspielte und Torhüter Langenegger sicher bezwang zum verdienten Ausgleich.

Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich für Töss flankte Philipp Winter den Ball kurz vor der Grundlinie in den Fünfmeterraum. Grbovci nützte die Verwirrung der Altstätter Hinterleute und reüssierte zum 2:1 für Töss.

Fortan kontrollierte Töss, das auf drei gesperrte und drei abwesende Spieler verzichten musste, die Partie und erspielte sich die eine oder andere Torchance. Altstätten, in seinen spielerischen Mitteln etwas limitiert, versuchte sich kämpferisch im Spiel zu halten. Ab und zu konnten die Rheintaler die Tössemer Verteidigung etwas beunruhigen, aber zu zwingenden Torchancen kamen sie nicht. Es erstaunte umso mehr, als Bösch in der 26. Minute den Ausgleich erzielte. Er profitierte von einem Fehler Meilis, der den rutschigen Ball abprallen liess. Bösch staubte ab schoss ein zum 2:2.

Auch in der zweiten Halbzeit agierte Töss und Altstätten reagierte meistens nur. Nur fünf Minuten nach der Pause gelang dem Tössemer Youngster, Philipp Winter, mit einer Volley-Direktabnahme aus 16 Metern via entfernten Pfosten die erneute Führung für die Platzherren – ein Traumtor. Töss versuchte, die Entscheidung mit ihren spielerischen Mitteln herbeizuführen. Dies klappte vorerst nicht. Altstätten beschränkte sich aufs Kontern, doch die Tössemer Verteidigung vereitelte die wenigen gefährlichen Szenen der Rheintaler. In der 85. Minute gelang Altstätten der Ausgleich doch noch. Der SR-Assistent hatte jedoch die Fahne oben und signalisierte eine Abseitsstellung – eine sehr knappe Entscheidung. Töss kam mit Glück um diesen Gegentreffer. Praktisch im Gegenzug entschied Rame Mazrekaj die Partie mit einem «Strich» unter die Latte. Mazrekajs Geschoss war unhaltbar für Hüter Langenegger.

Töss gewann dieses Spiel verdient, weil die Ripi-Boys über weite Strecken spielerisch klar besser waren und viel mehr Torchancen erarbeiteten.

Aufstellung:
Meili; Murina, Ehrensberger, Dalla Nora, Kastrati; Kutlu, Malis, Mazrekaj, Winter (64. Ben Mahfoudh); Grbovci, Keserovic (89. Leitgeb)

 

Rückrunde Saison 2009/2010

05.06.2010

Seefeld ZH – Töss 1:2 (1:2)

Töss startete wieder einmal fulminant in eine Partie, im Wissen, dass es für einen möglichen Aufstieg in die 1. Liga als bester Gruppenzweiter einen Sieg braucht. Wenn dann der Sieg auch noch hoch ausfallen würde, umso besser.

In der 8. Minute zirkelte Mazrekaj einen Freistossball auf den Kopf von Solomun und bereits führten die Ripi-Boys. Das Team von Abramo D’Aversa hielt den Druck auf das Tor der Gastgeber aufrecht. Nur vier Minuten nach dem Führungstreffer besorgte Baskapan das 2:0. «Musti-Goal» profitierte, als der Seefelder Keeper Cardoso den Ball nach einem Schuss von «Packo» nur abprallen lassen konnte.

Nach 20 Minuten wäre Töss beinahe die dreifache Führung gelungen. Yunus Kutlu traf aber nach einem «Maze-Freistoss» nur die Querlatte. 30 Minuten waren gespielt, als sich Michael Ehrensberger einen verhängnisvollen Fehlpass leistete. Seefeld nützte den Fehler und skorte den Anschlusstreffer. Die Ripi-Boys wurden durch diesen überraschenden Gegentreffer geschockt und das Tössemer Spiel erlitt einen Bruch.

Nach der Pause war es Baskapan der beim zweiten Tössemer «Holztreffer» Pech bekundete. Für den Rest der zweiten Hälfte konnte Töss sein Spiel und den Druck auf das gegnerische Tor nicht mehr entwickeln wie noch im ersten Durchgang. 

Bruno Meili musste in der Nachspielzeit nach einem Seefelder Freistoss nochmals eingreifen, um die Punkte für Töss festzuhalten.

Töss gewann mit einer guten Mannschaftsleistung verdient und darf weiter auf den Aufstieg hoffen, obschon Bümpliz, der momentan beste Gruppenzweite, mit einem 6:1 Sieg das punktgleiche Duell in der Tordifferenz auf 6 Tore zu seinen Gunsten hochschraubte.

Aufstellung:
Meili; Defièbre, Ehrensberger (54. Kastrati), Dalla Nora, Elmazi, (71. Murina), Mazrekaj, Mutlu, Kutlu, Grbovci, Solomun, Baskapan (85. Malis)

29.05.2010

Töss – Bazenheid 4:0 (2:0)

Das Spiel gegen die Toggenburger wurde eine klare Angelegenheit für den FC Töss und der Sieg stand zu keinem Zeitpunkt des Spiels in Gefahr.   

Bereits in der 5. Minute konnte der wendige Durim Grbovci eine scharfe Hereingabe von Marjan Solomun zum 1:0 verwerten. Der FC Töss machte weiterhin viel Druck und kam dadurch immer wieder zu Chancen. In der 28. Minute erhöhte der lauffreudige Mustafa Baskapan mit einem herrlichen Lob-Ball auf 2:0.

Auch in der 2. Halbzeit begannen die Ripi-Boys mit schönen, sicheren Ballkombi- nationen und hatten den Gegner jederzeit im Griff. Nach einer Stunde verwertete Marjan Solomun per Kopf eine herrliche Flanke von der rechten Seite zum sichernden 3:0. Der FC Töss dominierte das Spiel weiterhin und drei Minuten vor Ende der Partie erzielte Serkan Mutlu mit einer Direktabnahme wie aus dem Bilderbuch das Tor zum Schlussresultat von 4:0.

Insgesamt sahen die Zuschauer eine faire und sehr gut geleitete Partie, die der FC Töss mit einer tollen Mannschaftsleistung verdient zu seinen Gunsten entschied. Die Ripi-Boys können weiter hoffen, als bester Gruppenzweiter in die 1. Liga aufzusteigen.

Aufstellung:
Meili; Kutlu, Defièbre, Mazrekaj, Mutlu, Grbovci, Dalla Nora, Elmazi, Ehrensberger (72. Malis), Solomun (77. Üsküp), Baskapan (77. Keserovic)

15.05.2010

Töss – Bülach 6:5 (1:1)

Die Ripi-Boys legten wieder einmal los wie die Feuerwehr. Der erste schnelle Angriff über die linke Seite mit dem schnellen Aladin Keserovic ermöglichte dem gut postierten Durim Grbovci in der Mitte nach weniger als zwei Minuten die Tössemer Führung.

Die einheimischen Zuschauer glaubten wohl, das könnte im gleichen Stil weiter gehen. Denn Töss legte in der Vergangenheit schon öfters Blitzstarts hin mit zwei, drei Toren in den Startminuten. Nicht so gegen den Tabellenletzten aus Bülach.
In der 9. Minute musste Besar Latifi mit einer Oberschenkelzerrung das Spielfeld bereits wieder verlassen. Er wurde durch Ahmet Murina ersetzt.

Die Ripi-Boys kontrollierten den Gegner und das Spiel während der ersten Halbzeit fast nach belieben, aber Tore fielen bis zur Pause keine mehr für das Heimteam. Torchancen wurden erarbeitet, aber die wirklich zwingenden Chancen zum Skoren blieben aus.

Bülach kämpfte aufopfernd und klammerte sich an den letzten Strohhalm gegen den Abstieg. Kurz vor der Pause trafen die Zürcher Unterländer zum überraschenden Ausgleich. Iseni erwischte Bruno Meili auf dem falschen Fuss, nachdem der Schuss aus rund 20 Metern noch abgelenkt wurde.

Die Gäste schöpften aus dem Ausgleich Hoffnung und kämpften auch nach der Pause vorbildlich. Töss, das auf den abwesenden Dalla Nora und die gesperrten Kastrati und Ehrensberger verzichten musste, tat sich schwer. Es brauchte einen stehenden Ball in der 52. Minute für die neuerliche Führung der Platzherren. «Maze» zirkelte von links einen Freistossball auf «Packo», der das Rund mit der Brust stoppte und gekont zum 2:1 einschoss.

Die Ripi-Boys liessen die letzte Konsequenz vermissen, das Spiel zu entscheiden. Bülach glaubte an seine Chance, im Reitplatz zu punkten. Promt gelang Manauri Medina der erneute Ausgleich in der 63. Minute.

Die Platzherren schalteten dann doch noch einen Gang höher und schraubten das Skore zwischen der 73. und der 81. Minute auf 5:2. Kutlu, Grbovci mit einem sehenswerten Weitschuss und Baskapan waren erfolgreich.

Das Spiel schien endgültig entschieden – glaubten alle Anwesenden. Doch die genügsamen Ripi-Boys schauten zu, wie Bülach weiterkämpfte und innerhalb von nur zwei Minuten (85. und 86.) wieder auf 5:4 heran kam.
Kaum angespielt nach dem vierten Bülacher Treffer, erhöhte «Musti-Goal» schon wieder auf 6:4. Das war aber immer noch nicht der Schlusspunkt in der verrückten Schlussphase dieser nicht hochstehenden, aber wegen den vielen Toren unterhaltsamen Partie. In der vorletzten Spielminute gelang Bülach noch der Anschlusstreffer zum 6:5 Endstand.

Die Akteure bescherten den Zuschauern in den letzten 11 Minuten des Spiels ein Schützenfest mit sechs Treffern – drei auf beiden Seiten. Die beiden Hintermannschaften waren ziemlich löchrig und dies nützten die Stürmer aus, ganz nach dem Motto «jeder Schuss ein Treffer».

Aufstellung:
Meili; Latifi (9. Murina), Solomun, Defièbre, Üsküp, Grbovci, Kutlu, Mazrekaj, Mutlu (71. Elmazi), Keserovic (83. Schiavano), Baskapan

01.05.2010

Töss – Amriswil 3:2 (2:2)

Trainer Abramo D'Aversa hatte seine Mannschaft gut auf den Gegner eingestellt. Amriswil ist ein unbequemer Gegner, der aufsässig und kompakt spielt. In der Vorrunde gelang den Thurgauern in letzter Sekunde der Ausgleich.

Die Gäste zeigten von Beginn weg ihre Aggressivität, die es den Platzherren schwer machte, ihr Spiel aufzuziehen. Es war klar, die Ripi-Boys mussten mit schnellem und präzisem Spiel nach vorne den Gegner laufen lassen. Dies gelang nur schwer in der Startphase. Die Amriswiler jagten jedem Ball nach, den die Tössemer in ihren Reihen zirkulieren liessen.

In der 14. Minute kam es in der Tössemer Platzhälfte zu einem Prellball, der Richtung Strafraum sprang. Bruno Meili versuchte den Ball vor dem heranstürmenden Michele Contartese zu erlaufen, der Weg war aber zu lang. Contartese schob den Ball an Meili vorbei und besorgte die glückliche Führung für die Gäste.
Die Ripi-Boys wunderten sich wohl noch, wie die Amriswiler mit der ersten gefährlichen Szene in Führung gehen konnten, schon lag der Ball ein zweites Mal hinter Meili im Tor. Auf eine gute Flanke köpfelte wieder Contartese den Ball in die Maschen, nicht einmal zwei Minuten nach dem 0:1.

Töss war sichtlich im Stolz verletzt und legte an Tempo zu. Mit schnellen Zuspielen in die Spitze wurde immer wieder Musti Baskapan gesucht. Meistens über die rechte Seite kommend, setzten die Ripi-Boys die Gäste unter Druck. Die Torchancen häuften sich. Es war eine Frage der Zeit, bis den Platzherren der Anschlusstreffer gelingen würde.
In der 28. Minute erfasste Baskapan die unübersichtliche Situation im Strafraum am schnellsten und schoss den Ball in die Maschen zum 1:2.

Töss hatte das Spiel im Griff und drängte vehement auf den Ausgleich. Der lauf- und spielfreudige Musti Baskapan wurde von seinen Hinterleuten immer wieder gut eingesetzt. Bei einem weiteren, schnellen Angriff verlängerte Baskapan den Ball per Kopf zu Solomun auf die rechte Seite und lief gleich in die Gefahrenzone. Mit einem perfekten Zuspiel ermöglichte «Packo» dem torgefährlichen Tössemer Stürmer das zweite Tor zum hochverdienten Ausgleich. Innerhalb einer Viertelstunde wäre «Musti-Goal» beinahe der perfekte Hattrick gelungen, doch Gäste-Keeper Belda hatte etwas dagegen und parierte Baskapans Geschoss spektakulär.

Nach der Pause setzte Töss dort an, wo es vor dem Seitenwechsel aufgehört hatte. Amriswil trug das Seine bei zu einem animierten Spiel bei dauerndem Regen. Bruno Meili zeigte nach wenigen Minuten eine mirakulöse Parade, lenkte den Ball mit etwas Glück auf die Querlatte und verhinderte so die erneute Führung der Gäste.
Es ging auf und ab, wobei die Ripi-Boys leicht überlegen waren und die meisten Zweikämpfe zu ihren Gunsten entschieden. Mit dem Siegeswillen und dem nötigen kämpferischen Einsatz des gesamten Kollektivs wollte Töss die erstmalige Führung erzielen. Ein weiterer schneller Angriff wurde in der 61. Minute von Besar Latifi ausgelöst. Der Ball gelangte an die rechte Strafraumgrenze zu Yunus Kutlu, der gekonnt zu Baskapan weiterleitete. «Musti-Goal» erzielte seinen Hattrick doch noch, indem er aus rund zehn Metern eiskalt zur verdienten Führung für die Ripi-Boys einschoss.

Töss kontrollierte das Spiel in der letzten halben Stunde und kämpfte erfolgreich zur Sicherung des Sieges. Das alles entscheidende 4:2 wollte indes nicht mehr gelingen. Die Gäste öffneten ihre Abwehr und versuchten den Ausgleich zu erzwingen, wurden jedoch nicht mehr richtig torgefährlich.

Eine gute Teamleistung der Tössemer mit Einsatz und Moral und ein treffsicherer «Musti-Goal» Baskapan ermöglichten einen letztlich verdienten Sieg nach einem doppelten Rückstand.

Aufstellung:
Meili; Kastrati, Ehrensberger, Dalla Nora, Latifi, Keserovic (76. Malis), Mutlu, Mazrekaj, Kutlu (83. Grbovci), Solomun (89. Üsküp), Baskapan

17.04.2010

Töss – Linth 4:2 (2:2)

Die Ripi-Boys nahmen das Heft von Beginn weg in die Hand, wie immer im heimischen Waldstadion. Doch der Gegner war gut eingestellt gegen die spielstarken Tössemer. Deshalb musste das Heimteam hart arbeiten, um Torchancen zu kreieren.

Optisch war Töss überlegen in den ersten 20 Minuten, aber die klaren Torchancen blieben aus. Als dann Linth das erste mal einigermassen gefährlich vor Meilis Tor auftauchte, hiess es 0:1. Sasa Vasjlievic hatte die Gäste in Führung gebracht.
Offenbar war Töss etwas geschockt nach dem Rückstand, fast aus heiterem Himmel. Denn nicht mal zwei Minuten nach der Linther Führung lag der Ball bereits wieder im Tössemer Tor. Nach einem weiten Auskick des Gäste-Keepers Redzepi schnitzerte die Tössemer Hintermannschaft. Henry Ekubo bedankte sich und schob den Ball zur doppelten Führung für Linth ein.

Die Bipi-Boys zeigten Charakter und kämpften sich ins Spiel zurück. Musti Baskapan erzwang den Anschlusstreffer, nachdem sich der Linther Goalie und ein Verteidiger gegenseitig behindert hatten. Mit letztem Einsatz setzte sich  «Musti-Goal» durch und drückte das Leder in der 37. Minute über die Linie.

Töss kämpfte um jeden Ball gegen einen soliden Gegner, der die Räume eng machte.  Bezeichnend für den Kampf war die Szene, die zum Ausgleich führte kurz vor der Pause. Serkan Mutlu war nach einem gewonnen Luftkampf mit dem Gäste-Torhüter von diesem festgehalten worden. Der gute Unparteiische zeigte sofort auf den Penaltypunkt. «Maze» besorgte in souveräner Manier den verdienten Ausgleich.

Töss kam nach der Pause mit dem moralischen Vorteil aus der Kabine und suchte sofort den Weg nach vorne. Sieben Minuten waren gespielt, als Solomun einen weiten Traumpass perfekt mit der Brust annahm und den Ball volley aus rund 20 Metern unhaltbar in die Maschen drosch – ein Traumtor! Der selbe Solomun zeigte nur zwei Minuten später, dass er auch ganz hinten wichtig ist. In Extremnis bügelte er einen Lapsus Meilis kurz vor er Linie aus: Mit letztem Einsatz spitzelte «Packo» den Ball weg und verhinderte den Linther Ausgleich.

Das Spiel war fortan offen. Linth blieb stets gefährlich und Töss kämpfte mit der Führung im Rücken erfolgreich gegen den drohenden Ausgleich. Die Gäste riskierten mehr und öffneten die bislang solide Abwehr etwas mehr. Dies ermöglichte Töss, den einen oder andern Konter zu fahren. Einen dieser Konter schloss Musti Baskapan gekonnt ab mit seinem zweiten Tor an diesem Abend. Es war die Entscheidung in der 82. Minute in einem hart umkämpften, spielerisch nicht allzu hochstehenden Spiel.

Die Ripi-Boys verdienten sich letztlich die drei Punkte, weil sie als kampfstarkes Kollektiv Charakter bewiesen und einen 2-Tore-Rückstand wettgemacht hatten.

Aufstellung:
Meili; Latifi, Dalla Nora, Defièbre (46. Ehrensberger), Kastrati, Mazrekaj, Solomun, Mutlu (81. Kutlu), Grbovci, Üsküp (60. Keserovic), Baskapan

10.04.2010

Diepoldsau-Schmitter – Töss 0:3 (0:2)

Die Ripi-Boys haben die Pflicht erfüllt, mehr nicht.

Töss startete mit einem schnellen Tor. Bereits in der 2. Minute bediente Solomun den jungen Durim Grbovci, der zur Führung für die Ripi-Boys traf. In der 20. Minute verzeichneten die Gastgeber einen Lattentreffer.

Töss passte sich dem bescheidenen Niveau des Gegners an und spielte oft durch die massierte Mitte – mit wenig Erfolg. Es brauchte ein Foul an «Packo» im Strafraum, verschuldet durch den Diepoldsauer Keeper, damit Töss die Führung ausbauen konnte. Rame Mazrekaj, der Spezialist für Standardsituationen, verwertete den Strafstoss zum 0:2 in der 39. Minute.

Kurz vor der Pause rettete Bruno Meili mit einer tollen Parade die doppelte Tössemer Führung. Der «Oldie» lenkte den Ball an die Latte. Mit etwas Glück behielt Töss zur Pause die Null hinten.

Auch nach dem Seitenwechsel spielte Töss seine Stärken nicht aus. D'Aversa forderte, schnell über die Flügel zu spielen. Doch die Ripi-Boys behielten den Ball zu lange am Fuss und spielten zu wenig schnell nach vorne.

Eine Viertelstunde vor Schluss passte Grbovci zu Baskapan, der mit dem 0:3 die Partie entschied. Baskapan hatte in der 87. Minute noch einen Lattenschuss zu verzeichnen.
Die Ripi-Boys holten sich die drei Punkte ohne zu glänzen. Der Sieg war jedoch nie gefährdet.

Aufstellung:
Meili; Murina, Dalla Nora, Defièbre, Latifi (60. Kastrati, 82. Kutlu), Mazrekaj, Solomun, Mutlu (70. Üsküp), Keserovic, Grbovci, Baskapan 

01.04.2010

Töss – Balzers 4:3 (3:2)

Töss startete fulminant in diese Nachtragspartie an diesem kalten Abend. Drei Torchancen – drei Tore: 6. Minute, «Maze» zirkelt den Ball per Freistoss auf den Kopf von Solomun, der zum 1:0 trifft. 8. Minute, Grbovci schiesst von der rechten Strafraumecke. Der gegnerische Keeper kann nur noch ablenken mit dem Bein und der Ball senkt sich ins Tor zum 2:0. 12. Minute, «Packo» tanzt auf der rechten Seite einen Verteidiger aus, flankt den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Keserovic zur Mitte köpfelt und Grbovci den Ball über die Linie drückt zum 3:0.

Balzers hatte den Start völlig verschlafen und Töss nützte das resolut aus. Die Ripi-Boys kontrollierten das Spiel und nahmen etwas Gas weg. Weitere Torchancen wurden nicht genutzt, um den komfortablen Vorsprung noch auszubauen.

Nach einer guten halben Stunde verlor Töss in der eigenen Platzhälfte unnötig den Ball. Die Gäste nützten die Gelegenheit aus und marschierten zielstrebig Richtung Meilis Tor. Svecak bedankte sich für das vor-österliche Geschenk und traf zum 3:1. Dies war die erste echte Torchance, die Balzers bis dahin verzeichnete. Nur vier Minuten später konnte Töss einen guten Angriff nicht mit einem Tor abschliessen und lief stattdessen in einen Konter. Balzers zeigte seine Qualitäten bei diesem Tempogegenstoss und Roman Hermann schoss zum Anschlusstreffer ein.

Es entwickelte sich ein ausgeglichenes, animiertes Spiel. Balzers witterte seine Chance dank den zwei Toren innerhalb von vier Minuten. Die Ripi-Boys merkten, dass sie wieder mehr Druck auf das gegnerische Tor entwickeln mussten. Der vierte Treffer für Töss wollte aber vor der Pause nicht mehr fallen.

Nach der Pause suchten die Gäste den Ausgleich und tauchten öfters gefährlich im Tössemer Strafraum auf. Die Ripi-Boys versuchten die Partie zu kontrollieren, erarbeiteten sich aber nur noch selten gute Torchancen. Balzers drängte Töss vermehrt in die eigene Hälfte zurück. In der 60. Minute konterte Töss für einmal blitzschnell: Solomun übernahm den Ball auf der rechten Seite und passte zur Mitte auf den schnellen Keserovic, der zum 4:2 einschoss.

Die rund 40 wetterfesten Zuschauer glaubten, dass das vierte Tor für Töss die Vorentscheidung sei in diesem Spiel. Doch der Schiedsrichter brachte mit einem fragwürdigen Penalty-Entscheid in der 67. Minute erneut Spannung ins Spiel zurück. Hanselmann verwertete das Geschenk des Unparteiischen zum erneuten Anschlusstreffer für die Gäste aus dem «Ländle».

Das Spiel lebte fortan von der Spannung. Es ging rauf und runter. Töss verpasste, mit zwei hundertprozentigen Chancen das Spiel endgültig zu entscheiden. Balzers blieb gefährlich und Töss musste noch einige bange Momente überstehen. Der Schiri zeigte Ehrensberger in der Nachspielzeit nach einem normalen Foul die zweite gelbe Karte und schickte ihn vorzeitig unter die Dusche.

Nach unverständlichen sechs Minuten Nachspielzeit beendete der Referee aus dem Tessin dieses unterhaltsame und torreiche Treffen. Töss behielt die drei Punkte verdient im Reitplatz, dank einem Blitzstart und gutem Kampf gegen Ende des Spiels.

Aufstellung:
Meili; Kastrati, Defièbre, Dalla Nora, Murina, Mazrekaj, Solomun, Mutlu (84. Latifi), Ehrensberger, Keserovic, Grbovci (90. Üsküp)

27.03.2010

Töss – Brühl 0:1 (0:0)

Der Spitzenkampf wurde von Beginn weg intensiv geführt. Töss versuchte, das Heft sofort in die Hand zu nehmen. Schnell war aber klar, dass die Gäste aus St. Gallen aus einer sicheren Defensive operieren. Die Ripi-Boys taten sich schwer, gute Torchancen zu erarbeiten. Brühl konnte die erste Torgelegenheit nach 12 Minuten verzeichnen. Meili lenkte einen Freistoss aus rund 20 Metern an die Querlatte.

In der 20. Minute dreschte Serkan Mutlu eine Direktabnahme aus 16 Metern übers Tor. Die beiden Teams führten einen neutralen Kampf von Strafraum zu Strafraum, gefährliche Torszenen blieben weiterhin Mangelware. Erst in der 42. Minute musste sich Bruno Meili strecken, aber der Flachschuss des Bühler Stürmers strich einen halben Meter am Tor vorbei.

Die zweite Halbzeit brachte nichts Neues. Es war ein Kampf um jeden Meter im Mittelfeld. Töss lief öfters ins Abseits und bekundete Mühe, echte Torchancen zu erarbeiten – zu solide stand die St. Galler Abwehr. Brühls Angriffe wurden ab Mitte der zweiten Halbzeit gefährlicher. Meili musste zwei-, dreimal sein Können unter Beweis stellen, um sein Tor rein zu halten. In der 80. Minute rettete Manuel Dalla Nora auf der Linie für den bereits geschlagenen Meili. Der anschliessende Eckball brachte nochmals Gefahr fürs tössemer Tor, doch die Null stand immer noch.

Viele der rund 100 Zuschauer glaubten bis fünf Minuten vor Schluss wohl schon an ein torloses Remis. Brühl wollte aber mehr und zeigte in der 85. Minute einen schnellen Angriff. Böhi prüfte Meili mit einem satten Schuss. Der Tössemer Keeper konnte den Ball zwar abwehren, doch der wirblige Alban Morina konnte abstauben und schoss das Leder in die Maschen zur viel umjubelten Führung für das «Kronen-Team».

Die Ripi-Boys versuchten mit dem Mute der Verzweiflung doch noch den Ausgleich zu schaffen. Der Brühler Hüter vereitelte aber kurz vor Schluss mit einer tollen Parade die wohl beste tössemer Torchance des Spiels.

Die glücklichen Brühler entführten wieder drei Punkte aus dem Reitplatz. Töss konnte gegen die St. Galler während den zwei Saisons in der 2. Liga interregional noch nie gewinnen – nur einmal gab es ein Unentschieden.

Aufstellung:
Meili; Dalla Nora, Defièbre, Ehrensberger, Kastrati, Murina, Mazrekaj, Mutlu (76. Üsküp), Keserovic (58. Solomun), Grbovci, Baskapan

Vorrunde Saison 2009/10

21.11.2009

Töss – Luzern 1:2 (1:2) Schweizer Cup 1/8-Final

Wer nichts wagt, gewinnt nichts. Nach diesem Motto legten die Ripi-Boys gleich los und spielten nach vorne. In der 1. Minute prüfte Musti Baskapan den Luzerner Keeper König zum ersten Mal. Womit wohl nur wenige gerechnet, aber viele gehofft hatten, traf in der 7. Minute ein: Flankengott «Maze» zirkelte einen Freistoss perfekt auf den Kopf von Serkan Mutlu und dieser setzte den Ball in die Maschen zum 1:0 für Töss. Der Deutweg tobte.
Von wegen David gegen Goliath. Zwischen Töss und Luzern war kein dreifacher Klassenunterschied auszumachen. Die Ripi-Boys spielten mit und waren über weite Stecken ebenbürtig. Das Team von Abramo D’Aversa spielte taktisch hervorragend und kämpfte mit tollem Einsatz gegen die Innerschweizer von Rolf Fringer.

Nach einer Viertelstunde musste Nati-Spieler Hakan Yakin mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel das Spielfeld verlassen. Ob dies Töss wohl noch mehr beflügelt und die Luzerner noch mehr gelähmt hatte? Wenig später kickte Bruno Meili den Ball weit in die Luzerner Hälfte, wo Schwegler einen Fehler beging und Sandro Malis beinahe das 2:0 erzielte: Die Tössemer Nr. 9 setzte den Lobball an die Querlatte. Nicht auszudenken, was bei einer doppelten Führung der Ripi-Boys im Deutweg Stadion los gewesen wäre.

Statt 2:0 stand es in der 31. Minute plötzlich 1:1. Frimpong hämmerte das Leder aus spitzem Winkel am machtlosen Meili vorbei unter die Latte.
Eine eigentlich harmlose Szene führte kurz vor der Pause zum 1:2 für Luzern. Bruno Meili lief aus seinem Kasten, um einen langen Ball zu behändigen, doch dieser rutsche dem Tössemer Keeper unglücklich unter dem Körper hindurch und Ianu hatte keine Mühe, den Ball ins verlassene Tor zu spedieren.

Wer glaubte, dass dieser unglückliche Gegentreffer kurz vor der Pause an der Tössemer Moral zerrte, der irrte. Die Ripi-Boys versteckten sich auch in Hälfte zwei nicht. Luzern mit einer für einen Superleague-Verein sehr dürftigen Leistung brachte keinen weiteren Treffer zustande. Die Tössemer Abwehr hatte das Geschehen weitgehend unter Kontrolle und konnte auf einen sehr guten Bruno Meili zählen, der das Glück nur beim Pfostenschuss von Lustenberger in Anspruch nehmen musste (59. Minute). 

Manch ein Zuschauer befürchtete, dass die Kräfte der Ripi-Boys schwinden würden in der letzten Viertelstunde des Spiels. Doch dem war nicht so. Die Tössemer kämpften und verpassten den Ausgleich nur mit viel Pech. In der 74. Minute schlenzte Mazrekaj den Ball von ausserhalb der rechten Strafraumecke an die Querlatte – Luzern Keeper König wäre nie an diesen Ball herangekommen. 

Töss gab nicht auf und spielte in der Nachspielzeit auf ein Tor. Doch der verdiente Ausgleich wollte nicht mehr fallen – schade! 

Die Ripi-Boys waren sehr nahe an einer Sensation und verdienten sich höchsten Respekt. Die Jungs dürfen sehr stolz sein auf diese tolle Leistung. Sie haben Tössemer Fussballgeschichte geschrieben. SUPER!

Deutweg: 3400 Zuschauer

SR: Grossen
SRA1: Lozano
SRA2: Lüthi

Töss:
Meili; Kastrati, Dalla Nora, Ehrensberger, Latifi, Murina (64. Keserovic), Kutlu (71. Defièbre), Mazrekaj, Mutlu (81. Grbovci), Malis, Baskapan

Luzern:
König; Lukmon, Seoane, Schwegler, Lustenberger, Zverotic, Kukeli, Frimpong, Yakin (16. Ianu), Chiumento (63. Etter), Paiva (46. Chouga)

Impressionen

Video von SF1 in Sportaktuell vom 21.11.2009

31.10.2009

Töss – Seefeld 3:3 (2:2)

Erste Chance – erstes Tor! Keine 90 Sekunden war das Spiel alt, als der Seefelder Keeper einen hohen Ball in seinem Strafraum herunterpflücken wollte. Auch Musti Baskapan stieg hoch, um diesen Ball noch irgendwie zu erreichen. Baskapan war mit dem Kopf am Ball und der Seefelder Torhüter Cardoso konnte das «Rund» nicht festhalten. Baskapan war etwas erstaunt, dass er diesen Ball noch erreichte und zwölf Meter vor ihm plötzlich das leere Tor stand – 1:0 für Töss.

Wenig später hätte Solomun die Führung bereits erhöhen können, doch er schloss aus guter Position etwas überhastet ab und verzog seinen Schuss. Praktisch im Gegenzug musste Bruno Meili sein ganzes Können zeigen. Er lenkte nach vier Minuten einen Flatterball spektakulär zur Ecke.

Nach dem Anfangsfeuerwerk entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Töss drückte mit der frühen Führung im Rücken nicht mehr aufs Tempo wie ganz zu Beginn des Spiels. Deshalb konnte Seefeld das Geschehen vermehrt bestimmen und verzeichnete einige gute Torchancen. Mit einem hervorragenden Bruno Meili im Tor und etwas Glück behielten die Ripi-Boys die Führung.

Der Ausgleich von Seefeld bahnte sich an und wurde in der 39. Minute Tatsache. Der Platzspeaker konnte den Ausgleichstreffer von Anderson Hohmann noch nicht verkünden, schon lag der Ball wieder im Seefelder Netz. «Maze» hatte den zu weit vor seinem Tor postierten Cardoso mit einem Heber aus rund 25 Metern erwischt.

Das kampfbetonte, aber auch unterhaltsame Spiel forderte kurz vor der Pause sein erstes Opfer. Nach einem Foulspiel soll Solomun nachgetreten haben. Der Unparteiische schickte den Fehlbaren unter die Dusche.
Töss war wegen dieses Platzverweises offensichtlich etwas durcheinander geraten, was die Zürcher ausnützten und ihren zweiten Treffer durch Samuel Von Aarburg erzielten. Dem Tor war aber wohl eine Regelwidrigkeit vorausgegangen – Bruno Meili wurde irregulär attackiert im eigenen Strafraum.

Mit nur zehn Mann musste Töss die zweite Halbzeit bestreiten. In den ersten zehn Minuten merkte man von der numerischen Überlegenheit der Seefelder nicht viel. Doch dann tauchten die Zürcher vermehrt gefährlich vor Meilis Tor auf. Der Tössemer Keeper in Hochform und seine Vorderleute konnten den erstmaligen Führungstreffer für Seefeld noch verhindern.
Doch in der 63. Minute war es passiert: Nicolas Thoma erzielte mit einem satten Schuss von rechts via Pfosten die Führung für die Stadtzürcher. 

Töss wehrte sich gegen die drohende Niederlage mit vereinten Kräften. Dieser Kampfgeist wurde in der 73. Minute belohnt. Rame Mazrekaj verwandelte einen Strafstoss souverän zum 3:3.
Seefeld stürmte weiter Richtung Tössemer Tor an. Mit etwas Glück und Bruno Meili konnten die Ripi-Boys den einen Punkt im Waldstadion behalten. Dank der kollektiven Kampfkraft hat sich das Team von Abramo D’Aversa diesen Punkt verdient.

Aufstellung:
Meili; Murina (46. Kastrati), Ehrensberger (84. Keserovic), Dalla Nora, Latifi (52. Mutlu), Elmazi, Defièbre, Mazrekaj, Solomun, Perez, Baskapan

03.10.2009

Töss – Küsnacht 3:0 (1:0)

Nach der eher «mageren» Leistung gegen Amriswil vor einer Woche wollten die Ripi-Boys ihren Fans wieder den wahren Fussball zeigen.

Töss legte mit Tempo los: Baskapan zwei Mal und Solomun vergaben in den ersten sieben Minuten drei hochkarätige Torchancen. Die Ripianer hätten schon sehr früh im Spiel mit zwei Toren in Front liegen müssen.

Nach zehn Minuten konnte sich Küsnacht etwas aus der Tössemer Umklammerung lösen. Die Gäste verzeichneten ihrerseits zwei, drei Torchancen – meistens Weitschüsse, die Bruno Meili im Tössemer Tor nicht sonderlich aus der Ruhe brachten.

Töss griff weiter an und suchte den Führungstreffer. In der 19. Minute zeigte sich «Maze» mit einem Schuss aus 24 Metern. Der Ball strich knapp über das Gehäuse von Gästekeeper Bruno Rinaldi, der sich an diesem schönen Herbstabend wahrlich nicht über mangelnde Arbeit beklagen konnte.

Töss gewann die meisten Zweikämpfe und war einem guten Gegner in einem intensiven Spiel überlegen. Doch die verdiente Führung liess auf sich warten. Nach weiteren Chancen markierte Musti Baskapan in der 27. Minute endlich die längst fällige Führung für Töss: Solomun spielte den Goalgetter mustergültig an und Baskapan skorte aus zehn Metern unhaltbar für Rinaldi.

Bis zur Pause erarbeitete sich Töss noch mehrere gute Torgelegenheiten. Multu prüfte Rinaldi mit einem Schuss aus 20 Metern. Beim anschliessenden Eckball knallte Solomun den Ball an die Querlatte.
Küsnacht schmeichelte die knappe Tössemer Führung zur Pause. In der sehr guten ersten Halbzeit hätten die Ripi-Boys die Partie bereits entscheiden können, wenn nicht müssen.

Nach dem Pausentee reduzierte Töss etwas das Tempo. Küsnacht witterte seine Chance und übernahm die Federführung. Töss liess sich in die eigene Hälfte drängen, stand aber in der Abwehr weiterhin gut, so dass die Gäste nie gefährlich zum Abschluss kamen.
Die Ripi-Boys lauerten auf Konter. Der eine oder andere Tempogegenstoss brachte aber nicht das vorentscheidende 2:0.

Beim immer noch knappen Spielstand wurde die Begegnung ab der 70. Minute wieder intensiver und die beiden Teams schenkten sich nach wie vor nichts. Das SR-Trio hatte das Spiel aber stets im Griff und die Akteure unter Kontolle.

In der 83. Minute wurde Baskapan lanciert. Dieser eroberte sich im Strafraum den verloren geglaubten Ball nochmals und markierte auf eindrückliche Art seinen zweiten Treffer an diesem Abend, sehr zur Freude der Tössemer Fans.
Die Lautsprecherdurchsage für diesen zweiten, verdienten Tössemer Treffer war kaum verstummt, da schlug «Baskagoal» zum dritten Mal zu: Beim schnellen Angriff über links passte Solomun perfekt zu Baskapan, der das Rund nur noch einschieben musste.

Töss zeigte seinen Anhängern eine sehr gute Mannschaftsleistung mit Kampf und Spiellaune. Die Ripi-Boys haben sich in diesem intensiven Spiel den Sieg, auch in dieser Höhe, verdient. Bravo Jungs, tolle Vorstellung!

Aufstellung:
Meili; Kastrati, Dalla Nora, Ehrensberger, Latifi (84. Elmazi), Solomun, Murina (74. Keserovic), Mutlu, Mazrekaj, Malis (63. Kutlu), Baskapan

26.09.2009

Amriswil – Töss 3:3 (1:1)

Wie schon gegen Herisau ging Töss früh in Führung. Bereits in der 6. Minute eröffnete Musti Baskapan das Skore für die Ripi-Boys.

Was dann aber folgte in der restlichen Zeit bis zur Pause, war weit weg von dem, was Töss stark macht. Man stand zu weit weg von den aggressiven Thurgauern. Die Ripianer leisteten sich zu viele Fehlzuspiele.

Die Tössemer Fans, die in die Ostschweiz gereist waren, erhofften sich in der zweiten Hälfte wieder mehr Engagement und Genauigkeit ihres Teams.

Doch es geschah zuerst ganz anders: In der 47. Minute ging Amriswil 2:1 in Führung. Töss erwachte nach diesem Rückstand und begann wieder richtig Fussball zu spielen.

Yunus Kutlu besorgte sieben Minuten nach dem Rückstand den Ausgleich für Töss. In der 78. Minute war es Aladin Keserovic, der die Tössemer Führung wieder herstellte. Sechs Minuten danach schien das Spiel mit dem 4:2 für die Ripi-Boys entschieden zu sein. Doch der Schiri annulierte den Treffer wegen angeblichen Abseits – zu unrecht.
Töss hatte in der Folge noch zweimal die Chance, in Überzahlsituationen den Sack zuzumachen. Diese beiden Topchancen wurden kläglich vergeben.

So wurden die Ripi-Boys in der 93. Minute bestraft mit dem 3:3 Ausgleich der Platzherren. Zu wenig konsequent agierte die Tössemer Hintermannschaft in dieser Situation und verschenkte unnötig zwei Punkte – schade.

Aufstellung:
Meili; Murina (75. Elmazi), Ehrensberger, Dalla Nora, Kastrati, Mazrekaj, Solomun, Kutlu, Malis (55. Mutlu), Baskapan, Perez (70. Keserovic)

19.09.2009

Töss – Chur 3:0 (2:0) CH-Cup, 1/32-Final

Von der ersten Minute an spürten die rund 250 Zuschauer im Waldstadion bei herrlicher Fussballatmosphäre, das die Ripi-Boys diesen Cup-Fight für sich entscheiden wollen.

Töss griff beherzt an und lief den Ball laufen. Über die Aussenbahnen wurden immer wieder gefährliche Vorstösse lanciert und die Bündner Hintermannschaft unter Druck gesetzt. Die Torchancen häuften sich. Der Churer Hüter, Marco Stoop, musste mehrmals sein Können unter Beweis stellen und verhinderte die Tössemer Führung vorerst.

In der 31. Minute war es dann endlich soweit: Musti Baskapan lancierte «Packo» mit einem herrlichen Zuspiel von rechts. Solomun kontrollierte den Ball und versorgte diesen eiskalt in den Maschen. Der Ripi jubelte!

Nur drei Minuten nach der verdienten Führung für die Platzherren baute Töss die Führung aus. Solomun über rechts kommend, wurde fünf Meter vor der Grundlinie ausserhalb des Strafraumes von den Beinen geholt. Zuerst regte sich «Packo» noch fürchterlich auf, weil der Referee für diese Attacke von hinten dem Churer Verteidiger nicht mal Gelb zeigte.
Doch Solomun gab die richtige Antwort darauf: Er köpfte das Rund nach der Freistossflanke von «Maze» zum hochverdienten 2:0 ins Gehäuse. Der Ripi tobte!

Töss kampf- und spielstark liess den enttäuschenden Bündnern in der ersten Halbzeit kaum Spielraum. Die Churer verzeichneten nur eine echte Torchance. Töss zeigte im ersten Durchgang eine hervorrangende Leistung.

In der zweiten Halbzeit sahen die begeisterten Zuschauer nicht mehr den Tössemer Ansturm wie in der ersten Hälfte. Die Ripianer kontrollierten das Spiel und den Gegner, liessen sich aber zeitweise von den Bündnern etwas zu sehr in die eigene Hälfte drängen. Mit Glück kam Töss um einen Gegentreffer herum, als Mario Fausch den Ball an den Pfosten setzte.
Chur operierte ideenlos und mit vielen langen Bällen in die Spitze. Doch die Tössemer Hintermannschaft pflückte fast jeden hohen Ball aus der Luft und gewann die meisten Zweikämpfe.

Mit Kontern versuchte Töss die Entscheidung herbeizuführen. Oft verhinderte aber eine Abseitsstellung eines Tössemer Angreifer den KO-Schlag.
Chur griff weiter verzweifelt an. Töss war heute zu stark. In der 86. Minute besiegelte Armend Kastrati mit dem 3:0 das Churer Schicksal.

Das Waldstadion tobte und die Zuschauer applaudierten den Blau-Weissen für diese grandiose Leistung. Töss erteilte dem 1.-Ligisten eine Fussballlektion!

1/16-Final, wir kommen! Töss hofft auf einen «Grossen» in der Auslosung. Es wäre toll, nach zwei Jahren wieder ein Fussballfest feiern zu können.

Aufstellung:
Meili; Murina, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Mazrekaj, Baskapan, Kutlu, Mutlu (69. Latifi), Solomun (86. Mendes), Perez (75. Malis)

29.08.2009

Brühl – Töss 1:1 (1:0)

Die St. Galler gingen in der 16. Minute mit einem Foulpenalty in Führung.

Töss hatte die gesamte erste Halbzeit etwas verschlafen. Im zweiten Abschnitt stürmten die Ripi-Boys konsequenter gegen das Brühler Tor, weil die St. Galler zu wenig unternahmen, um die Führung auszubauen. Der Lohn für Töss blieb vorerst aus.

Eine Viertelstunde vor Schluss schickte der Referee Marjan Solomun mit der Ampelkarte unter die Dusche. Dies machte die Aufholjagt von Töss nicht einfacher.
Die zehn Tössemer kämpften, doch brachten sie aus dem Spiel heraus kein Tor zustande. Aus einer Standardsituation sieben Minuten vor Schluss resultierte doch noch der Ausgleich: «Maze» zirkelte einen Freistoss aus 20 Metern ins Lattenkreuz.

Dies war der erste Punkt, den die Tössemer gegen den SC Brühl holten. In der vergangenen Saison lieferten die Ripi-Boys bei den beiden Niederlagen sechs Punkte an die St. Galler.

Aufstellung:
Meili; Murina, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Mazrekaj, Kutlu, Malis, Solomun, Üsküp (46. Mendes), Defièbre (57. Perez)

 

22.08.2009

Töss – Kreuzlingen 3:1 (1:1)

... Impressionen

Mit der ersten Chance, das erste Tor für Töss. In der 3. Minute wurde Musti Baskapan «in die Gasse» geschickt und er bedankte sich für den feinen Pass mit den 1:0. Kaum war der Jubel über die frühe Tössemer Führung verstummt, stand es 1:1. Kreuzlingen schloss einen Angriff mit dem Kopfballtor von Alfonso Santabarbara ab. Bruno Meili hatte die Flanke leicht unterschätzt. Es sollte der einzige Fehler des Tössemer Keepers während des gesamten Spiels bleiben.

Während den folgenden zwanzig Minuten neutralisierten sich die beiden Mannschaften zwischen den beiden Strafräumen. Keine Torchance hüben wie drüben bis «Packo» einen Kopfball aus 10 Metern neben das Gehäuse setzte. Drei Minuten später war es wieder Marjan Solomun, der eine Flanke von Baskapan cool kontrollierte, aber beim Abschluss aus 4 Metern zu genau zielte – der Ball strich knapp am Posten vorbei.

Es folgten Chancen für Töss im Minutentakt. Dreimal konnte Ahmet Murina von rechts zur Mitte passen oder flanken. Dreimal konnten Baskapan, Kastrati und «Maze» die hervorragenden Vorlagen von Murina nicht verwerten.

In der 37. Minute, nach einem «Maze»-Freistoss in die Mauer, lenkte der Gäste Keeper Thomas Meier den Nachschuss von Jean-Luc Defièbre zur Ecke. Der anschliessende Eckball brachte die nächste Torchance: Solomuns Kopfball konnte ein Verteidiger auf der Linie entschärfen und er verhinderte damit die erneute Tössemer Führung.

Vier Minuten vor Ende der ersten Halbzeit spielten sich die Thurgauer für einmal schnell durch die sonst sichere Tössemer Abwehr. Die erst zweite Torchance für Kreuzlingen in der ersten Halbzeit, ein Flachschuss von links, wurde von den Gästen nicht in ein Tor verwandelt. Eine Führung wäre auch nicht verdient gewesen für Kreuzlingen. Töss hatte deutlich mehr und bessere Torchancen im ersten Durchgang.

Ab der 46. Minute ersetzte Aladin Keserovic den angeschlagenen Ahmet Murina. Die zweite Halbzeit begann wie die erste – mit einem schnellen Baskapan Tor. Solomun hatte mit einem herrlichen 40-Meter-Pass Baskapan lanciert. Dieser liess sich diese Möglichkeit nicht entgehen und skorte souverän wie beim 1:0.

Die Einwechslung des jungen Keserovic rechtfertigte dieser nach acht Minuten seines Einsatzes mit dem 3:1. Ein weiter Einwurf von rechts wurde mit dem Kopf verlängert. Keserovic stand goldrichtig und hämmerte den Ball aus 15 Metern mit einem Dropkick in die Maschen.

Fortan kontrollierte Töss das Spiel aus einer organisierten Abwehr heraus. Die Ripi-Boys nahmen dann etwas Tempo aus dem Spiel und verzeichneten kaum mehr Torchancen. Dies nützten die Gäste und machten etwas mehr Druck. Bruno Meili verhinderte in der 65. Minute mit einer tollen Parade den Anschlusstreffer.

Kreuzlingen operierte in den restlichen zwanzig Minuten oft mit langen Bällen. Damit war die Tössemer Verteidigung aber nicht zu knacken, auch weil Keeper Bruno Meili gut mitspielte. Sieben Minuten vor Schluss musste Meili trotzdem nochmals sein Können zeigen und lenkte einen guten Schuss zur Ecke. Kreuzlingen verzeichnete im Anschluss an den Eckball seine letzte gute Chance, doch der Kopfball von Dragan Miljic verfehlte das Ziel um 1 Meter.

Töss verdiente sich den Sieg dank Chancenplus und einer spielerisch und kämpferisch guten Leistung. 

Aufstellung:
Meili; Kastrati, Ehrensberger, Dalla Nora, Elmazi, Defièbre, Mazrekaj ( 86. Schiavano), Solomun, Mendes, Murina (46. Keserovic), Baskapan (89. Abegglen)

Rückrunde Saison 2008/09

06.06.2009

Töss – Brühl 1:4 (0:2)

Töss spielte in der Rückrunde gegen alle Topteams zu Hause und wartete immer mit Topleistungen auf: 3:3 gegen Chur, das eine Runde vor Schluss in die 1. Liga zurückkehrt, 4:0 gegen Freienbach, 3:0 gegen Thalwil. Und nun gegen den SC Brühl. Gegen die St. Galler ging es um Prestige und um den dritten Rang. 

Man durfte ein Spitzenspiel der 2. Liga interregional erwarten auf dem Reitplatz. Auch die Sponsoren und Gönner beim traditionellen Frühjahrsapéro erhofften sich ein Fussballspektakel der Ripi-Boys – wie gegen Freienbach.

In den ersten Minuten offenbarten auch die St. Galler, dass sie den dritten Tabellenrang beanspruchten. Der SC Brühl machte den zielstrebigeren und aggressiveren Eindruck. Bereits nach sieben Minuten traf Michael Keller mit einem Schuss aus 14 Metern in die Maschen von Bruno Meilis Tor. Dieser reagierte kaum auf den Schuss, weil er wegen eines vermeintlichen Foulspiels an Manuel Dalla Nora vergebens auf den Pfiff des Tessiner Unparteiischen wartete.

Töss, etwas geschockt nach dem frühen Rückstand, versuchte das Spiel in den Griff zu bekommen. Doch die kampfstarken Brühler waren lauffreudig und spielten den Ball schnell und unkompliziert. Die Ripi-Boys liessen ihren Kombinationsfussball vermissen und agierten (zu) oft mit langen Bällen in die Spitze, die meist eine Beute des gegnerischen Keepers wurden. Zu einfach und durchsichtig waren die Aktionen der Tössemer. Anders die St. Galler. Mit einem Konter in der 21. Minute erzielte wieder Michael Keller mit einem Schuss aus 16 Metern, unhaltbar für Meili, das zweite Tor für Brühl. 

Brühl, das von Trainer Gabor Gerstenmaier gut auf Töss eingestellt wurde, stieg hart in die Zweikämpfe ein und verschaffte sich so den nötigen Respekt. Diese Härte bezahlte Egzon Berisha in der 27. Minute mit der zweiten gelben Karte und musste früher unter die Dusche als ihm lieb war.

Töss wollte die Überzahl nutzen und wieder ins Spiel kommen. Es dauerte jedoch bis zur 35. Minute ehe die «Ripianer» zur ersten echten Torchance kamen. Ein herrliches Durchspiel vollendete Aladin Keserovic, der für den gesperrten Baskapan zum Einsatz kam, nicht mit dem Anschlusstreffer. Keserovics Schuss strich knapp am rechten Torpfosten vorbei. Töss erhöhte den Druck, konnte aber weiterhin nur wenige zwingende Torchancen erarbeiten. Zwei Minuten vor der Pause versuchte Kastrati aus 35 Metern den zu weit vor dem Tor postierten Celebi zu überlisten. Der St. Galler Hüter rettete in Extremnis zur Ecke.

Die zweite Halbzeit war erst wenige Minuten alt (51.), als Alexandre De Freitas, im mittlerweile strömenden Gewitterregen, das 0:3 erzielte. Töss resignierte nicht, obwohl die Vorentscheidung wohl gefallen war. Die Ripi-Boys versuchten alles, um endlich zu skoren. Mit der Einwechslung des immer noch leicht angeschlagenen Serkan Mutlu häuften sich die Torchancen. Jedoch hatte man das Gefühl, dass an diesem gewittrigen Nachmittag auch das Glück nicht auf Tössemer Seite stand. Ein gegnerischer Fuss oder die Querlatte bei einem Kopfball von Solomun verhinderten den ersten Treffer für Töss.
Dann kam’s noch dicker: Der Brühler Alban Morina zeigte in der 65. Minute ein sehenswertes Solo über 40 Meter und schloss dieses mit dem Tor des Tages ab zum brutalen 0:4 aus Tössemer Sicht.

Noch waren 25 Minuten zu spielen und man musste befürchten, dass der Spielausgang für Töss noch heftiger ausfallen könnte. Dies bewahrheitete sich zum Glück nicht. Die Ripi-Boys kämpften nochmals, um wenigstens den Ehrentreffer zu erzwingen. Michi Ehrensberger hielt es deshalb schon lange nicht mehr in der Abwehr. Doch auch er agierte vor dem gegnerischen Tor glücklos.
Es dauerte bis Sekunden vor Schluss, ehe «Maze» mit einem Schuss in die entfernte Torecke die Ehre für Töss rettete. Es schien, als wollte der Schiri aus dem Tessin den Tössemern diesen Treffer gönnen. Denn kaum zappelte der Ball zum einzigen Mal in Brühls Netz, pfiff der Referee den – leider nicht spannenden – Spitzenkampf ab.

Töss musste dem zuvor punktgleichen SC Brühl den dritten Tabellenrang abtreten.

Aufstellung:
Meili; Kastrati, Ehrensberger, Dalla Nora, Soares, Latifi, Solomun, Mazrekaj, Malis (75. Bilalji), Murina, Keserovic (56. Mutlu)

30.05.2009

Diepoldsau-Schmitter – Töss 1:2 (1:1)

Die ersten zehn Minuten tasteten sich die beiden Mannschaften ab. Nach einer Viertelstunde hätte Baskapan die Tössemer Führung erzielen müssen. Er lief alleine auf den Diepoldsauer Keeper zu, setzte aber den Ball um Zentimeter neben das Tor.

In der 24. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Bruno Meili wehrte einen Schuss ab direkt in die Füsse eines Rheintaler Stürmers. Dieser hatte keine Mühe, den Ball im Netz unterzubringen. Allerdings hätte dieser Treffer nicht zählen dürfen, denn bei der Schussabgabe stand der nachmalige Torschütze drei Meter in Abseitsposition und der SR-Assistent hatte wohl wo anders hingeschaut …

Töss kontrollierte trotz des Rückstands das Spielgeschehen und verzeichnete mehr Ballbesitz als die Rheintaler. Der Ball lief gut in den Reihen der Ripi-Boys, die clever und mit Geduld agierten.
In der 36. Minute gelang den «Ripianern» der verdiente Ausgleich: Den «Maze»-Eckball verwertete der wohl kleinste Spieler auf dem Platz, «Don Juan» Yunus Kutlu, per Kopf zum 1:1 Pausenstand.

In der 58. Minute gelang Musti Baskapan die Führung für Töss. Nur zwei Minuten danach sah Kutlu für ein harmloses Foul die zweite gelbe Karte und musste frühzeitig unter die Dusche. So musste Töss schon wieder eine halbe Stunde lang zu zehnt kämpfen für den Sieg.

Die Ripi-Boys zeigten nach dem Platzverweis gegen «Don Juan» eine herausragende Kollektivleistung. Jeder kämpfte für den anderen. D’Aversa sprach seinen Mannen ein grosses Kompliment aus für diese tolle Mannschaftsleistung, die am Ende mit drei Punkten belohnt wurde.
Diepoldsau-Schmitter hatte zwar in der letzten Spielminute nach einem Eckball noch die Chance zum Ausgleich, doch der Ball flog über das Tor von Bruno Meili. 

Töss konnte mit diesem knappen Sieg den dritten Tabellenrang verteidigen. In einer Woche will das Team diese Position festigen im letzten Heimspiel gegen den punktgleichen SC Brühl. Dazu braucht es einen Sieg gegen die St. Galler.

Aufstellung:
Meili; Soares, Bilalji (60. Schiavano), Ehrensberger, Latifi, Mazrekaj, Solomun, Kutlu, Malis, Murina (65. Keserovic), Baskapan (90. Russo)

23.05.2009

Töss – Arbon 2:2 (1:2)

Töss wollte, wie gewohnt zu Hause, gleich zeigen, wer Herr auf dem Platz ist. Doch nach elf Minuten missriet Manu Dalla Nora ein Zuspiel an der Mittellinie. Der Ball landete statt beim Mitspieler in den Füssen eines Gegenspielers. Der schnelle Konter führte zum überraschenden Führungstreffer für die Thurgauer vom Bodensee.
Kaum war die Lautsprecherdurchsage für das 0:1 verstummt, lag der Ball erneut im Netz hinter Bruno Meili. Töss war etwas geschockt nach diesen beiden frühen Gegentoren, nahm das Spiel aber nachher in die Hand. Die Ripi-Boys kombinierten und erarbeiteten sich Torchancen. Nach einer halben Stunde war der Anschlusstreffer endlich Tatsache: Marjan Solomun hatte getroffen.

Kurz vor der Pause dribbelte Armend Kastrati auf der linken Seite zwei Gegenspieler schwindlig und drang unwiderstehlich in den Strafraum ein. Dort konnte er nur mit einem Foul gebremst werden. Den fälligen Elfer aber parierte der Gästekeeper: «Packo» hatte etwas zu unplatziert geschossen und der Goalie ahnte die richtige Ecke. Der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich blieb (noch) aus.

Nach der Pause drückte Töss weiter aufs Tempo. Die Präzision vor dem Tor fehlte aber oft und zum Teil auch das Quäntchen Glück für den Torerfolg. Doch in der 59. Minute war der fällige Ausgleich endlich Tatsache. Solomun drosch den Ball aus 15 Metern unhaltbar für den Torhüter in die Maschen.
Die «Ripianer» wollten das Spiel unbedingt gewinnen und verstärkten das Offensivspiel. Ein Dämpfer in der 70. Minute: Kastrati sah wegen eines überharten Fouls nahe der Seitenlinie die zweite gelbe Karte und wurde vom Referee vorzeitig zum Duschen geschickt.

Zu Zehnt agierte Töss weiterhin offensiv und vernachlässigte die Verteidigungsarbeit ab und zu. So wurden die Arboner mehr als einmal zum Kontern eingeladen. Doch mit vereinten Kräften hielten Bruno Meili und seine Verteidigung den Kasten rein. Sieben Minuten vor Ende der regulären Spielzeit musste Dalla Nora wegen einer Oberschenkelzerrung das Feld verlassen. Elmazi ersetzte ihn und musste während der verbleibenden Zeit noch zwei, drei heikle Aufgaben lösen. 

Töss stürmte auch noch in der Nachspielzeit Richtung Arboner Tor. Doch der mögliche Siegtreffer wollte nicht mehr fallen.
Wegen zwei «schwarzen Minuten» früh in der ersten Halbzeit hatte sich Töss selber um einen durchaus möglichen Sieg gebracht. Trainer Abramo D’Aversa zeigte sich nach dem Spiel entsprechend enttäuscht.

Aufstellung:
Meili; Kastrati, Ehrensberger, Dalla Nora (83. Elmazi), Soares, Solomun, Kutlu, Mazrekaj, Malis (71. Latifi), Murina, Baskapan (86. Keserovic)

16.05.2009

Wädenswil – Töss 0:5 (0:2) – oder «Die Leichtigkeit des Seins»

... Impressionen

Die Abri-Elf liess an diesem herrlichen Samstagnachmittag von Anfang an nie Zweifel offen, wer hier die Punkte mit nach Hause nehmen wird. Von Beginn an agierten sie konzentriert und beherzt. Technisch wie gewohnt auf hohem Niveau spielten sich die Ripi-Boys immer wieder mit schnellen Kurzpässen durch die Reihen der Wädenswiler, welche ziemlich schnell demoralisiert waren. Man konnte nicht ahnen, dass die Heimmannschaft im Abstiegskampf steckte. So vergingen knappe zehn Minuten, bis Sandro Malis aus spitzem Winkel zum 1:0 einschoss. Musti Baskapan erhöhte noch vor der Halbzeit auf 2:0. Er spitzelte ein schönes Zuspiel in die Ecke.

Obwohl die Mannschaft ohne fünf Stammspieler auskommen musste (Dalla Nora nach 20 Min. verletzt ausgeschieden, Solomun, Mutlu, Murina und Latifi gesperrt oder verletzt), spielte die Elf frisch und stilsicher. Hervorzuheben gilt es den 17-jährigen Marco Soares, der vom Aussenverteidigerposten ins Mittelfeld vorrückte und dort eine Leistung absolvierte, die beeindruckte.

Mit der selben Konzentration gings in die 2. Halbzeit. Der überforderte Gegner musste nach wenigen Minuten zur Notbremse greifen. Rame Mazrekaj wurde im 16er umgesäbelt. Den fälligen Elfer verwertete «Maze» souverän. Das Skore erhöhte dann wiederum der lauffreudige Mittelstürmer Musti Baskapan, indem er nach schöner Kombination abschliessen konnte.
Welche Spielfreude herrschte in dieser Mannschaft! Die mitgereisten Tössemer konnten mit geschwellter Brust auf der Tribüne den sonnigen Nachmittag verbringen.

Für den 5:0 Endstand, eine Viertelstunde vor Schluss, war der schnelle Aladin Keserovic besorgt. Auf einen Steilpass reagierte er am schnellsten und schob den Ball am herausstürmenden Goalie vorbei ins Netz.

Ein tolle Leistung mit extrem attraktivem Fussball. BRAVO!

Aufstellung:
Meili; Schiavano, Ehrensberger, Dalla Nora (28. Elmazi), Kastrati, Soares, Kutlu (Bilalji), Keserovic, Malis, Mazrekaj (80. Russo), Baskapan

09.05.2009

Töss – Linth 4:4 (3:2)

… Impressionen

Das Spiel gegen die Glarner begann optimal. Nach zwölf Minuten führten die Platzherren bereits 2:0. 

Der Linther Torhüter Kycyku hatte in der 6. Minute einen absichtlichen Rückpass mit der Hand abgewehrt. Den fälligen, indirekten Freistoss aus 12 Metern hämmerte Rame Mazrekaj unter die Querlatte. Nur sechs Minuten später spielte Baskapan den Ball Ahmet Murina in den Lauf. «Muri» bezwang den Goalie aus 9 Metern mit einem Flachschuss. Das Spiel schien seinen erwarteten Verlauf zu nehmen.
Linth hatte aber etwas dagegen. Nur zwei Minuten nach der doppelten Führung für Töss gelang den Glarnern der Anschlusstreffer. Bei einem Eckball wurde Daniel Feldmann am zweiten Pfosten vergessen. Der Aufsetzer-Kopfball erwischte Bruno Meili eiskalt.

Töss merkte nun, dass es gegen den Viertletzten der Tabelle kaum einen Spaziergang geben würde, wenn man nicht voll bei der Sache war.
Die Ripi-Boys nahmen das Spiel wieder in die Hand und versuchten zu kombinieren. Die klaren Torchancen blieben aber aus. Immer wieder endeten die Angriffe in der Glarner Verteidigung. Doch in der 35. Minute zeigte Schiedsrichter Daniel Spiess auf den Elfmeterpunkt. Ein Linther Spieler hatte den Ball im 16er mit der Hand gespielt. Solomun verwandelte den Penalty cool zum 3:1.

Die zweite Doppel-Führung für Töss hielt aber wieder nur kurz. In der 41. Minute konnte Leonardo Lima die unaufmerksame Tössemer Abwehr überwinden und den erneuten Anschlusstreffer erzielen.
Linth machte aus seinen Möglichkeiten in der ersten Halbzeit das Beste und nützte die Deckungsfehler in der Tössemer Hintermannschaft aus. Der verletzte Abwehrchef, Manuel Dalla Nora, wurde schmerzlich vermisst.

Die zweite Spielhälfte begann viel versprechend für Töss. Drei gute Torchancen in den ersten zehn Minuten führten aber nicht zum Torerfolg. Die beste Chance für Ahmet Murina ermöglichte Marco Soares mit einer Musterflanke. Murina köpfelte den Ball knapp über das Tor. Nach einer Stunde gelang Solomun mit einer feinen Einzelleistung zum dritten Mal eine 2-Tore-Führung für Töss. Der Flachschuss von rechts fand den Weg ins Tor, obwohl der Linther Keeper noch leicht ablenkte.

Nur zwei Minuten nach Solomuns zweitem Tor in diesem Spiel tat es ihm der Linther Lima gleich mit seinem zweiten Treffer. Die Tössemer Verteidiger standen wieder zu weit weg von den Gegenspielern. Lima versenkte aus sechs Metern per Kopf nach einer guten Flanke von links. 

Der Himmel über dem Reitplatz verdunkelte sich und das Gewitter aus dem Westen erreichte die Region – Sturmböen mit starkem Regen, Blitz und Donner. Der Referee unterbrach die Partie in der 80. Minute aus Sicherheitsgründen, Zuschauer, Spieler und das Schiedsrichter-Trio flüchteten unters Dach.

Nach einer 30-minütigen Zwangspause entschied Schiedsrichter Spiess, das Spiel zu Ende zu führen. Das Gewitter hatte sich verzogen und es regnete nur noch leicht. 

Mit einem Eckball für Linth wurde das Spiel wieder aufgenommen. Töss versuchte mit dem fünften Treffer dieses Spiel zu entscheiden, doch dies gelang nicht. Die Glarner kämpften mit vereinten Kräften und deckten die Mängel in der Tössemer Abwehr erneut auf. In der Nachspielzeit konnte Colleli eine gute Flanke kontrollieren und Bruno Meili aus 16 Metern bezwingen. Dem Glarner Stürmer wurde zu viel Raum und Zeit gelassen.

Linth gewann einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg und Töss verlor zwei Punkte für den Anschluss an die Spitze. In fünf Spielen hatte Töss keinen Gegentreffer zugelassen. In den letzten beiden Begegnungen gleich deren sechs …

Aufstellung:
Meili; Kastrati, Ehrensberger, Kutlu, Soares, Solomun, Mutlu (89. Schiavano), Mazrekaj, Malis, Murina, Baskapan

02.05.2009

Frauenfeld – Töss 2:2 (2:1)

Es hätte eine Runde für Töss werden können. Sowohl Leader Chur als auch Freienbach spielten Remis. «Hätte» und «Wäre» zählen aber bekanntlich nichts.

Töss zeigte gegen Frauenfeld sein zweites Gesicht und wirkte überheblich. Nach dem Superspiel gegen Freienbach glaubten die Ripi-Boys, gegen Frauenfeld reichen 50 % der Leistung vor einer Woche, um drei Punkte zu sichern. Gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller, die ums Überleben kämpft, muss man eben auch eine Topeinstellung bringen für einen Sieg.

Frauenfeld war aktiver und aggressiver zu Beginn des Spiels. Töss brauchte mindestens zehn Minuten, um auch ins Spiel zu kommen, hatte aber Mühe mit den aufsässigen Thurgauern.
In der 25. Minute trat Frauenfeld einen Eckball. Murina konnte den Ball beim ersten Pfosten nicht abwehren. Das Runde sprang einem Frauenfelder Spieler ans Schienbein und von dort ins Tor.

Nach diesem unglücklichen Rückstand kam auch noch Pech dazu. Serkan Mutlu, der von einem Gegner mit gestrecktem Bein attackiert worden war, musste nach einer halben Stunde verletzt vom Feld.

In der 35. Minute sah die Tössemer Abwehr für einmal nicht gut aus und die Thurgauer konnten nach einem weiten Pass ihre Führung ausbauen.
Ahmet Murina, der in den letzten Spielen oft getroffen hatte, verkürzte kurz vor dem Pausenpfiff auf 1:2.

Die bescheidene Leistung der Tössemer fand nach dem Seitenwechsel seine Fortsetzung. Wenig gelang. Und dann meinte es auch das Schiedsrichter-Trio nicht gut mit Töss. In der 80. Minute erzielte Musti Baskapan den vermeintlichen Ausgleich. Aus zwei Metern schoss er den Torhüter an, welcher bereits hinter der Torlinie stand. Die SR-Assistentin sah den Ball aber nicht hinter der Linie und gab den Treffer nicht.

Dass Frauenfeld die dringend benötigten drei Punkte nicht bei sich behalten konnte, war Marjan Solomun verantwortlich. In der 90. Minute verwertete er einen Eckball per Kopf zum Ausgleich.

Es bleibt zu hoffen, dass Töss in einer Woche gegen Linth wieder sein Können zeigt und mit der richtigen Einstellung und Spielstärke die drei Punkte im Reitplatz behält – gegen einen weiteren Gegner aus dem Tabellenkeller. In den bisherigen sieben Spielen der Rückrunde wechselten sich Unentschieden und Sieg regelmässig ab. Nach dieser Statistik wäre gegen Linth wieder ein Sieg an der Reihe… 

Aufstellung:
Meili; Soares, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Murina, Mutlu (30. Schiavano), Mazrekaj, Solomun, Malis, Baskapan

25.04.2009

Töss – Freienbach 4:0 (1:0)

Heute stimmte beim FC Töss fast alles – die Einstellung, der Kampfgeist, die Spielfreude und schliesslich hatte man auch noch das nötige Wettkampfglück. Als Töss-Fan musste man an diesem herrlichen Samstagnachmittag praktisch während des ganzen Spiels nie um den Sieg zittern, selbst als Yunus Kutlu in der 62. Minute nach einem ziemlich harten Einsteigen mit gelb-rot vom Platz flog.

Doch der Reihe nach:
Von Anfang an übernahm der FC Töss gegen den Tabellenzweiten Freienbach das Spieldiktat und suchte den Führungstreffer. Nach einer ersten unübersichtlichen Situation vor dem Freienbacher-Keeper schon nach wenigen Minuten und einem Pfostenschuss von Solomun nach 24 Minuten zeigte der Genfer Schiedsrichter nach 34. Minuten und einem Foul an einem Tössemer im Freienbacher Strafraum auf den Penaltypunkt. Rame Mazrekaj liess sich nicht zweimal bitten und versenkte sicher.

Nach 45 intensiven Minuten, bei denen Freienbach dank der massierten und aufmerksamen Töss-Abwehr kaum einmal gefährlich vor Meilis Tor auftauchte, gingen die Ripi-Boys mit der verdienten 1:0-Führung in die Pause.

Und kaum war man in die zweite Halbzeit gestartet, jubelten die Tössemer bereits wieder. In der 48. Minute schloss Ahmet Murina ein herrliches Zuspiel von Marian Solomun zur 2:0-Führung ab.
Kleine Schrecksekunde als – wie eingangs erwähnt – Kutlu nach einer guten Stunde vom Platz gestellt wurde. Doch wer nun einen Sturmlauf der Gäste erwartete, sah sich getäuscht. Die Tössemer liessen sich auch zu zehnt nicht aus dem Konzept bringen und machten weiterhin das Spiel.
Dass der Co-Leader aus Freienbach mit einem Mann mehr agierte, war lange Zeit nicht zu merken. Und als Musti Baskapan in der 73. Minute nach einem schönen Konter «sein» Tor schoss, war das Spiel gelaufen. Um so mehr, als der eben eingewechselte Ljirim Bilalji nur drei Minuten später gar das 4:0 markierte.

Wie schon eine Woche zuvor gegen Thalwil überzeugte Töss auch gegen Freienbach mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung. Im Tor stand ein aufmerksamer Bruno Meili, hervorragend abgeschirmt von der prima organisierten Abwehr. Vorne nutzte man die Chancen und machte die Tore. In Anbetracht dieser Leistung ärgert der Punktverlust vom letzten Mittwoch gegen den Zweitletzten Herisau wohl umso mehr. Immerhin: Dank den drei Punkten gegen Freienbach bleibt man in Tuchfühlung mit der Tabellenspitze.

Aufstellung:
Meili; Kastrati, Dalla Nora, Ehrensberger, Soares, Kutlu, Mazrekaj, Malis (87. Schiavano), Murina, Solomun, Baskapan (73. Bilalji)

Bemerkungen: Mutlu gesperrt, Latifi beim Einlaufen verletzt

18.04.2009

Töss – Thalwil 3:0 (1:0)

… Impressionen

Bei der Premiere auf dem neuen Spielfeld überzeugten die «Ripianer» mit Disziplin, Kampf und Spiellaune.

Bei schönem Frühlingswetter vor knapp 100 Zuschauern musste wohl keiner der Tössemer Jungs motiviert werden. Der Traumrasen lud die Mannschaft vom Abri und Vinc ein, ihr spielerisches Können unter Beweis zu stellen.

Töss diktierte das Spiel von Beginn weg und versuchte mit Kombinationsfussball über die Aussenbahnen zum Erfolg zu kommen.
Solomun prüfte Gasser im Thalwiler Tor in der 11. Minute zum ersten Mal. Sein Flachschuss aus 23 Metern wurde aber pariert. Nur vier Minuten später brach «Packo» links durch, drang in den 16er ein und bediente Mutlu mustergültig. Dieser sah seinen leicht abgefälschten Schuss vom Pfosten ins Feld zurückprallen und Murina kam knapp zu spät, um diesen Angriff doch noch mit dem ersten Treffer abzuschliessen. In der 20. Minute wurde Solomun steil geschickt. Gasser eilte aus dem Tor und konnte Solomun an der Strafraumgrenze gerade noch stoppen.

Nach einer halben Stunde war es endlich soweit. Marco Soares bediente Ahmet Murina mit einem Traumzuspiel hoch in den 5-Meterraum. «Muri» nahm die Kugel in aller Ruhe herunter und erzielte eiskalt die verdiente Tössemer Führung.
Thalwil wurde kaum einmal gefährlich. Wenn, dann nach Standardsituationen. Die Tössemer Abwehr wurde in der ersten Halbzeit nie ernsthaft geprüft. Manuel Dalla Nora organisierte die Abwehr gut. Die 1-Tore-Führung zur Pause war ein zu knappes Resultat für Töss. 

Mit gleichem Rhythmus strebte Töss nach der Pause das zweite Tor an. Bei einem schnell ausgeführten Freistoss in den Strafraum wurde Serkan Mutlu angespielt. Dieser setzte den Ball aus wenigen Metern knapp neben das Tor. Fünf Minuten später bediente Solomun Murina mit einer scharfen, halbhohen Flanke. Murina versuchte den Ball mit einem Absatztrick ins Tor zu befördern, was aber nicht gelang. Mit einem unkonventionelleren Abschlussversuch wäre der Ball wohl zum 2:0 im Netz gelandet. 

Thalwil kam nach einer Stunde stärker auf und setzte Töss erstmal in diesem Spiel etwas unter Druck. Die Tössemer Abwehr und Bruno Meili wurden ein paar Mal geprüft. Mit Disziplin und Kampf hielten die Ripi-Boys aber dagegen. Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch.

In der 71. Minute vergab Yunus Kutlu die nächste klare Torchance für Töss. Er schoss aus rund acht Metern direkt auf Torhüter Gasser. Sieben Minuten später fiel dann doch die Vorentscheidung. Mutlu wollte den Torhüter umspielen und wurde von diesem von den Beinen geholt – Penalty! Solomun versenkte das Leder souverän zum verdienten 2:0.

In der 84. Minute entschied Murina das Spiel endgültig mit seinem zweiten Tor. Er wurde von Solomun perfekt flach angespielt und verwertete gekonnt aus wenigen Metern. 

Mit einer tollen Kollektivleistung hatte sich Töss die drei Punkte verdient. Einziger Wermutstropfen waren die Verwarnungen gegen Kutlu und Ehrensberger. Beide sind gegen Herisau gesperrt wegen der 4. Gelben Karte.

Aufstellung:
Meili; Soares, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Murina (88. Bilalji), Latifi, Kutlu, Mazrekaj (86. Schiavano), Solomun, Mutlu (79. Malis)

09.04.2009

Töss – Bazenheid 0:0

Diese Geschichte ist schnell erzählt.

Töss versuchte das Spiel zu machen, die kreativen Akzente fehlten aber. Mittelfeld und Sturm taten sich sehr schwer gegen ein kompaktes und kämperisches Bazenheid.

Aus dem Spiel heraus waren kaum echte Torchancen entstanden. Die einzige, nennenswerte Tössemer Szene mit Torgefahr in der ersten Halbzeit entstand nach einem abgewehrten Eckball, als Sandro Malis' Schuss aus rund 18 Metern nur wenig am Lattenkreuz vorbei strich (13. Minute).
Auf der Gegenseite klärte Marco Soares knapp vor einem Toggenburger Stürmer zur Ecke, bevor dieser alleine auf Meili losziehen konnte (20. Minute).
Bruno Meili musste vor der Pause noch zweimal entscheidend eingreifen, um seinen Kasten sauber zu halten.

In der zweiten Halbzeit herrschte das gleiche Bild: Neutralisation und sehr wenige Torchancen. Nach einer Stunde schoss Solomun aus 23 Metern knapp über die Querlatte und nur zwei Minuten später verzog derselbe aus aussichtsreicher Position halblinks im Strafraum.

Eine Schrecksekunde gab es in der 70. Minute. Der junge Marco Soares musste mit einer starken Rückenprellung vom Feld getragen und mit der Ambulanz zur genaueren Untersuchung ins Kantonsspital überführt werden.

In der 83. Minute knallte Bazenheids Maksuti den Ball aus 25 Metern an die Querlatte – 3 cm tiefer und dieser Ball hätte gepasst!
In der Nachspielzeit vergab «Packo» den Matchball für Töss: Sein Schuss wurde von einem gegnerischen Verteidiger zum Eckball abgelenkt.
Das war's!

Töss hatte in seinen bisherigen drei Spielen der Rückrunde nur in der 1. Halbzeit gegen Leader Chur überzeugt. Das wenige Positive ist, dass Töss hinten zweimal zu Null gespielt hat.

Aufstellung:
Meili; Soares (70. Schiavano), Latifi, Ehrensberger, Murina, Mazrekaj, Mutlu, Kutlu, Malis, Solomun, Elmazi (52. Keserovic)

04.04.2009

Stäfa – Töss 0:2 (0:1)

Das Positive aus dieser Partie ist schnell erzählt: Drei Punkte und hinten zu Null gespielt. 

Abramo D’Aversa hatte seine Jungs die ganze Woche vor einem schwierigen Spiel gewarnt und dass es eine gute Einstellung braucht, um einen auf dem Papier leichten Gegner zu schlagen. 

Auf einem schwierig zu bespielenden Platz in Stäfa verbuchten die Ripi-Boys in den ersten zehn Minuten drei hochkarätige Torchancen – ohne zählbaren Erfolg. Das kurze Angriffsfeuerwerk mündete anschliessend in eine Spielweise, die dem bescheidenen Gegner angepasst wurde.

Bei einem Eckball in der 15. Minute gelangte der Ball nach einer Kopfabwehr zu Sandro Malis, der aus rund 18 Metern schoss. Yunus Kutlu lenkte den Ball entscheidend ins Tor zur verdienten Führung für Töss.

Töss glaubte, das Spiel und die drei budgetierten Punkte locker nach Hause schaukeln zu können. Dem war nicht so. Stäfa erspielte sich auch einige Torchancen. Es war vor allem Bruno Meili zu verdanken, dass Töss keinen Gegentreffer kassierte. Meili rettete in jeder Halbzeit einmal mit unglaublichem Reflex.

Töss sündigte beim Verwerten der Torchancen und zitterte deshalb bis in die Nachspielzeit. Solomun verwertete in der 91. Minute einen Rückpass von Keserovic zum spielentscheidenden 2:0.

Fazit des Trainers:
Ein Sieg ohne Glanz. Es hätte auch anders kommen können, wenn Stäfa die eine oder andere Torchance genutzt hätte. Töss wurde trotz mangelnder Einstellung und einer Portion Überheblichkeit mit drei Punkten belohnt.

Aufstellung:
Meili; Soares, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati (75. Latifi), Murina, Kutlu, Mutlu (88. Elmazi), Mazrekaj, Solomun, Malis (80. Keserovic)

28.03.2009

Töss – Chur 3:3 (3:1)

Die Revanche für die klare Vorrundenniederlage schien stattzufinden. Töss legte auf dem Kunstrasen in Veltheim mit hohem Tempo los und signalisierte schnell, was Sache ist.
Der erste Schuss nach weniger als einer Minute strich nur knapp über das Bündner Gehäuse. Doch bereits mit dem zweiten Angriff in der zweiten Minute knallte das Feuerwerk zum ersten Mal: «Packo» drosch den Ball unhaltbar zum 1:0 in die Maschen.

Die frühe Tössemer Führung lancierte das Spiel. Die Churer versuchten, den Rückstand zu korrigieren. Dies gelang denn auch in der 12. Minute durch Karamese. 

Das Spiel entwickelte sich zum Spitzenkampf. In hohem Tempo ging es hin und her, Töss wies Vorteile auf und erarbeitete mehr Torchancen. Marjan Solomun zeigte sich in bester Spiellaune und war auch an der entscheidenden Szene zum 2:1 massgeblich beteiligt: In der 24. Minute wurde «Packo» im 16er regelwidrig vom Ball getrennt. Deshalb zeigte Schiedsrichter Bianchi aus dem Tessin auf den Penaltypunkt. Mazrekaj verwertete den Elfer souverän.

Die Partie war nicht nur temporeich, sondern auch bei den Zweikämpfen teils intensiv. Man schenkte sich nichts. Töss weiterhin im Vormarsch und mit der Führung im Rücken zeigte einige gute Angriffe. Vor allem über die rechte Seite, wenn Solomun lanciert wurde, herrschte stets Alarm in der Churer Hinter-mannschaft. Baskapan setzte erneut Solomun mit einem «Zuckerpass» in Szene. «Packo» erzielte in Manier eines Topskorers am herauseilenden Bündner Keeper vorbei das viel umjubelte 3:1 (41. Minute).

Eine Schrecksekunde gab es für Chur kurz vor dem Pausenpfiff. Ihr Topskorer, Mario Fausch, musste mit Verdacht auf Wadenbeinbruch vom Spielfeld getragen werden. Zur genaueren Untersuchung brachte ihn die Ambulanz ins Kantonsspital Winterthur. 

In der zweiten Halbzeit zeigten die Churer, dass sie sich noch nicht geschlagen geben. Die Bündner erhöhten den Druck auf das Tössemer Tor. Eine feine Einzelleistung von Derungs schloss dieser in der 53. Minute ab mit einem Schlenzer ins hohe linke Eck von Meilis Gehäuse. Dieser Anschlusstreffer beflügelte die Gäste und es wurde mehrmals gefährlich vor dem Tössemer Tor. In der 66. Minute nach einem Eckball gelang dem Bündner Innenverteidiger Luck per Kopf der Ausgleich. Fünf Minuten später rettete Bruno Meili innert drei Sekunden zweimal mirakulös.

Töss konnte sich kaum mehr zwingende Torchancen erarbeiten und zeigte sich in einigen Szenen frustriert über den verloren gegangenen 2-Tore-Vorsprung und einige strittige Entscheide des Unparteiischen. In der 80. Minute liess sich Baskapan nach einem Foulspiel zu einer Tätlichkeit hinreissen und musste frühzeitig unter die Dusche. Solomun sah kurz vor Schluss unnötigerweise die Gelbe Karte wegen Reklamierens.

Das Remis war am Ende ein gerechtes Resultat, weil jedes Team je eine Halbzeit für sich in Anspruch nehmen konnte: Töss hatte Vorteile in der ersten, Chur in der zweiten Halbzeit.

Aufstellung:
Meili; Soares (61. Kastrati), Dalla Nora, Ehrensberger, Murina, Malis, Mazrekaj, Kutlu, Mutlu (83. Elmazi), Solomun, Baskapan

 

Vorrunde Saison 2008/09

08.11.2008

Töss - Balzers 1:2 (0:1)

Töss versuchte von Beginn weg, das Spiel zu diktieren. Schon früh war zu sehen, mit welcher Taktik die Gäste aus dem Fürstentum an diesem schönen, aber kühlen Novemberabend spielten. Bereits in der 5. Minuten fuhr Balzers den ersten Konter. Bruno Meili, an seinem 33. Geburtstag, wehrte den Schuss von Luca Piperno hervorragend ab und verhinderte die frühe Führung der Gäste.

Je ein Eckball bis zur 10. Minute brachte keinen Erfolg für beide Teams. Nach 12 Minuten setzte Daniele Polverino einen Freistoss aus rund 28 Metern knapp neben das Tössemer Tor. Eine Minute später traf Roger Beck nur den Pfosten von Meilis Gehäuse. Es dauerte eine Viertelstunde, ehe Töss die erste Torchance verbuchte. Musti Baskapan wurde steil geschickt. Aus 14 Metern wollte er schiessen, doch der aufmerksame Goalie, Daniel Bitschnau, eilte aus seinem Kasten und war gleichzeitig mit dem Tössemer Stürmer am Ball. Der Prellball flog über die Seitenlinie.

Töss tat sich schwer gegen die defensiv gut organisierten Gäste. Oftmals bremsten die «Ripianer» ihr Offensivspiel selber, weil die Zuspiele zu ungenau waren. Nach einem Tössemer Fehlpass in der gegnerischen Platzhälfte startete Balzers einen seiner schnellen Konter. Polverino schloss den präzise vorgetragenen Tempogegenstoss mit einem Flachschuss ab zum 0:1 für Balzers (22. Minute).

Die Mannschaft von Abramo D’Aversa versuchte zwar das Spiel zu kontrollieren, fand jedoch kein geeignetes Mittel gegen den Abwehrriegel der Gäste. Nach einer halben Stunde konterte Balzers erneut nach einem Ballverlust von Töss in der Angriffszone. Dieses Mal verzog Roger Beck klar und schoss das Leder weit über das Tor von Bruno Meili.

In der 33. Minute verzeichnete Töss seine bisher gefährlichste Torchance in der ersten Halbzeit. Durim Grabovci erkämpte sich den Ball an der Grundlinie und legte für Musti Baskapan auf. Dieser schoss scharf und gezielt aus 8 Metern und spitzem Winkel. Gäste-Keeper Bitschnau lenkte den Ball spektakulär zur Ecke und verhinderte so den Ausgleich für Töss.

Die erste Halbzeit sah Töss mit mehr Ballbesitz und Balzers mit mehr Effizienz sowie mehr und gefährlicheren Torchancen. Daraus resultierte die logische Führung der Gäste. 

Töss entwickelte gleich nach dem Pausentee mehr Druck. Der erste Torschuss wurde fünf Minuten nach Wiederanpfiff von einem Balzers-Verteidiger abgeblockt. Sechs Minuten später misslang Bitschnau 10 Meter neben seinem Tor ein Befreiungsschlag. Der Ball landete direkt in den Füssen von Ahmet Murina, welcher direkt schiessen wollte, jedoch den Ball nicht wunschgemäss traf. Zwei Minuten danach versuchte sich Serkan Mutlu mit einem Flachschuss. Bitschnau konnte den Ball nicht festhalten, doch Baskapan kam einen Schritt zu spät um abzustauben.

Töss fand weiterhin kein Rezept, den Abwehrriegel von Balzers zu knacken. Die zündenden Ideen fehlten. Und wenn einmal ein guter Angriff über die Seite lanciert wurde, hob der Schiedsrichter-Assistent die Fahne wegen einer Abseitsstellung.

Die gefährlicheren Chancen hatte Balzers. In der 70. Minute wurde ein Freistoss von Martin Telser aus 24 Metern abgelenkt und flog neben das Tor. Besser machte es Luca Piperno in der 77. Minute. Er schloss einen erneuten, schnellen Konter mit einem Flachschuss ab zum 0:2 für Balzers. Zwei Minuten später flog ein Freistossball hoch Richtung zweiten Pfosten von Meilis Kasten. Die Direktabnahme des Balzers-Stürmers setze dieser aber über das Tor. Fünf Minuten vor Schluss hielt Bruno Meili im Nachfassen einen Flachschuss von Martin Telser – wieder nach einem Konter.

Töss kämpfte und gab nicht auf. In der 87. Minute wurde dies belohnt. Youngster Durim Grabovci schoss aus der Drehung aus rund 20 Metern einen Lobball und bezwang mit diesem einzigen Überraschungsmoment im Tössemer Spiel den Gästehüter Bitschnau, der fünf Meter vor seinem Tor stand. Dieser Anschlusstreffer kam jedoch zu spät für Töss. Schiedsrichter Schenk pfiff nach 93 Minuten ab und besiegelte die erste Heimniederlage der Ripi-Boys.

Balzers kam mit einer defensiv gut eingestellten Mannschaft auf den Reitplatz und nahm dank Effizienz, schnellem Konterspiel und Chancenplus nicht unverdient drei Punkte mit ins Fürstentum.
Töss erwischte nicht den besten Abend und machte sich das Leben selber schwer. Das sonst übliche, schnelle Spiel konnte nicht wunschgemäss aufgezogen werden, weil die nötige Kreativität und die Präzision fehlten.

Aufstellung:
Meili; Latifi, Dalla Nora, Ehrensberger, Elmazi, Murina, Mazrekaj, Kutlu, Mutlu, Grabovci, Baskapan

01.11.2008

Töss verliert im Brühler Nebel etwas unglücklich – Brühl - Töss 2:0 (0:0)

Bei unfreundlichem Fussballwetter (Nebel, tiefer Boden und kalt) starteten beide Mannschaften animiert ins Spiel. Die Brühler wollten den Anschluss an die Spitze nicht verpassen und unsere Tössemer Jungs wollten ein Spiel näher an den Herbstmeister herankommen. Von Beginn an entwickelte sich ein intensives, unterhaltsames Spiel mit leichten Vorteilen für die Einheimischen. Jedoch erst in der 27. Minute wurde es torgefährlich. Rame, über ihn liefen praktisch alle Angriffe, lancierte mit einem Pass in die Tiefe Packo, dieser ereilte den Ball gerade noch rechtzeitg vor dem Torhüter, den Ball konnte er jedoch nicht mehr ins Tor zirkeln, er landete im Aussennetz. Danach wurden die St.Galler jedoch immer stärker und setzten unsere Abwehr des öfteren unter Druck. Ein 20 m Freistoss in der 34. Minute parierte der erst 17-jährige Fabio Urbano mit wachem Reflex und nur eine Minute später konnte der Ball erst auf der Linie von einem Defensivspieler abgewehrt werden. Dem entgegenzuhalten war nur eine fast geglückte Direktabnahme vom Musti nach einem Töss-Freistoss in der 42. Minute. Auf der Gegenseite hatte die Nr. 15, Henry Ekubo, kurz vor der Pause noch die Führung auf dem Kopf. Der Ball ging jedoch knapp daneben. Nebst den prominenten Abwesenden (Bruno, Armend, Yunus) musste zudem eine Minute vor Halbzeit eine weitere Teamstütze das Feld verlassen, Besi flog der Ball derart unglücklich in die Bauchgegend, dass er für kurze Zeit keine Luft mehr kriegte und behandelt werden musste.

In gleichem Tempo startete die 2. Halbzeit. Das Spiel wogte auf und ab, ja es war ein attraktives Spiel! Die erste Chance hatten die Brühler in der 48. Minute, Fabio parierte allerdings glänzend. Es dauerte bis zur 59. Minute, als die Tössemer beinahe das 1:0 erzielten . Erneut lancierte Rame den heute eher etwas müden wirkenden Packo, dieser entledigte sich seiner Gegenspieler und schoss gezielt aufs Tor, leider nur an den Pfosten! Dies hätte die Führung sein müssen! Die Tössemer spielten etwas zu monoton, die Ueberraschungen fehlten, man versuchte mit immer denselben langen Bällen den an sich extrem gefährlichen Packo anzuspielen. Dies war vom Gegner daher leicht auszurechnen.  Ebenfalls missglückten oft die letzten Pässe und so konnte  in der doch überlegen geführten 2. Halbzeit kein Profit herausgeschlagen werden. Durim hatte noch zweimal die Möglichkeit das Tor zu erzielen, jedoch ohne Fortune. Man begann sich bereits mit dem 0:0 abzufinden, als in der 83. Minute der Ball leichtfertig aus der Hand gegeben wurde und so die Gastgeber durch Schären in Führung gehen konnten. Ein unnötiges Tor, doch vielleicht passte es zum heutigen Abend. Das eigene Glück konnte man nicht abrufen, die Leistung der Ripianer war zwar ordentlich, die Spielweise aber eben selten wirklich zwingend. So reichte eine unbedachte Defensivaktion um das Spiel aus der Hand zu geben.  Das 2:0 war dann nur noch ein Draufgabe. Somit hat die Mannschaft das bessere Ende fürs sich behalten, die einen etwas grösseren Siegeswillen aufwies. Unsere Trainer waren natürlich enttäuscht über diese, nicht wirklich zwingende Niederlage.

Doch trotz dieser Niederlage gilt es jetzt nicht, den Kopf in den Sand zu stecken!  Die Ansätze waren auch in Brühl zu sehen. Jetzt gilt es im letzten Vorrundenspiel gegen den FC Balzers diese Ansätze in Zählbares umzumünzen, das heisst mit Selbstvertrauen, Kampfkraft und Teamgeist die 3 Punkte holen!

Aufstellung:
Urbano; Ehrensberger, Dalla Nora, Elmazi, Murina, Latifi (46. Malis) Mazrekaj, Mutlu (70. Soares), Solomun, Grabovci, Baskapan (83. Keserovic)

25.10.2008

Töss - Diepoldsau-Schmitter 3:2 (2:1)

… Bilder vom Sponsoren-Apéro

Töss ging mit einem der ersten Angriffe bereits nach neun Minuten in Führung. Solomun wurde an der Strafraumgrenze angespielt. Gekonnt deckte «Packo» den Ball ab und drehte sich Richtung Tor. Unwiderstehlich tankte er sich am Verteidiger vorbei und schoss flach ein.

Die zahlreichen Sponsoren beim Herbst-Apéro sahen bereits nach einer Viertelstunde, dass gegen die Gäste aus dem Rheintal ein Sieg drin liegt. Dieses Unterfangen erhielt einen Dämpfer in der 19. Minute. Armend Kastrati wähnte sich von einem Gegenspieler zurückgehalten und wartete auf den Foulpfiff des Schiris. Der Pfiff blieb aus und Kastrati wollte sich dem Ball zurückholen. Das anschliessende (gelbwürdige) Foulspiel von Kastrati taxierte der Unparteiische wohl als Revanche-Foul und zeigte die Rote Karte – ein sehr harter Entscheid.

Töss war leicht geschockt nach dem Platzverweis gegen ihren linken Verteidiger und verlor für ein paar Minuten die Konzentration. Die Rheintaler kamen in dieser Zeit zu zwei guten Torchancen. Einmal konnte Manuel Dalla Nora vor dem einschussbereiten Stürmer gerade noch zur Ecke klären. Vier Minuten später köpfelte die Nr. 20 der Gäste, Daniel Keel, freistehend 1 Meter neben das Tor.

In der 33. Minute wurde Captain Serkan Mutlu auf der linken Seite freigespielt. Er blieb am letzten Verteidiger hängen, doch der Ball kam via «Maze» zu «Packo», der aber mit seinem Linksschuss aus 16 Metern den Gäste-Keeper nicht bezwingen konnte.

Fünf Minuten später zeigten die Gäste einen zügigen Angriff, bei dem die Tössemer Verteidigung einen Gegenspieler nicht eng genug bewachten. Bruno Meili eilte aus dem Tor und wollte den Ball behändigen. Der Stürmer kam zu Fall – Penalty. Sämtliche Zuschauer erwarteten, das Meili die Gelbe Karte bekäme. Doch der Schiri zeigte ihm die Rote! Bei dieser Entscheidung bewies der Referee wenig Fingerspitzengefühl, zumal bereits der Platzverweis gegen Kastrati sehr übertrieben war.

Trainer D’Aversa musste nun Ersatz-Goalie, Fabio Urbano, einwechseln. Sandro Malis ging deshalb (unfreiwillig) vom Feld.

Der erste 17-jährige Urbano kam unverhofft zu seinem Debüt in der interregionalen 2. Liga und musste (kalt) gleich zu einem Penalty-Duell antreten. Er blieb chancenlos beim Strafstoss von Patrick Hutter, der souverän zum Ausgleich verwandelte.

Töss steckte wegen der doppelten Unterzahl nicht etwa den Kopf in den Sand, sondern sagte «jetzt erst recht». Der Charakter der Mannschaft, Disziplin und vor allem Kampf war jetzt gefordert.

In der 45. Minute kam Töss bei der rechten Outlinie zu einem Freistoss. Der Spezialist «Maze» führte schnell aus und brachte eine schöne Flanke in den Strafraum, wo sich Solomun in die Höhe schraubte, einen Moment in der Luft stehen blieb und herrlich unter die Latte köpfelte. Die vielumjubelte Führung kam zum idealen Zeitpunkt kurz vor der Pause und war die richtige Antwort auf die beiden harten Platzverweise gegen Töss.

Manch ein Zuschauer hatte sich gefragt, schafft es Töss mit nur neun Spielern, diese knappe Führung während der zweiten Halbzeit  zu verteidigen.

Mit Kampf, guter Organisation und Disziplin deckte Töss die Limiten der Gäste auf. Diese waren nicht fähig, die doppelte Überzahl zu nutzen, weil sie zu einfallslos und ungenau spielten.

Es kam aber noch besser für die Ripianer. Bei einem der seltenen Tössemer Konter wurde «Packo» herrlich angespielt. Er zeigte wiederum Klasse und Durchsetzungsvermögen im Zweikampf und erzielte einen (unechten) Hattrick. Mit einem perfekten Flachschuss in die entfernte linke Ecke liess er Martin Frei im Gästetor keine Abwehrchance – 3:1 für Töss und noch 30 Minuten waren zu spielen.

Die Rheintaler konnten die Ripi-Boys in der Folge nicht mehr in Verlegenheit bringen. Der junge Tössemer Goalie, Fabio Urbano, zeigte eine hervorragende Leistung bei seiner Feuertaufe und durfte sich auch auf den aufopfernden Kampf seiner Vorderleute verlassen.

In der 87. Minute erzielten die bescheidenen Gäste doch noch den Anschlusstreffer nach ihrem einzigen gut vorgetragenen Angriff in der zweiten Halbzeit; jedoch zu spät, um noch zum Ausgleich zu kommen.       

Der andere junge im Team von Töss, Durim Grabovci, hatte in der Nachspielzeit sogar noch das 4:2 auf dem Fuss, doch sein Schuss strich knapp über die Querlatte.

Respekt vor dieser Leistung der Ripi-Boys. Die Zuschauer und Sponsoren applaudierten zu Recht für diese eindrückliche, disziplinierte Darbietung. Die Mannschaft zeigte Charakter und übernahm verdientermassen erneut die Tabellenführung, weil Freienbach gegen Herisau nur Unentschieden spielte.

Aufstellung:
Meili; Latifi, Dalla Nora, Murina, Kastrati, Mazrekaj, Solomun, Kutlu, Malis (38. Urbano, ins Tor nach Meilis Platzverweis) Mutlu (90. Baskapan), Grabovci

18.10.2008

Arbon - Töss 2:2 (1:2)

Die ersten zwanzig Minuten tasteten sich beide Mannschaften ab, wobei Arbon etwas aktiver agierte. Diese Aktivität der Gastgeber wurde dann auch belohnt: In der 24. Minute erzielten die Thurgauer die Führung.

Töss war nicht etwa geschockt wegen dieses Rückstandes, sondern nahm das Zepter in die Hand. Es dauerte dann auch nur sechs Minuten, bis Durim Grabovci den Ausgleich herstellte.

Töss kombinierte gut und kam durch «Maze» in der 35. Minute zu einem Pfostenschuss. Die grösseren Spielanteile gehörten nun Töss, das auch mehr Zweikämpfe gewann. Die logische Folge davon: Die Führung für die «Ripianer» wiederum durch Durim Grabovci mit seinem zweiten Treffer innerhalb von zehn Minuten. Grabovci, das erst 18-jährige Talent, zeigte eine sehr gute Leistung und konnte das Vertrauen des Trainers mit diesen zwei Toren zurückzahlen.

In der zweiten Halbzeit nahm Töss das Spiel wieder in die Hand und verzeichnete über 60% Ballbesitz. Gegen ein kollektives Arbon mit einigen guten Einzelspielern zeigte Töss eine gesteigerte Leistung gegenüber dem Spiel gegen Wädenswil.
Die Ripi-Boys suchten das dritte Tor. In der 58. Minute war es wieder «Maze», der den Ball nur an die Querlatte anstatt in die Maschen setzte. Bis zur 80. Minute vergaben zweimal Solomun und einmal Grabovci Topchancen, die das Spiel entschieden hätten.

Oft kommt es dann so: Wenn man die Tore nicht macht, bekommt man sie. Dies geschah in der 84. Minute. Arbon glich aus und holte einen viel umjubelten Punkt gegen Töss, dem das Wettkampfglück für einmal nicht beschieden war.

Töss hatte in diesem Spiel zwei Punkte und auch die Tabellenführung an Freienbach verloren. Entsprechend enttäuscht zeigte sich Abramo D'Aversa nach dem Spiel.

Aufstellung:
Meili; Schiavano, Dalla Nora, Elmazi, Kastrati, Murina, Latifi, Mutlu (70. Malis), Mazrekaj, Solomun, Grabovci 

11.10.2008

Töss - Wädenswil 1:1 (0:0)

… Bilder vom Spiel

Töss verschenkte einen möglichen Sieg gegen einen schlagbaren Gegner.

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Bei Töss wurden die kreativen Elemente im Spielaufbau und im Sturm vermisst. Aus diesem Grund konnten die «Ripianer» kaum nennenswerte Torchancen erarbeiten.
Die Verteidigung wurde von den Gästen aus Wädenswil kaum gefordert.

Die Zuschauer merkten schon bald, dass in diesem Spiel, wenn überhaupt, nur wenige Tore fallen würden. Man hatte den Eindruck, Töss konnte die Handbremse nicht lösen.

Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit brachte wenig Änderungen. Töss zwar bemüht, Torchancen zu erarbeiten, doch die Fans sahen nur wenige gefährliche Szenen vor dem Wädenswiler Tor.
Die Einwechslung von «Packo», der seine Magendarmgrippe noch nicht ganz auskuriert hatte, zeigte Wirkung im Offensivspiel von Töss. Etwas Kreativität im Spiel nach vorne brachte jetzt auch Torchancen. Diese konnten aber nicht in Zählbares umgesetzt werden.

In der 68. Minute konnte Marjan Solomun einen Foul-Penalty ausführen. Er sah aber den Ball vom rechten Innenpfosten ins Feld zurück prallen. Diese Szene war symptomatisch für das gesamte bisherige Spiel.

Töss blieb aber am Drücker und verzeichnete die eine oder andere Torchance. Vor Bruno Meili wurde es selten gefährlich. Er und seine Abwehr hatten die Wädenswiler im Griff.

Das Spiel ging in die Schlussphase, als es endlich passierte: In der 83. Minute, nach schönem Durchspiel konnte «Packo» den Ball mit einem Flachschuss im linken Toreck unterbringen. Dieser knappe Vorsprung hätte gegen diesen Gegner eigentlich zum Sieg reichen müssen.
Doch nur vier Minuten nach der Tössemer Führung konnte der Wädenswiler Sven Huber nach einem Eckball eine Unkonzentriertheit in der Tössemer Abwehr zum Ausgleich nutzen.

So wie sich die Gäste über diesen Punkt freuten, so ärgerte sich der enttäuschte Abramo D'Aversa über die verschenkten zwei Punkte nach einer mässigen Leistung seines Teams.

Aufstellung:
Meili; Elmazi, Dalla Nora, Schiavano, Latifi, Kutlu, Mazrekaj, Malis (70. Grabovci), Soares (56. Solomun), Murina, Baskapan

04.10.2008

Linth 04 - Töss 2:4 (1:2)

… Bilder vom Spiel

Die Tössemer spielen sich auch im kalten Glarnerland wie ein echter Leader auf! Bei garstigem Wetter, die Schneefallgrenze war nur unwesentlich höher, starteten die Ripi- Jungs engagiert und selbstsicher! Trotzdem mussten sie in der 3. Minute, nach einer Unachtsamkeit, einen Latten-Treffer hinnehmen. Doch beinahe im Gegenzug hätte es eigentlich bereits 1:0 für den Leader heissen müssen. Musti brachte jedoch den Abpraller nicht am gegnerischen Torhüter vorbei. Die Gäste aus dem fernen Töss bestimmten jedoch die Partie. Mit ihrem technisch versierten Spiel brachten sie die stämmigen Linther immer wieder in Bedrängnis. So buchte Packo mit einem Abstauber nach heftigem Schuss von Rame bereits in der 11. Minute zum 0:1 . In der 19. Minute erhöhte der überzeugende Mittelfeldstratege, Maze, mit einem gezielten Schuss zum 0:2. Die Abri-Boys begannen zu tschüttelen… Die Disziplin im Mittelfeld und in der Abwehr litt ein bisschen. Es ging ja so einfach, warum noch decken?
Das Tössemer Spiel war ganz klar nach vorne gerichtet. Die technisch überdurchschnittliche Truppe übte sich in Schönheit, was auch von den einheimischen Fans wohlwollend anerkannt wurde. Wie wir wissen, ist dies jedoch oft  ein kurzlebiges Geschäft. In der 30. Minute konnte ein Linther Stürmer eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr der Tössemer ausnützen zum 1:2. Auf dem tiefen Boden konnten die Gäste jedoch zu jeder Zeit das Spiel kontrollieren, nur mit den Chancen wurde allzu liederlich umgegangen. Man wollte zirkusreife Tore erzielen, nicht einfach nur Tore. Und so ging man mit einer verdienten, aber knappen Führung in die Pause.

Nach dem Pausentee übernahm der Leader sofort wieder die Initiative. Man wollte den Sack nun definitiv zu machen. Zu harmlos war der Gegner, um hier lange um den Sieg streiten zu müssen. Es dauerte jedoch bis zur 57. Minute, als das 3:1 Realität wurde: Packo mittels gekonntem Heber krönte seine gute Leistung. In der 65. Minute vollendete Serki, nach schönem Zuspiel von Packo, zum auch in dieser Höhe verdienten 4:1! Danach hätte es ein regelrechtes Schützenfest geben können.  Leider wurde Chance um Chance vertan, zum Teil fahrlässig, zum Teil warens aber auch hochstehende Spielzüge, welche schlussendlich nicht verwertet werden konnten. So kassierte man dann halt doch noch den Anschlusstreffer. In der 80. Minute wurde man mit einem Konter eiskalt erwischt – 2:4 Schlussresultat!

Die Tössemer zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die technischen Vorteile der Truppe gab wieder einmal klar den Ausschlag. Das Team von Abri ist in dieser Verfassung ein verdienter Leader und dürfte mit dieser Form nur schwer vom Thron zu stossen sein. Gehen die Jungs weiter mit Disziplin und der richtigen Einstellung in die nächsten Spiele, werden sie dem Verein und Töss noch viel Freude bereiten!

Aufstellung:
Meili; Elmazi, Dalla Nora, Kastrati (Murina), Latifi, Kutlu, Mutlu (Grabovci), Mazrekaj, Malis, Baskapan (Keserovic), Solomun

27.09.2008

Töss - Frauenfeld 3:0 (2:0)

Töss wollte von Anfang an zeigen, warum es an der Tabellenspitze steht. In der ersten Viertelstunde war das Spiel jedoch ausgeglichen. Frauenfeld verzeichnete in der 13. Minute eine gute Torchance – der Ball flog knapp an Meilis Kasten vorbei.

Fünf Minuten später wurde Marjan Solomun nach gutem Angriff schön frei gespielt. Er drang in der 16er ein und konnte dort nur noch mit einem Foul am Torabschluss gehindert werden. «Packo» übernahm die Ausführung des Penaltys gleich selber und verwandelte sicher zur Führung für die Platzherren.

Töss kontrollierte in der Folge das Spiel und überzeugte mit Kampfbereitschaft, Disziplin und Spielwitz. Die klaren Torchancen blieben aber noch aus.

In der 31. Minute bewies «Maze» gute Übersicht und Schlitzohrigkeit. Im Anspielkreis kam es zu einem Freistoss für Töss. Der Frauenfelder Keeper, Thomas Meier, organisierte noch seine Abwehr, ca. 10 Meter vor seinem Gehäuse stehend. Schon flog der Ball hoch Richtung Tor und senkte sich in dasselbe. 2:0 für Töss dank dem Geniestreich von Rame Mazrekaj. Normalerweise ist Armend Kastrati zuständig für die Tore der Marke «Kuriositäten». Doch heute präsentierte sich «Maze» als Kunstschütze.

Nur zwei Minuten nach der doppelten Führung der «Ripianer» konnte ein Thurgauer Stürmer alleine auf Meili losziehen. Er scheiterte aber. Kurz vor dem Pausenpfiff konnte sich Bruno Meili erneut auszeichnen. Er parierte einen guten Schuss aus zehn Metern reflexschnell und der «Turm» in der Töss-Abwehr, Michi Ehrensberger, konnte den Ball vor der Torlinie zum Eckball für Frauenfeld klären. Diese Aktion war ein Beweis für gute, sichere Zusammenarbeit in der Tössemer Verteidigung.

Mit dem Glück des Tüchtigen konnte Töss mit der 2:0 Führung zum Pausentee schreiten. Ein solcher Spielstand ist immer auch gefährlich. Dies wird Abramo D’Aversa seinen Spielern während der Halbzeitpause sicher gesagt haben.

In Hälfte zwei spielte Töss weiter aus einer sicheren Abwehr heraus und hatte das Geschehen im Griff. Frauenfeld kam zwar etwas stärker auf. Die Ripi-Boys versuchten mit schnellen Kontern das Spiel endgültig zu entscheiden. Ahmet Murina vergab bis zur 60. Minute zwei Topchancen. Solomuns zweites Tor wurde in der 65. Minute wegen angeblichem Abseits aberkannt.

Die Zuschauer erfreuten sich eines unterhaltbaren Spiels und waren sich zu diesem Zeitpunkt sicher über den Ausgang dieses Derbys. Frauenfeld versuchte zwar den Anschluss zu erzielen, doch Töss liess kaum eine zwingende Torchance für die Thurgauer zu. In der 72. Minute gewann für einmal ein Frauenfelder Stürmer ein Kopfballduell im Tössemer Strafraum, doch der Ball flog Bruno Meili direkt in die Hände.

Gut zehn Minuten vor Spielschluss machte Töss den Sack endgültig zu. Nach einem schnellen und präzise vorgetragenen Angriff konnte «Maze» ein herrliches Zuspiel zu seinem zweiten Torerfolg  und zur Entscheidung der Partie verwerten.

Töss verdiente sich diese drei Punkte mit einer erneut sehr guten Kollektivleistung auf allen Ebenen. Einzig die mangelnde Chancenverwertung kann dem Team vorgeworfen werden. Solange aber die Abwehr hinten dicht bleibt, braucht es vorne nur ein Tor zum Vollerfolg. Im siebten Spiel verbuchte Töss bereits den vierten Zu-Null-Sieg. Gratulation zu dieser tollen Leistung.

Aufstellung:
Meili; Elmazi, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Mazrekaj, Solomun, Kutlu, Grabovci (75. Malis), Murina (85. Latifi), Baskapan (85. Schiavano)

21.09.2008

Freienbach - Töss 1:2 (1:1) – Töss übernimmt erstmals die Spitze!

… Bilder vom Spiel

Die Ausgangslage war klar: Nachdem Chur in Wädenswil verloren hatte, übernimmt der Sieger dieser Spitzenpartie die Führung in der Gruppe 5 der interregionalen 2. Liga.

Noch kaum im Rhythmus, mussten die Tössemer den Freienbacher Kickern bereits in der 4. Minute die 1:0 Führung zugestehen. Ein Fehler des ansonsten tadellos spielenden Michi Ehrensberger ermöglichte dem Stürmer des Schwyzer Spitzenclubs den Vorsprung zu schiessen. Vor rund 450 Zuschauern, davon 50 Tössemer Fans, entwickelte sich in der Folge ein Spiel, das stetig auf und ab wogte. Es war auffallend, dass die Ripi-Jungs durch den frühen Rückstand nicht richtig in Fahrt kamen. Zu viele Bälle spritzten ab, zu viele Pässe waren ungenau. So konnten die Gastgeber immer wieder gefährlich vor Torhüter Meili auftauchen. So auch in der 34. Minute, wo glücklicherweise der Pfosten die Tössemer vor einem 0:2 rettete. In dieser Situation machte der talentierte Armend Kastrati nicht den besten Eindruck, liess er sich doch beinahe fahrlässig den Ball abjagen.
Die Aufsteiger aus Töss liessen nicht locker und in der 40. Minute hatte Musti Baskapan das 1:1 auf dem Fuss: Eine perfekte Flanke von «Packo» Solomun konnte er jedoch nicht verwerten. Besser machte es dann Captain Serki Mutlu in der 43. Minute: Er verwertete ein Flanke von Packo souverän zum 1:1. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

In der 2. Hälfte sah man ein Töss, das wieder viel Selbstvertrauen zeigte und die Platzherren in der Folge klar dominierten. Der Ball lief wieder sauber durch die Reihen und das Spiel fand mehrheitlich in der Platzhälfte der Freienbacher statt. Es dauerte aber doch bis zur 61. Minute, bis die Bemühungen der Töss-Elf Früchte trugen. Eine herrliche Passfolge über die «Bosporus-Achse» Serki Mutlu – Yunus Kutlu – Musti Baskapan schloss letzterer mit einem sehenswerten Heber ab. 1:2 für Töss! An dieser Stelle ist Kutlu speziell hervorzuheben: Machte er doch während 90 Minuten ein hervorragendes Spiel, gewann viele Zweikämpfe, stopfte Löcher und spielte kluge Pässe. Bravo!
Mit der Führung kam die Kür der «Abri-Chicos». Die Freienbacher waren geschlagen, zumal sie die letzten 2o Minuten zu zehnt abspuhlen mussten, weil nach einem unüberschaubaren Techtelmechtel die Nr. 11 vom Schiri vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde.
Solomun hätte in der 64. Minute beinahe noch das 3:1 erzielt. Sein satter Schuss landete jedoch am Pfosten. Auch die Schwyzer hatten noch zwei gute Chancen – die Stürmer agierten jedoch zu ungestüm.

Nicht besser machte es Musti Baskapan in der 84. Minute: Zu dritt gegen einen Verteidiger konnte das Leder nicht im Tor untergebracht werden, weil der finale Pass zu ungenau gespielt wurde.
In der Nachspielzeit rettete Meili schliesslich den Sieg, in dem er in der selben Aktion mirakulös zwei Schüsse abwehrte, die eigentlich schon fast drin waren.

Der Sieg war aufgrund der 2. Halbzeit verdient. Während 90 Minuten glaubte Töss an seine Chancen und mit Kampf und Konzentration erreichten die «Ripianer» schlussendlich den wertvollen Auswärtssieg. Dieser bringt den FC Töss erstmals an die Spitze der 2. Liga interregional! BRAVO! Herzliche Gratulation!

Aufstellung:
Meili, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Elmazi, Kutlu, Mutlu (90. Grabovci), Mazrekaj, Murina, Solomun, (80. Etemi), Baskapan

13.09.2008

Thalwil - Töss 0:3 (0:1)

Die Startviertelstunde im Aufsteigerduell zeigte ein ausgeglichenes Spiel. Thalwil verzeichnete eine Toptorchance nach zehn Minuten, konnte allerdings nicht reüssieren.

Danach übernahm Töss das Spieldiktat. In der 18. Minute konnte der nach drei Spielsperren wieder eingesetzte Solomun per Kopf eine Freistossflanke von Mazrekaj zum 1:0 für die Ripi-Boys verwerten.
Die Führung bis zur Pause war absolut verdient, denn Töss gewann die meisten Zweikämpfe.

Nach dem Tee demonstrierte die Truppe eine der besten Kollektivleistungen seit Abramo D'Aversa die Verantwortung über diese Mannschaft trägt – so das Fazit des Trainers nach dem Spiel.

Die Tore, zum 2:0 durch den angeschlagenen Serkan Mutlu nach einer Stunde und zum 3:0 durch Michi Ehrensberger nach «Maze-Eckball» zehn Minuten vor Schluss, waren der verdiente Lohn für eine eindrückliche Darbietung der «Ripianer». Töss konnte es sich sogar leisten, mehrere glasklare Torchancen ungenutzt zu lassen. Das Team hatte den Gegner jederzeit im Griff. Die Verteidigung um Bruno Meili und Michi Ehrensberger, der sich in beneidenswerter Verfassung befindet, spielte bereits zum dritten Mal in fünf Spielen zu Null.

Aufstellung:
Meili; Keskin, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Mazrekaj, Solomun, Kutlu, Mutlu (70. Grabovci), Murina, Schiavano (82. Keserovic)

Am kommenden Bettag-Sonntag tritt Töss auswärts zum Spitzenkampf in Freienbach an. Mit einer ähnlichen Leistung wie in der zweiten Halbzeit gegen Thalwil und einem Sieg gegen die Schwyzer könnten die Jungs vom Reitplatz sogar die Tabellenspitze übernehmen.

07.09.2008

Töss - Stäfa 3:0 (1:0)

Ein Spiel, eher auf Niveau 2. Liga regional denn interregional, endete letztlich deutlich zu Gunsten von Töss.

In der Startphase zeigten beide Mannschaften wenig «Explosives». Töss begann das Spiel zu diktieren, konnte sich aber resultatmässig noch keinen Vorteil verschaffen. Die Tössemer Verteidigung wurde von den bescheidenen Gästen vom Zürichsee nicht in Verlegenheit gebracht.
Bei einem verheissungsvollen Angriff in der 31. Minute konnte Ahmet Murina im 16er nur mit Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte Rame Mazrekaj souverän zum 1:0 für Töss.
Wenige Minuten nach der Führung schied Abwehrchef Manuel Dalla Nora wegen einer starken Oberschenkelprellung aus. Er wurde von Remon Abegglen ersetzt. Der A-Junior zeigte bei seinem Debüt in einem Ernstkampf eine sehr gute Leistung.

Die zweite Halbzeit zeigte Ähnliches wie die erste. Töss wurde wenig gefordert von den Gästen und versuchte ein zweites Tor zu schiessen. Einige gute Chancen wurde vergeben. Die zahlreichen Zuschauer mussten an diesem schönen Spätsommer-Nachmittag bis in die 70. Minute warten, ehe Töss das vorentscheidende zweite Tor erzielte. Nach einem Freistoss, hoch in den Strafraum getreten, gelangte der Ball zu Murina, der dem Stäfa-Keeper keine Abwehrchance liess.

Kurz nach der doppelten Führung für Töss beging der Stäfemer Roger Kielholz im Tössemer Strafraum ein absichtliches Handspiel, um ein Tor zu erzielen. Der aufmerksame Schiedsrichter andete dieses Vergehen mit der zweiten gelben Karte für Kielholz und schickte diesen vorzeitig unter die Dusche.

Töss verwaltete in der Schlussviertelstunde den Vorsprung in numerischer Überzahl problemlos. Die beste Torchance in der Endphase hatte Durim Grabovci. Seinen platzierten Schuss lenkte der hervorragend reagierende Gäste-Goalie zum Eckball.
Den Schlusspunkt setzte Yunus Kutlu in der 90. Minute. Nach einem Eckball konnte der wohl kleinste Spieler auf dem Feld den Ball per Kopf in die Maschen befördern.

Töss musste sich heute nicht «zerreissen», um zu den verdienten drei Punkten zu kommen. Auffällig war, dass alle drei Tore nach Standardsituationen und nicht aus dem Spiel heraus erzielt wurden.

Aufstellung:
Meili; Keskin, Dalla Nora (35. Abegglen), Ehrensberger, Elmazi, Mazrekaj, Mutlu (60. Soares), Murina (85. Bilalji), Grabovci, Schiavano, Kutlu

30.08.2008

Chur - Töss 4:0 (0:0) – Ohne Not in Not geraten!

… Bilder vom Spiel

Die Tössemer begannen die Partie gegen den FC Chur 97 mit dem Esprit der zwei Startsiege! Bei herrlichem Wetter und hohen Temperaturen, inmitten der schönen Bergwelt, entfaltete sich ein nettes Spielchen, das auf beiden Seiten kaum Vorteile für sich in Anspruch nehmen konnte.

Zweimal vereitelte Bruno Meili die Führung der Churer mit hervorragendem Reflex. Überhaupt ist der Tössemer Keeper in blendender Verfassung. Er gibt der Abwehr, mit dem ebenfalls sehr aufmerksamen Michi Ehrensperger, grossen Rückhalt!

Auf Tössemer Seite entbrandete der Fast-Torjubel ebenfalls kurz vor Halbzeit einmal auf. Jedoch konnte der Ball nicht in die Maschen befördert werden. Man merkte den Ripi-Jungs an, dass sie bei diesen Temperaturen Mühe hatten, ihr Spiel durchzuziehen. Gegen die robusteren Bündner mussten sie oft dem Ball hinterher rennen, da die Zuspiele vielfach ungenau waren. Das torlose Pausenresultat ging jedoch in Ordnung.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste: Man bemühte sich, jedoch ergab sich kaum etwas Zählbares. Man dachte bereits an ein Unentschieden, als die alte Tössemer Krankheit wieder aufkeimte. Eine unbedachte Aktion von Armend Kastrati wurde zu Recht mit gelb taxiert. Da Kastrati bereits in der ersten Halbzeit eine unnötige gelbe Karte wegen Ballwegschlagens kassiert hatte, hiess dies Platzverweis! Kaum ein Vorteil für die Tössemer, die restlichen 35 Minuten in Unterzahl spielen zu müssen, zumal die Sonne nach wie vor unbarmherzig auf den Sportplatz brannte. So kam bereits ein Minute später das 1:0 der Churer. Damit war der Match entschieden. Unsere Jungs hatten keine Kraft mehr, das Spiel zu wenden. So fielen in regelmässigen Abständen die weiteren Tore – ab und zu sehr abseitsverdächtig – bis zum 4:0 Schlussstand.

Schade! Man hatte doch den Gegner bis zum Ausschluss unter Kontrolle. Nach drei Spielen bereits wieder die 2. rote Karte! Hier besteht grosser Handlungsbedarf. Durch solche unnötigen Undiszipliniertheiten raubt sich die Mannschaft immer wieder selber die Punkte, ohne jede Notwendigkeit. Und, je länger die Saison dauert, umso mehr rächen sich diese Sperren. Nebst dem unangenehmen Effekt, dass die Reputation der Mannschaft und des Vereins innerhalb des Verbandes stark leidet!

So geht fast unter, dass die Mannschaft attraktiven Fussball spielt und an Kampfkraft stark gewonnen hat. Sie müsste wahrscheinlich kaum einen Gegner in dieser Liga fürchten. Aber eben, auf diese Weise wird es schwierig, zwei-, dreimal hintereinander in Bestformation spielen zu können…

Aufstellung:
Meili,; Keskin (46. Soares), Kastrati, Elmazi, Ehrensberger, Mazrekaj, Grabovci, Murina, Malis, Kutlu, Bilalji

23.08.2008

Töss - Herisau 4:1 (1:1) – Töss überzeugt auf der ganzen Linie!

Die Tössemer begannen konzentriert ihr erstes Heimspiel in der interregionalen 2. Liga  gegen die Kantonshauptstädter aus Appenzell Ausserrhoden. Von Beginn an dominierten  sie die Herisauer mit schnellem, direktem Spiel. Nur vor dem Tor agierten sie noch etwas kompliziert. Als in der 25. Minute ein sintflutartiger Regenguss den Ripi innert Sekunden unter Wasser setzte, die Sicht nicht mehr von Tor zu Tor reichte, gelang den Gästen das überraschende 0:1. Die Tössemer griffen am Sechzehner nicht entschieden genug ein, sodass die Appenzeller via Schlenzer in Führung gehen konnten. Kurz darauf unterbrach der Schiri das Spiel wegen des anhaltend starken Regens für rund 5 Minuten.

Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Abri-Jungs sofort wieder das Heft in die Hand. Eine Wasserpfütze vor dem Tor verhinderte wenige Minuten später das 1:1 – der Ball blieb vor der Torlinie in der Pfütze stecken… Das Spielfeld war nun in einem Zustand, bei dem man sich nicht wunderte, wenn der Schiri das Spiel abgebrochen hätte. Erinnerungen ans Euro-Spiel gegen die Türkei kamen auf. Der Ball musste in der Luft gehalten werden, damit es vorwärts ging.
Der FC Töss spielte konzentriert weiter und stellte sich hervorragend auf die widrigen Bedingungen ein.  Rame Mazrekajs Geschoss in der 37. Minute liess die Tössemer jubeln, 1:1!  Mit diesem Resultat gings in die Pause.

Leider hielten sich die Regenwolken hartnäckig über dem Ripi. Auch in der 2. Halbzeit kam es immer wieder zu starken Regengüssen. Doch der Ripi schluckte immer noch genügend Wasser, damit der Schiri das Spiel weiterlaufen liess! Gottseidank!
Unsere Elf schien sich in diesem Pfützenfussballspiel immer besser zurecht zu finden und sie dominierten den Gegner fast nach Belieben! So war es nur ein logische Folge, dass unsere Nr. 17, Armend Kastrati, mit einem gekonnten Heber seine Mannschaft in der 53. Minute in Führung brachte! Nur kurze Zeit später erhöhte wiederum Rame Mazrekaj mittels Freistoss auf 3:1. Die Partie  war gelaufen, denn unsere Jungs liessen nicht nach. Sie waren dem Gegner spielerisch wie auch läuferisch überlegen und spielten die 90 Minuten taktisch auf hohem Niveau. So war das 4:1 durch den Neuzugang Yunus Kutlu fünf Minuten vor Schluss, nach herrlicher Kombination, mehr als verdient.

Es war eines der besten Spiele der letzten 12 Monate. Sämtliche Spieler sind hervorzuheben. Das Team war der Star des Abends. Gratulation! Das Haar in der Suppe war die unglückliche Aktion von Serkan Mutlu in der 90. Minute. Der Spielmacher verletzte sich schwer am Knöchel und musste hinausgetragen werden: Verdacht auf starke Bänderdehnung. Gute Besserung!

Kann die Mannschaft diese Pace und Einstellung beibehalten, dürften sie diese Gruppe klar aufmischen und beleben!

Aufstellung:
Meili, Keskin, Ehrensperger, Elmazi, Kastrati, Mazrekaj (78. Grabovci), Mutlu, Malis (87. Etemi), Kutlu, Murina (89. Schiavano), Baskapan

16.08.2008

Bazenheid - Töss 0:2 (0:1)

Im Auftaktspiel auswärts gegen Bazenheid traf Töss auf einen Gegner, der physisch ebenbürtig war. Töss bewies mit seiner spielerischen Stärke, dass es in dieser Liga ein ernst zu nehmender Gegner ist.

Mit mehr Ballbesitz und den gefährlicheren Chancen ging Töss verdient in der 41. Minute in Führung durch Mutlu. Zwei weitere Tore wurden wegen Abseits aberkannt, wobei eines wohl kein Abseits war...

Die Mannschaft von Abramo D'Aversa und Vincenzo Russo spielte in der zweiten Hälfte weiter als geschlossenes Team auf. Speziell zu erwähnen sind Bruno Meili, Manuell Dalla Dora und Michi Ehrensberger, die allesamt eine hervorragende Leistung zeigten.

In der 57. Minute konnte Marjan Solomun einen Hands-Penalty zum 2:0 für Töss verwandeln. Kaum 10 Minuten später viel "Packo" leider negativ auf und musste wegen einer Tätlichkeit vorzeitig unter die Dusche.

Auf zehn Mann dezimiert kämpfte Töss die letzten 25 Spielminuten für die ersten drei Punkte in der neuen Liga. Dies gelang dank einer guten Mannschaftsleistung. Je ein Postenschuss konnte auf beiden Seiten noch notiert werden, doch das Resultat hielt bis zum Schlusspfiff bestand.
Gratulation an die Mannschaft für die gute Darbietung und den ersten Sieg im ersten Spiel der 2. Liga Interregional.

Aufstellung:
Meili; Keskin, Dalla Nora, Ehrensberger, Mazrekaj, Solomun, Malis (75. Schiavano), Mutlu, Grbovic (55. Murina), Bilalji, Elmazi (62. Kastrati)

Am kommenden Samstag, 23. August um 17:00 Uhr spielt Töss im Reitplatz gegen Herisau sein erstes Heimspiel und freut sich auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung.

Rückrunde Saison 2007/08

14.06.2008

Oerlikon/Polizei - Töss 4:1 (1:0) Regional-Cupfinal in Kloten

Was soll man zu diesem Spiel sagen?

Die Einstellung vieler Spieler hatte überhaupt nicht gestimmt! Gegen einen eigentlich bescheidenen Gegner, den man Anfang April noch 6:2 "auseinander genommen" hatte, reichte es nicht, wenn nur die halbe Mannschaft den Finalsieg wollte.

In der ersten Halbzeit hielt sich der "Schaden" noch in Grenzen. Töss war zwar mehr in Ballbesitz und optisch leicht überlegen, doch konnten die "Ripianer" kaum eine torreife Chance notieren. Alles wirkte halbherzig und ohne Siegeswille.
Zwei Minuten vor der Pause konnte Remo Krapf von der rechten Seite her in den 16er ziehen und Bruno Meili mit einem satten Schuss in die entfernte Torecke zum 1:0 für Oerlikon/Polizei bezwingen.

Die 2. Halbzeit war noch keine Minute alt, da lag der Ball bereits hinter dem Zürcher Goalie, René Amstalden, im Netz – Armend Kastrati flankte aus 40 Metern hoch vors Tor und überraschte alle, als die "Kugel" den Weg ins Oerlikoner Gehäuse fand.
Die Fans des FC Töss glaubten, dass es jetzt richtig los gehe und sich die "Ripi-Boys" auf ihre Stärken besinnen. Weit gefehlt! Töss bot fortan eine schwache Leistung und konnte bis zum Schluss keine(!) einzige echte Torchance erarbeiten.

Oerlikon wollte den Sieg und wurde von Töss, durch dessen lasche Einstellung, bei diesem Vorhaben unterstützt...
In der 67. Minute konnte Ralf Böni nach einem Freistoss zum 2:1 einköpfeln. Töss, zum zweiten Mal in Rückstand, glaubte immer noch, der Gegner sei ohne Kampf und Leidenschaft dann schon noch (automatisch) zu bezwingen. Jeder, der auch nur ein bisschen von Fussball versteht, weiss, dass es ohne Kampf und Siegeswille nichts zu gewinnen gibt.

Bei einem Oerlikoner Konter in der 76. Minute startete Mustafa von der Mittellinie auf einen Steilpass und konnte von der Töss-Abwehr nicht mehr am Torerfolg gehindert werden.
Die Fans des FC Töss wussten spätestens jetzt, dass es mit einem Sieg ihrer Mannschaft endgültig vorbei war. An diesem Tag , vor allem in der 2. Halbzeit, zeigte Töss wohl die schlechteste und "lustloseste" Leistung der gesamten Saison 2007/08.

Auf der Tribüne unter den zahlreichen treuen Fans des FC Töss war zu hören: "Bevor Töss heute das 3:2 schiesst, macht Oerlikon das 4:1." In der Nachspielzeit wurde diese Aussage Tatsache. Michael Ryser besiegelte mit einer Soloaktion die Tössemer "Odyssee".

Die Tössemer Vorstellung war der schönen Anlage in Kloten und dem vom FVRZ und FC Kloten gut organisierten Anlass nicht würdig.

Aufstellung:
Meili; Della Nora, Kastrati, Ehrensperger, Todesco, Mazrekaj, Solomun, Mutlu, Malis, Baskapan, Murina (69. Cides)

Mit dieser Finalniederlage verpasste der FC Töss ein weiteres mögliches Highlight: Den Einzug in die 1. Hauptrunde des Swisscom Cup und, bei allfälligem Losglück wie vor einem Jahr "FC St. Gallen", einen Gegner aus der Axpo-Superleague.

Schade für die Mannschaft, schade für den Verein und seine treuen Fans, die sich verschaukelt vorkamen...  :-(

Bilder vom Regional-Cupfinal

08.06.2008

Wetzikon - Töss 3:2 (2:1)

Die erste Halbzeit hatte Töss komplett verschlafen. War das wohl eine Folge des freitäglichen Ausgangs anlässlich der mannschaftsinternen Aufstiegsfeier?

Wetzikon erzielte in der 9. Minute die Führung und konnte diese nach 25 Minuten sogar ausbauen. Kurz vor der Pause skorte Serkan Mutlu zum Anschlusstreffer.

Nach dem Seitenwechsel und dem Doppelwechsel in der Aufstellung – neu mit Malis und Murina – kam Töss besser ins Spiel.
In der 50. Minute konnte "Maze" nach einen Rückpass flach in die rechte Torecke schieben zum Ausgleich. Dieser währte allerdings nicht lange. Nur  fünf Minuten später traf die Nummer 9 von Wetzikon zur erneuten Führung für die Zürcher Oberländer.

Das Spiel wogte fortan hin und her und beide Mannschaften hatten Chancen für einen weiteren Torerfolg.
Musti Baskapan verpasste den "Ausgleichsball" beim letzten Angriff von Töss buchstäblich um Haaresbreite als er zum Hechtkopfball ansetzte.

Null Punkte in diesem bedeutungslosen Spiel tut niemandem auf Tössemer Seite wirklich weh, denn der Aufstieg war vor Wochenfrist bereits Tatsache.

Aufstellung:
Cremonesi; Kastrati, Dalla Nora, Ehrensberger, Bilalji (40. Malis), Schiavano, Cides (40. Murina), Mazrekaj, Mutlu, Solomun (80. Todesco), Baskapan

03.06.2008

Siebnen - Töss 1:2 (1:0) – Regionalcup 1/2-Final

Töss zeigt von Beginn weg, dass es dieses Spiel gewinnen will. Zwei, drei sehr gute Torchancen wurden in der Startviertelstunde vergeben und die fällige Führung verpasst.

In der 25. Minute schaffte Siebnen mit der ersten Torchance nach einem Konter das 1:0.
Töss bekundete etwas Mühe mit der harten Gangart der Schwyzer. Siebnen war ein ebenbürtiger Gegner. Das intensive Spiel zeigte alles, was einen Cupfight ausmacht.

Die 50 mitgereisten Tössemer Fans – darunter die komplette Veteranen-Mannschaft von Töss – spürten den Siegeswillen unserer "Aufstiegsjungs".

Mit sehr guter Einstellung, disziplinierter Mannschaftsleistung und Geduld arbeiteten die Jungs in der 2. Halbzeit hart und wurden dafür belohnt.

Zwei schöne Tore von Marjan Solomun brachten die Wende in diesem Halbfinal:
58. Minute, "Packo" trifft volley und mit vollem Risiko aus 28 Metern in die Maschen. Knapp zehn Minuten vor Schluss zirkelte "Maze" den Ball per Freistoss auf den Kopf von Solomun – 1:2 für Töss!

Die abgeklärtere Mannschaft hatte sich diesen Sieg gegen einen guten Gegner schlussendlich verdient. Hut ab vor dieser Leistung nach der ersten inoffiziellen Aufstiegsfeier letzten Sonntag...

Aufstellung:
Meili; Todesco (75. Cides), Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Solomun, Malis, Mazrekaj, Murina, Mutlu, Baskapan

FINALE wir kommen:
Am Samstag, 14. Juni um 16 Uhr steigt in Kloten der regionale Cupfinal gegen Oerlikon/Polizei.

Mit einem Sieg gegen die Stadtzürcher kann Töss Geschichte schreiben...

29.05.2008

Töss - Oberwinterthur 6:2 (4:1)

Töss zeigte von Beginn weg, dass das Derby nur einen Sieger haben kann.
2. Minute, Eckball Mazrekaj, Kopfball Solomun, 30 cm übers Tor.
Fünf Minuten danach, mit der zweiten Torchance, gingen die Platzherren bereits in Führung: Solomun mit starkem Dribbling bediente Baskapan mit einem Steilpass in den 16er. Musti Baskapan schiebt den Ball flach ein.

In der 10. Minute hätte Mutlu das 2:0 erziehlen müssen. Kastratis abgefälschen Schuss konnte Mutlu erlaufen und Goalie, Remo Zürcher, hatte er bereits düpiert, doch den Ball brachte Mutlu nicht im Tor unter.
In der 13. Minute machte es Musti Baskapan besser. Einen hohen Ball von Solomun, unterlaufen vom Oberi-Verteidiger, konnte der Tössemer Stürmer problemlos kontrollieren und cool aus 14 Metern zum 2:0 einschieben. Nur zwei Minuten danach verpasste Mutlu die dreifache Führung. Nach einem Schuss aus spitzem Winkel konnte Zürcher zur Ecke lenken. Den Cornerball trat Mazrekaj  perfekt auf den Kopf von Michi Ehrensberger, der wuchtig zum 3:0 abschloss.

Neun Minute später wurde Baskapan wieder steil geschickt, doch diesmal verfehlte er das Ziel knapp. Aber bereits mit dem nächsten Angriff liess Musti einen Verteidiger mit einer Körpertäuschung ins Leere laufen und schoss den Ball flach zum (unechten) Hattrick ins Tor.

Oberi hatte kurz nach dem 4:0 erst seine zweite Torchance. Dalla Nora klärte per Kopf vor dem ebenfalls bereiten Bruno Meili.

Töss kontrollierte das Spiel in Folge und ruhte sich auf dem komfortablen Vorsprung aus.
In der 37. Minute hatte der Schiedsrichter ein Stossen von Remo Todesco gegen den Oberi-Stürmer als penalty-reif taxiert. "Nur" noch 4:1 nachdem Jean-Luc Defièbre den Strafstoss gekonnt verwertete.

Töss war in der 1. Halbzeit klar überlegen und nutzte seine Torchancen zu 60%.

Nach der Pause wollte Oberi nochmals zeigen, dass das Derby noch nicht entschieden war. Nach einem Freistoss von links in den 5-Meterraum warf sich Bruno Meili mutig in den Schuss des Oberi-Stürmers. Der Nachschuss aus zwei Metern streifte die Querlatte (48. Minute).

Das Spiel verlor fortan etwas an Intensität. Töss wollte nicht mehr – Oberwinterthur konnte nicht mehr. Die nächste aufregende Szene ereignete sich in der 60. Minute. Guisi Aloe holte Sandro Malis unfair von hinten von den Beinen. Der Schiedsrichter bestrafte dieses harte Tackling mit der roten Karte und Oberi musste die letzte halbe Stunde zu zehnt auskommen.

Dem schönsten Angriff von Töss an diesem Sommerabend in der 63. Minute fehlte nur noch der krönende Abschluss: Über vier Stationen, direkt gespielt, kam der Ball zu Baskapan, der seinen Schuss aus 10 Metern von Remo Zürcher zum Eckball gelenkt sah.

Einen schönen Angriff von Oberi in der 76. Minute schloss Medina mit einem Schuss aus spitzem Winkel unter die Querlatte zum 4:2 ab. Die Tössemer Verteidigung war für einmal nicht konzentiert und zu weit von den Gegenspielern weg.
Dieser Gegentreffer liess Töss wieder einen Gang höher schalten.
Nur zwei Minuten nach dem Torerfolg für Oberi zog "Packo" auf der rechten Seite Richtung Strafraum und bediente "Maze" mit einem Absatzpass. Rame Mazrekaj nahm die Vorlage an und erzielte endlich wieder einmal ein Tor...

Den Schlusspunkt setze Solomun, für einmal von Baskapan optimal bedient, mit gutem Flachschuss ins linke Toreck – 6:2.

Mit diesem souveränen Derby-Sieg macht Töss einen grossen Schritt Richtung Aufstieg.

Aufstellung:
Meili; Todesco, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Solomun (87. Schiavano), Malis, Mazrekaj, Cides (75. Elmazi) Baskapan (87. Bilalji), Mutlu

Am Sonntag spielfrei, kann Töss aus Distanz verfolgen, wenn Effretikon gegen Zürich-Affoltern ums Überleben kämpft. Nach der Niederlage gegen Seuzach muss Effi unbedingt gewinnen, um nicht abzusteigen...
Gibt Affoltern gegen Effi Punkte ab, ist Töss aufgestiegen!

 

24.05.2008

Töss - Unterstrass 6:4 (3:3)

Achtung fertig los – 2:0 für Töss. 1 Minute und 5 Sekunden waren gespielt als Solomun einen perfekten Querpass von Murina ins Tor schob.
In der 5. Minute zirkelte Mazrekaj von der Seitenlinie her einen Freistoss auf den Kopf von Solomun. Dieser vollendete souverän zu seinem zweiten Tor innert vier Minuten.

In der siebten Minute roch es bereits nach 3:0, doch der gut freigespielte Baskapan konnte den Ball nicht richtig kontrollieren und wurde im letzten Moment am Torerfolg gehindert.

Nach zehn Minuten schaltete Töss einen Gang zurück. Dies versuchten die Stadtzürcher auszunutzen und kamen ihrerseits zu einer guten Tormöglichkeit. Weil der Stürmer den Ball, volley geschossen, nicht optimal traf, hatte Meili keine Mühe das Leder zu behändigen.

In der 28. Minute konnte Murina einen Diagonalpass erlaufen und marschierte mit Zug Richtung Tor. Aus 16 Metern liess er dem Zürcher Keeper keine Abwehrchance – 3:0.

Wie so oft bei einem solchen Spielstand fielen die Tössemer in eine Lethargie, die prompt bestraft wurde. Mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten (31./32.) stellte Unterstrass den Anschluss wieder her. Erinnerungen an das Affoltern-Spiel wurden bei einigen Zuschauern wach.

Töss wurde wieder aufgerüttelt durch die beiden schnellen Gegentore. Mit mehr gewonnenen Zweikämpfen und Balleroberungen übernahmen die "Ripianer" wieder das Zepter. Um die 40. Minute brachten Mutlu und Baskapan kurz nacheinander das Kunststück fertig, bei "pfannenfertigen" Vorlagen den Ball nicht ins Netz sondern knapp übers Gehäuse zu hauen.
Statt 5:2 hiess es in der 45. Minute 3:3, weil der letzte Angriff von Unterstrass vor der Pause mit einem Kopftor auf eine Flanke von rechts abgeschlossen wurde.

Die zweite Hälfte begann fast wie die erste: Drei Minuten waren gespielt, als Solomun den Ball nach einem Eckstoss herrlich ins lange Eck abfälschte zum 4:3.
Töss versuchte nun das Spiel zu kontrollieren und mit Kontern erfolgreich zu sein.
Bei einem solchen Konter wollte Baskapan den Gäste-Torwart aus rund 20 Metern mit einem Heber bezwingen, doch der Goalie streckte sich und pflückte den Ball herunter (63.). Zwei Minuten nach dieser klaren Torchance reüssierte Baskapan doch noch: Bei einem Tössemer "Powerplay" gelangte der Ball über Solomun und Mazrekaj vors Tor zu Baskapan. Dieser schoss direkt und traf zum 5:3.
Serkan Mutlu konnte in der 70. Minute die Unordnung in der Gäste-Abwehr ausnutzen und vollendete zum 6:3.

Zwei Minuten später wurde De Lannay bei einem schönen Angriff der Unterstrasser in die Tiefe geschickt und konnte – aus offsideverdächtiger Position – Bruno Meili zum 6:4 bezwingen. Meili zeigte seinen Mut und sein können in der 80. Minute, als er heraus stürmte und den Ball vor dem einschussbereiten Unterstrasser behändigte.

Töss überzeugte im Sturm weitgehend, hätte aber das eine oder andere Tor mehr schiessen müssen. Die Devensivarbeit wurde teilweise nicht gut verrichtet, so dass Unterstrass zu vier Treffern kam. Die Stadtzürcher wurden durch Nachlässigkeiten in den Tössemer Reihen "aufgebaut".
Der Tössemer Sieg war verdient und die Zuschauer bekammen einige schöne Tore zu sehen an diesem angenehmen Frühlingsabend.

Aufstellung:
Meili; Todesco, Dalla Nora, Ehrensberger, Migliore (46. Cides), Solomun, Mazrekaj, Malis, Murina, Baskapan, Mutlu

18.05.2008

Gossau - Töss 1:1 (0:1)

Weil bereits am Morgen Seuzach Zürich-Affoltern 3:0 besiegte, hätte Töss mit einem Sieg im Zürcher Oberland wieder fünf Punkte zwischen sich und die Stadtzürcher legen können.

Leider konnte Töss nur einen Punkt aus Gossau mit nach Hause nehmen.

Töss zeigte von Beginn weg eine sehr gute Leistung – um Klassen besser als in den drei letzten Spielen. Die Mannschaft demonstrierte eine deutliche Reaktion und war zum Kämpfen bereit. Mit den drei gesperrten "Rückkehrern" Malis, Baskapan, Solomun und dem wieder einsatzfähigen Manuel Dalla Nora fand das Team zur alten Stärke.

In der 12. Minute konnte Serkan Mutlu die verdiente Führung erzielen. Bis zur Pause wäre ein Vorsprung mit zwei oder drei Toren möglich gewesen. Doch leider wurden zu viele gute Chancen verpasst, um das Skore zu erhöhen.

Nach der Pause verlor Töss die Ordnung und stand zu weit von den Gegenspielern weg. Gossau konnte vorerst nicht vom Nachlassen der "Ripianer" profitieren. Doch in der 66. Minute fiel der Ausgleich per Kopf nach einem Eckball.

Dieser Ausgleich rüttelte die Tössemer wieder wach und es folgte bis zum Schluss ein offener Schlagabtausch. Das eine oder andere Tor hätte auf beiden Seiten fallen können. Töss hatte mehr klare Chancen als Gossau. Aber eine alte Krankheit zeigte wieder ihre Symptome: beste Möglichkeiten wurden nicht in Tore umgesetzt. Den "Matchball" hatten in der 86. und 88. Minute Baskapan und Murina auf dem Fuss – leider verfehlten ihre Schüsse das Tor.

Fazit des Trainers: "Heute haben wir zwei Punkte verschenkt! Wichtig ist, dass wir die Leistung aus der ersten Halbzeit ins Heimspiel gegen Unterstrass am kommenden Samstag mitnehmen."

Aufstellung:
Meili; Todesco, Dalla Nora, Ehrensberger, Schiavano (60. Migliore), Mazrekaj, Murina, Malis, Solomun, Mutlu, Baskapan

10.05.2008

Töss - Wallisellen 0:1 (0:1)

Ohne Leidenschaft, ohne Feuer, ohne Kampfwillen präsentierte sich Töss gegen den Letzten der Tabelle.

Vier Stammspieler fehlten wegen Sperren, ein fünfter wegen Verletzung. Das Team war dadurch vor allem spielerisch geschwächt.
Gerade deshalb hätte man von der Mannschaft eine kämpferische Leistung erwarten dürfen. Nichts dergleichen war zu sehen. Töss bot wohl die schwächste Leistung der gesamten Saison.

Das Tössemer Spiel war von vielen Fehlern und Ungenauigkeiten gespickt. Dieses Manko wurde leider nicht durch Kampfgeist wettgemacht. Es war kein Wille zu sehen gegen ein bescheidenes Wallisellen. Töss spielte wie ein Absteiger...

Im ganzen Spiel konnte man zwei Torchancen für Töss notieren. Nach vorne lief nichts. Wallisellen hatte einige Chancen mehr, die vor allem dank Bruno Meili vereitelt wurden.

Nach 30 Minuten musste zu allem Übel auch noch Besar Latifi verletzt vom Feld. Er wurde durch A-Junior Marc Klapper ersetzt.
Nur zwei Minuten später kam Wallisellen zur Führung, nachdem die Gäste bereits vorher einmal den Aussenpfosten getroffen hatten.

D'Aversa musste fünf Junioren nominieren, um die gesperrten und verletzten Spieler zu ersetzen. Die in der 2. Liga unerfahrenen A-Junioren machten das Möglichste. Dies reichte aber auch nicht, um wenigstens einen Remis und somit einen Punkt festzuhalten.

Aufstellung:
Meili; Todesco, Ehrensberger, Münger, Schiavano, Bilalji (67. Migliore), Latifi (29. Klapper), Mazrekaj, Murina, Cides (71. Abegglen), Mutlu

Trotz dieser Niederlage steht Töss immer noch als Leader an der Spitze. Der Vorsprung auf Zürich-Affoltern beträgt aber nur noch zwei Punkte.
Soll der Aufstieg realisiert werden, darf man sich jetzt keine Ausrutscher mehr erlauben. 

04.05.2008

Effretikon - Töss 2:2 (1:1)

Töss wollte eine Reaktion zeigen auf die bittere Heimniederlage vor einer Woche.

Das Spiel begann denkbar ungünstig. Bereits in der 4. Minute erzielte "Effi" den Führungstreffer.

Töss versuchte den frühen Rückstand wettzumachen, tat sich aber schwer. Die gewohnte Spiellaune der "Ripi-Elf" blieb aus. Trotzdem gelang Musti Baskapan in der 37. Minute der Ausgleich.
Aber nur Minuten später folgte ein weiterer Rückschlag: Solomun sah vor der Pause die Ampelkarte für sein zweites Foul, das der Unparteiische als "gelbwürdig" taxierte.

Mit zehn Mann startete Töss in die zweite Halbzeit. Gleiches wie in Durchgang eins wiederholte sich: Effretikon ging nach nur wenigen Minuten erneut in Führung. Noch schlimmer kam es wiederum nur zwei Minuten später. Armend Kastrati wurde vom Schiedsrichter für ein grobes Foulspiel unter die Dusche geschickt.

Um zwei Spieler dezimiert kämpfte Töss gegen die drohende Niederlage. Mit einer klar besseren Einstellung gegenüber dem Russikon-Spiel und grossem Einsatz wehrte sich die Mannschaft von Abri gegen nicht überzeugende Effretiker und auch gegen einen Unparteiischen, der mit seinen Entscheidungen sehr oft wenig Fingerspitzengefühl bewies. Der Referee brachte durch seine "ungewöhnliche" Art der Spielleitung unötige Hektik ins Geschehen auf dem Platz.

Der Kampf hatte sich trotz allen widrigen Umständen doch noch gelohnt. Sandro Malis konnte eine Viertelstunde vor Schluss den verdienten Ausgleich sicherstellen.
Der mittlerweile offene Schlagabtausch hätte auf beiden Seiten den Siegtreffer bringen können, was aber nicht mehr geschah. Die Töss-Abwehr um Bruno Meili verhinderte einen weiteren Gegentreffer und im Töss-Sturm konnten einige gute Chancen nicht verwertet werden.

Das Fazit von D'Aversa nach dem Spiel: "Ich muss meiner Mannschaft ein Lob aussprechen für die Leistung in der 2. Halbzeit, in der wir mit zwei Mann weniger doch noch den Punktgewinn erzwungen haben. Mit der Einstellung der Mannschaft vor einer Woche wäre dies nicht möglich gewesen."

Aufstellung:
Meili; Latifi, Schiavano, Ehrensberger, Kastrati, Mazrekaj, Mutlu (65. Cides), Solomun, Murina, Malis, Baskapan

27.04.2008

Töss - Russikon 2:5 (2:2)

Töss schaffte es nicht, mit einem Sieg die Tabellenführung auszubauen.

Der Gegner aus dem Zürcher Oberland steht am anderen Ende der Tabelle. Das war wohl in den meisten Köpfen der Tössemer Spieler präsent. Sicher hatte auch der Trainer, Abramo D'Aversa, seine Jungs gewarnt, Russikon nicht zu unterschätzen.

Das Spiel begann und Töss marschierte sofort Richtung Gästetor. Mehrere Male wurde es bereits in der Anfangsphase  "heiss" vor dem Russiker Tor. Die 10. Minute brachte das standesgemässe 1:0 durch Ahmet Murina nach präziesem Flachschuss. In diesem Stil ging es dann auch weiter. Töss spielte sich Chance um Chance heraus. Zählbares war aber Fehlanzeige.

Töss hätte bis zur Mitte der 1. Halbzeit mit drei oder vier Toren führen müssen. Stattdessen kam es anders: 26. Minute Ausgleich für Russikon durch Thomas Lüscher. Der flach geschossene Ball fand via Pfosten, für Bruno Meili unerreichbar, den Weg ins Tor.

Töss steckte diesen Ausgleich weg und suchte in der Offensive die erneute Führung. In der 35. Minute konnte Musti Baskapan, der zuvor drei sehr gute Chancen ungenutzt liess, doch noch jubeln – 2:1 für Töss. "Jetzt fahren wir das Ding nach Hause" dachten wohl mehrere Töss-Spieler. Solche Einstellung wird oft bestraft. So geschehen noch in der gleichen 35. Minute. Nach dem Russiker Anstoss folgte postwendend der Ausgleich. Meili verhinderte mit einer Parade kurz vor der Pause die Führung der Gäste.

Vergebens versuchte Töss nach der Pause das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Russikon bewies grosses Kämpferherz und wehrte sich gegen zu umständlich spielender "Ripianer". Die Leidenschaft von Töss, dieses Spiel zu gewinnen, war nicht vorhanden.

Russikon spürte nun, dass gegen dieses Töss mehr als nur ein Punkt gegen den Abstieg zu holen war. Mit einem Doppelschlag (53./57. Minute) ging Russikon 4:2 in Führung. Einige Zuschauer glaubten zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch, Töss könnte nochmals reagieren.

Dem war nicht so. Russikon verteidigte sich mit Kampf und Geschick gegen eine Tössemer Truppe, die ein ganz anderes Gesicht zeigte als noch vor Wochenfrist beim 6:1-Sieg gegen Seuzach.

Mit einem Traumtor aus rund 40 Metern setzte der dreifache Torschütze, Thomas Lüscher, den Schlusspunkt zum 2:5. Er sah, dass Meili weit vor seinem Kasten stand und hielt einfach mal drauf. Der Ball senkte sich perfekt ins Tor.

Fazit:
Russikon wollte die 3 Punkte unbedingt – Töss nicht! Für Töss ist eine Schlacht um den Aufstieg verloren gegangen. Die heutige "Ohrfeige" müsste bei den Tössemer Spielern Wirkung zeigen. Töss kann sich nur selber schlagen, was den Aufstieg angeht...

Aufstellung:
Meili; Dalla Nora, Cides, Latifi, Elmazi (53. Kastrati), Ehrensberger, Mazrekaj, Mutlu, Malis, Murina, Baskapan

24.04.2008

Birmensdorf - Töss 1:6 (0:1) (Regional-Cup 1/4-Final)

Die Verhältnisse in Birmensdorf entsprachen alles anderem als den Wunschvorstellungen des FC Töss. Auf dem kleinen, sumpfigen Platz kamen die Abri-Boys während der ersten halben Stunde schlecht zurecht.

Birmensdorf nützte den Heimvorteil und versuchte mit harter Gangart und "kick and rush" zum Erfolg zu kommen. Töss stand oft unter Druck, konnte aber ein Gegentor verhindern. Bruno Meili rettete nach 30 Minuten mit einer tollen Parade vor dem Rückstand.

Töss gewöhnte sich gegen Ende der ersten Halbzeit besser an die Platzbedingungen. Just im richtigen Moment konnte Solomun in der 40. Minute einen Foulpenalty zum 0:1 verwandeln.
Birmensdorf dezimierte sich noch vor der Pause wegen einer gelb-roten Karte auf 10 Mann.

Drei Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Mutlu auf 0:2 für Töss. Das Spiel schien seinen Lauf zu nehmen, wie wohl mancher Zuschauer erwartet hatte. Doch nur vier Minuten später konnte Meili einen Freistoss, der an einer 2-Mann-Mauer vorbei aufs Tor flogt, nur abprallen lassen. Der Abstauber landete im Netz zum Anschlusstreffer für Birmensdorf.

Der Cupfight war nun richtig lanciert und die Gastgeber versuchten mit ihrer ruppigen Spielweise den Ausgleich zu erzwingen. Es wurde teilweise sehr hektisch. Doch Töss kam jetzt mit den Gegebenheiten des Spielfeldes besser zurecht und gestand Birmensdorf kaum mehr Chancen zu.

Der Sack wurde zugemacht als der Gegner abbaute. Innerhalb der letzten zehn Spielminuten schraubten Solomun (82./88.), Murina (86.) und Baskapan (92.) das Resultat zum 1:6 in die Höhe.
Der Torhüter von Birmensdorf sah in der Nachspielzeit auch noch die Ampelkarte wegen Reklamierens.

Das Fazit von D'Aversa nach dem Spiel: "Das war kein schönes Spiel, aber schon Übermorgen fragt kaum mehr jemand, wie man gewonnen hat. Positiv neben dem Sieg ist auch, dass wir keine verletzten Spieler zu beklagen haben."

Was eine Spitzenmannschaft auszeichnet, ist die Fähigkeit, auch solche Spiele unter schwierigen Bedingungen zu gewinnen.

Aufstellung:
Meili; Ehrensberger, Latifi, Schiavano, Kastrati, Elmazi, Mutlu (70. Baskapan), Mazrekaj, Solomun, Murina, Malis

Der Halbfinal im Regionalcup steht am Dienstag nach Pfingsten (13. Mai) auf dem Programm. Ein möglicher Gegner ist Oerlikon/Polizei. Die beiden andern 1/4-Finalspiele wurden noch nicht ausgetragen.

 

19.04.2008

Seuzach - Töss 1:6 (0:3)

Töss war von der ersten Minute bereit. Die Mannschaft wollte dieses Derby unbedingt gewinnen. Mit Siegeswillen, spielerischer Höchstleistung und Kampfkraft wurde Seuzach während 90 Minuten dominiert.

In regelmässigen Abständen vielen die Tore zur 0:3 Pausenführung: 18. Minute Murina 0:1, 30./45. Minute zwei mal Malis zum 0:3.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten wiederum Murina (60.) und Solomun (70.) auf 0:5. Nach dem Ehrentreffer Seuzachs konnte sich auch der eingewechselte Baskapan noch mit einem Tor (75.) in der Skorerliste eintragen lassen.

Das Schlussresultat von 1:6 für Töss widerspiegelt die Dominanz nach einer Superleistung in diesem Derby, das den Zuschauern tollen Tössemer Fussball mit schön herausgespielten Toren bot.

Trainer Abramo D'Aversa und Assistent Enzo Guadagnino freuten sich über eine Mannschaft, die es mittlerweile versteht, sich voll und ganz auf ihr eigenes Spiel und ihre eigenen Stärken zu konzentrieren. "So macht es Spass", fasst Abri das überlegen geführte Spiel seiner Jungs zusammen. "Jeder hat für den andern gekämpft, um gemeinsam das Ziel zu erreichen. Ich bin stolz auf meine Jungs!" So lautet das Lob des Trainers an seine Spieler.

Aufstellung:
Meili; Ehrensberger, Latifi, Schiavano (75. Bilalji), Kastrati, Elmazi, Mutlu (70. Cides), Mazrekaj, Solomun, Murina, Malis (60. Baskapan)

10.04.2008

Töss - Zürich-Affoltern 5:2 (3:0)

Töss zeigte von Beginn weg, wer Chef im "Waldstadion" ist.
Die Torchancen häuften sich mit jedem Tössemer Angriff.

Nach 16 Minuten sorgte Solomun für das logische 1:0. Neun Minuten später doppelte er nach. Nur wenige Minuten nach dem 2:0 schoss "Packo" einen klassischen Hattrick, der vom SR-Assistenten jedoch mit einem fraglichen Abseitsentscheid verhindert wurde.

Nach einer halben Stunde dann doch noch die 3:0 Führung durch Serkan Mutlu, dessen Tor zuvor ebenfalls wegen Abseits aberkannt wurde.

Töss dominierte die erste Hälfte und hätte auch 5:0 führen können. Kurz vor der Pause musste Manuel Dalla Nora verletzt vom Feld. Er wurde durch Daniel Cides ersetzt.

Mit der sicheren Führung im Rücken wollte Töss das Spiel in Halbzeit zwei nur noch verwalten. Affoltern wirkte der gemächlichen Tössemer Gangart sofort entgegen und riss das Spieldiktat an sich. In der 52. Minute bestrafte Marcel Lindenmann die Nachlässigkeit von Töss und verkürzte zum 3:1. Nur zwei Minuten später fiel sogar der Anschlusstreffer durch Grischa Gyr.

Das Spiel drohte zu kippen, denn Töss konnte nicht mehr agieren sondern nur noch auf die Affoltern-Angriffe reagieren. Die Zürcher dominierten die zweite Hälfte und drückten vehement auf den Ausgleich.

Töss konnte sich erfolgreich und auch mit etwas Glück gegen den Ausgleich wehren. In den letzten zehn Spielminuten kam das Team von Abramo D'Aversa zu mehreren Konterchancen, die jedoch zum Teil kläglich vergeben wurden.

In der 88. Minute erlöste "Packo" mit seinem dritten Tor die Tössemer Fangemeinde. Serkan Mutlu gelang in der Nachspielzeit noch das 5:2 Schlussresultat.

So schenkte die Mannschaft ihrem Trainer Abramo D'Aversa weitere drei Punkte und bedankt sich bei ihm für die Verlängerung seines Vertrages mit dem FC Töss um ein weiteres Jahr.

Aufstellung:
Meili; Dalla Nora (41. Cides), Ehrensberger, Schiavano (68. Latifi), Elmazi, Kastrati, Mutlu, Mazrekaj, Solomun, Murina, Malis 

06.04.2008

Oerlikon/Polizei - Töss 2:6 (1:3)

Von Beginn weg wollte Töss das Spiel "machen".  Doch in der 4. Minute wurde die Verteidigung von einem weiten Einwurf überrascht. Plötzlich stand ein Oerlikoner Stürmer alleine vor Bruno Meili und reüssierte zum 1:0.

Von diesem frühen Rückstand liessen sich die "Ripi-Boys" jedoch nicht aus der Ruhe bringen. In der 14. Minute glich Solomun auf Flanke von "Maze" aus.
Töss war fortan ständig am "Drücker" und dominierte die Partie.

Mit einem Doppelschlag in den Minuten 24 und 26 skorten Mutlu und Murina zum 1:3. Weitere Tössemer Tore wären in der ersten Hälfte möglich gewesen.

Nach der Pause vergab Töss zwei weitere, glasklare Torchancen. Und so kam es nach einer Stunde, wie es oft der Fall ist, wenn man die Tore nicht erziehlt:
Bruno Meili unterlief der Fehler, dass er Manuel Dalla Nora im ungünstigsten Moment zwischen zwei lauernden gegnerischen Stürmern anspielte. Prompt verlor Manu den Ball und es hiess nur noch 2:3.

Durch den Anschlusstreffer witterte Oerlikon seine Chance und das Spiel wurde nun etwas hektisch während zehn Minuten. Doch so gefährlich wurde Oerlikon nicht, dass der Ausgleich hätte fallen können.

In der 79. Minute gelang Ahmet Murina der zweite persönliche Treffer zum Vorentscheidenden 2:4.
Damit aber nicht genug. Marjan Solomun schraubte das Skore in den Schlussminuten (82. und 89.) zum 2:6 in die Höhe.

Aufgrund der Tössemer Dominanz während über 80% der Spieldauer war der Sieg – auch in dieser Höhe – absolut logisch.
Trainer D'Aversa freute sich neben den drei Punkten auch über die gute Chancenauswertung. Wobei zu sagen ist, dass der eine oder andere zusätzliche Treffer für Töss noch hätte fallen können...

Aufstellung:
Meili; Dalla Nora, Ehrensberger, Schiavano, Elmazi, Kastrati, Mutlu, Mazrekaj, Solomun (87. Cides), Murina, Malis (87. Bilalji)

03.04.2008

Töss - Thalwil 1:0 (1:0)

Abramo D'Aversa hatte von seiner Mannschaft eine Leistung gesehen, die ihn zufriedenstellte.

Töss nahm das Spiel von Beginn weg in die Hand und erarbeitete sich ein paar, allerdings nicht zwingende Torchancen.
Die optische Überlegenheit konnte in der 32. Minute auch resultatmässig bestätigt werden. Rame Mazrekaj zirkelte den Ball bei einem Freistoss, nahe der rechten Outlinie, perfekt auf Solomuns Kopf. Dieser liess dem Torhüter aus rund 10 Metern keine Abwehrchance.

Nach der Pause führten die beiden Teams den Kampf auf beachtlichem Niveau fort. Nennenswerte Torchancen gab es nur wenige. Thalwil drückte auf den Ausgleich, scheiterte aber immer wieder an der soliden Tössemer Abwehr mit dem sicheren Bruno Meili im Tor.
Die Konterchancen von Töss, die beste hatte Solomun, blieben allesamt ungenutzt. So fiel kein weiterer Treffer mehr.

Töss verdiente sich den Sieg und den Einzug in die 5. Cup-Vorrunde mit einer disziplinierten Mannschaftsleistung.

Aufstellung:
Meili; Dalla Nora, Ehrensberger, Elmazi, Kastrati, Latifi (72. Schiavano), Mutlu, Mazrekaj, Solomun, Murina, Malis

Diese Leistung macht Appetit auf mehr. Am Sonntag will Töss in Oerlikon die ersten Zähler im ersten Meisterschaftsspiel dieses Frühlings auf das Punktekonto verbuchen.

 

10.11.2007

Phönix - Töss 1:2 (1:1)

Abramo D'Aversa freute sich über die Leistung seines Teams und die drei Punkte gegen Phönix: "Heute darf ich wirklich stolz sein auf meine Mannschaft und ihre gezeigte Leistung."

Mit einer starken Mannschaftsleistung, wo jeder für jeden kämpfte haben sich die Jungs den Sieg gegen den Stadtrivalen verdient.

Töss besass mehr Spielanteile und liess den Ball laufen. Die zum Teil frierenden Zuschauer konnten sich an einigen schönen Aktionen erwärmen.

Bruno Meili zeigte beim Stand von 0:0 eine tolle Parade.
In der 34. Minute skorte Sandro Malis zur 1:0 Führung für Töss.
Ärgerlich war dann der Ausgleich von Phönix vier Minuten vor der Pause. Nach einem abgelenkten Freistoss aus etwa 30 Metern fand der Ball den Weg ins Tor.

Nach der Pause demonstrierte Töss weiter mannschaftliche Geschlossenheit und Disziplin. Spielerisch und kämpferisch waren die "Ripianer" den Gastgebern überlegen. Der angestrebte Führungstreffer liess aber lange auf sich warten. Die Schüsse auf das Phönix-Tor wurden allesamt eine Beute des Keepers.

Die Tössemer Defensive, mit dem überragenden Besar Latifi im Mittelfeld, konnte die Seener Konter stets entschärfen. Nur einmal wurde es wirklich gefährlich. Doch Bruno Meili behielt die Nerven und war Sieger im eins gegen eins gegen den Phönix-Stürmer.

Solomun markierte das verdiente 2:1 in der 83. Minute. Phönix brachte den Ball nicht weg, Solomun reagierte am schnellsten und schoss das "Leder" flach in die rechte Torecke.

Aufstellung:
Meili; Todesco, Dalla Nora, Elmazi, Kastrati, Latifi, Murina, Mazrekaj, Cides (74. Solomun), Malis, Baskapan

Nach einer langen Vorrunde und den ersten beiden Rückrundenspielen kann die Mannschaft eine wohlverdiente Pause einschalten und regenerieren.

Die Fans des FC Töss freuen sich aber jetzt schon auf den Frühling, wenn das Fanion-Team am 30. März 2008 im Reitplatz gegen Zürich-Affoltern die nächsten Punkte erspielt und sich an der Tabellenspitze behauptet.

04.11.2007

Töss - Schwamendingen 1:2 (1:1)

20 Minuten lang sahen die Zuschauer ein lasches "Gekicke".
Mit der ersten guten Torchance ging Töss 1:0 in Führung (24. Minute): Per Steilpass wurde Baskapan "geschickt" und dieser bezwang den Torhüter gekonnt mit einem Schuss in die entfernte Torecke.

Wer glaubte, der "Knopf" hätte sich gelöst beim Heimteam, sah sich getäuscht. Das Tössemer Spiel lief auf ungewohnt tiefem Niveau weiter.

Schwamendingen konnte in der 37. Minute ausgleichen.

In der zweiten Halbzeit wurde das Gezeigte der ersten Hälfte wiederholt – magere Fussballkost.
Der einzige (negative) Unterhaltungswert dieses Spiels boten die vielen "Nettigkeiten", die jeweils ausgetauscht wurden, wenn zwei oder mehrere Spieler nach Zweikampf und Foulspiel aneinander geraten waren.
Viele versteckte Aggressionen prägten dieses Spiel – wohl weil beide Mannschaften nicht fähig waren, an diesem Tag ein anständiges Fussballspiel zu zeigen und sich selber darüber ärgerten.

Einen Sieger hätte dieses Spiel nicht verdient. Eigentlich hätte keine der beiden Mannschaften auch nur einen Punkt für das Gezeigte verdient.

Töss konnte auch nicht davon profitieren, als ein Schwamendinger vorzeitig, nach der zweiten Verwarnung, unter die Dusche geschickt wurde.

Die vielen Unterbrechungen in der zweiten Halbzeit veranlasste den Schiri acht Minuten nachzuspielen. In eben dieser Nachspielzeit lud die Tössemer Hintermannschaft Schwamendingen zu einem Konter ein.
Bruno Meili, der mit einigen Paraden die Tössemer Mannschaft bis anhin im Spiel gehalten hatte, konnte den heranstürmenden Gegenspieler dieses Mal nicht hindern, zum 1:2 Siegtreffer einzuschiessen.

Trotz dieser Niederlage steht Töss weiter an der Tabellenspitze. Nicht zuletzt deshalb, weil die nächsten Verfolger auch "Federn" lassen mussten...

Aufstellung:
Meili; Todesco, Elmazi, Dalla Nora, Kastrati, Cides (75. Chiuso), Murina, Mazrekaj, Mutlu, Malis, Baskapan

Vorrunde Saison 2007/08

28.10.2007

Töss - Wetzikon 2:2 (2:1)

... zu den Fotos vom Sponsoren-Apéro

Töss hatte die Chance beim Sponsoren-Apéro und schönem Herbstwetter mit einem Sieg den Vorsprung an der Tabellenspitze zu vergrössern.

Wetzikon hatte jedoch etwas dagegen. Die ersten 20 Minuten im Spitzenkampf verliefen ausgeglichen, bis Wetzikon mit einem schönen, platzierten Distanzschuss in Führung gehen konnte. Bruno Meili streckte sich vergebens in die Torecke.

Die Platzherren waren wohl etwas geschockt nach dem Rückstand, bekamen aber das Spiel wieder besser in den Griff. Mehr als ein paar Eckbälle und kaum zwingende Chancen schauten vorerst nicht heraus.

Es dauerte bis in die 34. Minute, ehe Musti Baskapan einen Steilpass erlaufen und am Wetziker Torhüter vorbei ins Tor spitzeln konnte. Der Ausgleich war verdient zu diesem Zeitpunkt.
Nur drei Minuten später doppelte Baskapan nach: Schön auf der linken Seite freigespielt, drang er in den Strafraum ein, umlief den Keeper und versenkte den Ball eiskalt aus spitzem Winkel zur 2:1 Führung – sehr zur Freude der Fans und Sponsoren.
Was weniger freute, war der unnötige Platzverweis gegen Solomun nach der "Ampelkarte". Nur noch zu zehnt mussten die Ripi-Jungs über eine Halbzeit lang für den Sieg kämpfen.

Wetzikon zeigte sich auch nach der Pause als kämpferisch und spielerisch ebenbürtiger Gegner an diesem Tag.
Töss versuchte vergebens die Führung auszubauen. Der vermeintliche Ausgleich von Wetzikon wurde wegen angeblichem Abseits aberkannt.

Wetzikon drückte auf den Ausgleich und Töss wehrte sich dagegen.
Beim Abschluss eines Tössemer Konters schien der Ball nach einem Sonntagsschuss Mutlus ins hohe linke Toreck einzuschlagen. Doch Christof Jordi im Wetziker Tor wischte die "Kugel" mit sensationeller Flugeinlage um den Pfosten.

Es kam wie es kommen musste. Ein unnötiger Ballverlust im Mittelfeld nutze Wetzikon zum Konter. Den Zürcher Oberländern gelang der Ausgleich zum 2:2 Schlussstand (86. Minute).
Dieses Resultat entsprach den gezeigten Leistungen. Das Glück war beidseits gleich verteilt, deshalb ging aus dieser Partie kein Sieger hervor.

In einer Woche (4.11.07, 15:30h) an gleicher Stelle kann sich Töss gegen Schwamendingen im ersten Rückrunden-Spiel mit einem Sieg weiter an der Spitze behaupten.
Die Mannschaft freut sich auf die Unterstützung der Fans.

Aufstellung:
Meili; Dalla Nora, Elmazi, Kastrati, Latifi (85. Cides), Mazrekaj, Malis, Mutlu, Murina, Solomun, Baskapan

 

14.10.2007

Unterstrass - Töss 2:5 (1:4)

Nach acht Minuten ging Unterstrass 1:0 in Führung. Bruno Meili rettete kurz danach im "eins gegen eins" einen möglichen Zwei-Tore-Rückstand.
Dies war zugleich der Weckruf für die Tössemer. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand glich Ahmet Murina aus. Töss begann Fussball zu spielen und liess Ball und Gegner laufen.

Töss dominierte die Partie, war stets präsent, gewann Zweikämpfe und eroberte immer auch die sogenannten "zweiten Bälle".
In regelmässigen Abständen erzielte die "Ripi-Elf" Tore bis zur komfortablen und verdienten Pausenführung:
23. Minute Mazrekaj, 1:2
32. Minute Baskapan, 1:3
41. Minute Mutlu, 1:4

Mit dem Drei-Tore-Vorsprung ging es in die zweite Hälfte. Statt mit der gleichen Spielweise weiter zu agieren, schaltete das Team einen Gang zurück.
Statt mit nur zwei Ballkontakten zu operieren, versuchten verschiedene Spieler, für die "Galerie" zu spielen.

Dies führte dazu, dass Unterstrass 20 Minuten vor Schluss den 2. Treffer markierte. Aber postwendend stellte "Maze" mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder her und besiegelte das Schlussresultat zum 2:5 in der 71. Minute.

Töss lief nie Gefahr, dieses Spiel noch aus der Hand zu geben. Doch es wäre schön, wenn die Jungs einmal über die vollen 90 Minuten ihre Fussballkunst zum Besten gäben. Vielleicht zeigen sie das im nächsten Heimspiel am 28. Oktober (15:30h) gegen Wetzikon beim Sponsoren-Apéro im Reitplatz.

Aufstellung:
Meili; Todesco, Dalla Nora, Kastrati, Elmazi, Malis, Schiavano (60. Bilalji), Mutlu, Mazrekaj, Murina, Baskapan

07.10.2007

Töss - Gossau 2:1 (2:0)

Töss startete furios in dieses Spiel und legte gleich zwei Tore vor.

In der 8. Minute setzte sich Armend Kastrati ohne viel Gegenwehr durch und bezwang den unglücklichen Gossauer Keeper in der nahen Torecke. Nur drei Minuten später bediente Baskapan mit einer schönen Flanke Marjan Solomun, der das 2:0 markierte.

Die Zuschauer glaubten an diesem schönen Herbstnachmittag an einen Kantersieg von Töss zumal der Gegner aus dem Zürcher Oberland sehr bescheiden auftrat und in seinen Möglichkeiten limitiert wirkte.

Nach der frühen 2:0 Führung lehnte sich Töss zurück und passte sich dem Niveau des Gegners an. Statt einer Gala sahen die Zuschauer ein wenig berauschendes Spiel von Töss. Was speziell auffiel in der ersten Halbzeit, waren die vielen Abseitsstellungen von denen die Tössemer Stürmer zurückgepfiffen wurden. Dies wiederholte sich auch in der zweiten Halbzeit. Ein weiterer Negativpunkt: In einer niveauarmen Partie holte Töss nicht weniger als vier unnötige gelbe Karten...

2. Halbzeit: Es kam, wie es kommen musste. Der Gegner witterte Morgenluft und nutzte den Raum, den ihm Töss zugestand. In der 66. Minute verkürzte Gossau dank einem Foul-Penalty auf 2:1. Wäre Gossau ein vermeintliches Abseitstor nicht aberkannt worden, hätte der Spielstand zu diesem Zeitpunkt 2:2 geheissen.

Töss wurde ob des Anschlusstreffers immer noch nicht aus dem Schlaf geweckt. Es entstand der Eindruck, der Gegner würde nicht ernst genommen.

Erst zehn Minuten vor Schluss suchten die "Ripi-Jungs" die Entscheidung und erhöhten das Tempo zum ersten Mal nach den Startminuten in der ersten Halbzeit. Einige gute Möglichkeiten blieben jedoch ungenutzt.

Nach sechs Nachspielminuten hatte der Schiedsrichter ein Einsehen und erlöste die Zuschauer mit dem Schlusspfiff. Ausser an der angenehmen Herbstsonne und an den drei gewonnen Punkten von Töss konnte sich das Publikum in diesem Spiel an wenig erwärmen.

Aufstellung:
Meili; Todesco, Dalla Nora, Elmazi, Kastrati (77. Latifi), Malis, Mutlu, Mazrekaj, Murina, Solomun (85. Lotano), Baskapan

04.10.2007

Kosova - Töss 3:4 (2:1) - Regional-Cup, 2. Vorrunde

Töss hatte offenbar Mühe mit dem Kunstrasen und geriet bereits nach fünf Minuten in Rückstand gegen den Leader der 3. Liga-Gruppe 3. Und es kam noch schlimmer: Nach einer Viertelstunde erhöhte Kosova auf 2:0.

Bruno Meili machte eine weitere gute Torchance der Gastgeber zunichte und hielt sein Team im Spiel. Mit einem Foul-Penalty konnte Marjan Solomun fünf Minuten vor der Pause das wichtige Anschlusstor erzielen.

Nach dem Seitenwechsel, in der 53. Minute, stellte Kosova den 2-Tore-Vorsprung wieder her. Die Gastgeber fühlten sich ihrer Sache jetzt wohl etwas zu sicher und bauten nach einer Stunde ab. Dies nutzte wiederum Solomun zum erneuten Anschlusstreffer.

Das Schiedsrichter-Trio hatte das Spiel jederzeit im Griff und fiel durch eine sehr gute Leistung auf.
Töss wollte sich dieser Leistung anschliessen und den Match unbedingt noch zu seinen Gunsten drehen. Mehrere gute Möglichkeiten führten vorerst nicht zum Erfolg. Doch die Geduld und die tolle Mannschaftsleistung zahlten sich aus: Fünf Minuten vor Schluss besorgte Baskapan den vielumjubelten Ausgleich zum 3:3.

In der 93. Minute verhinderte Ahmet Murina, dass es in diesem spannenden Cup-Kampf eine Verlängerung gab: 4:3 für Töss! Bravo!

Die Mannschaft zeigte, dass sie in der momentanen Verfassung fähig ist, auch einen 2-Tore-Rückstand aufzuholen und das Spiel noch zu gewinnen. Die Marschrichtung stimmt...

Der Gegner in der Cupvorrunde 3 heisst Glattfelden (3. Liga, Gruppe 5, momentan Leader). Voraussichtlich am Donnerstag, 1. November spielt Töss auswärts gegen die Zürcher Unterländer.

Aufstellung:
Meili; Vukas (80. Chiuso), Todesco, Latifi, Cides (46. Kastrati), Malis, Mazrekaj, Solomun, Elmazi (60. Mutlu), Murina, Baskapan

29.09.2007

Wallisellen - Töss 1:3 (0:1)

Trainer Abramo D’Aversa freute sich über diesen ungefährdeten Sieg zu seinem Geburtstag. Die Mannschaft schenkte ihm mit diesem Vollerfolg dank der Pleite Schwamendingens in Russikon wieder die Tabellenführung.

Luli Elmazi erzielte in der 19. Minute die verdiente Führung. Töss dominierte diese Partie und hätte den Vorsprung bis zur Pause auch erhöhen können.

Völlig überraschend erzielte Wallisellen nach gut einer Stunde den Ausgleich. Die mangelhafte Tössemer Chancenverwertung liess die Gastgeber zwischenzeitlich wieder hoffen.

Diese Hoffnung wurde aber nur wenige Minuten nach dem Ausgleich durch Elmazis 1:2 wieder zerstört. In der 79. Minute erhöhte Ahmet Murina zum 3:1 für Töss. Die Entscheidung war somit auch resultatmässig gefallen. Weitere Tore zu einem Tössemer Kantersieg wären durchaus möglich gewesen.

Die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg. In den letzten drei Spielen resultierten 9 Punkte und ein Torverhältnis von 11:1.

Mit der richtigen Einstellung, Stabilität in der Abwehr und Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor müssten auch in den nächsten Spielen die Punkte eingefahren werden können, um sich an der Tabellenspitze zu behaupten.

Aufstellung:
Meili; Todesco, Vukas, Dalla Nora, Kastrati, Latifi, Cides (86. Chiuso), Mazrekaj (86. Bilalji), Murina, Malis, Elmazi

23.09.2007

Töss - Effretikon 4:0 (0:0)

Mit einer überzeugenden Leistung in einem wichtigen Spiel konnte Töss den Anschluss an die Tabellenspitze wieder herstellen.

Von Beginn weg wollten die Jungs vom "Ripi" zeigen, wer Chef im Waldstadion ist. Gegen ein eher defensiv eingestelltes Effretikon war es nicht ganz einfach gute Torchancen zu erarbeiten.
Das erste Tor zählte wegen angeblichem Abseits nicht. "Maze" traf mit einem 25m-Freistoss nur die Lattenunterkante. Das Fazit bei Halbzeit lautete: beträchtlicher Aufwand – kein Ertrag.

Dies sollte sich in der zweiten Halbzeit ändern. Töss spielte weiter ansprechend und erhöhte den Druck auf das "Effi-Tor".
In der 57. Minute fiel der viel umjubelte und verdiente Führungstreffer durch Serkan Mutlu.
An diesem schönen Herbstabend wollte die Mannschaft mit dem zweiten Treffer die Vorentscheidung herbeiführen. Knappe zehn Minuten nach der Führung entwischte Sandro Malis auf der linken Seite und überraschte den Effi-Goali mit einem "Picken-Schuss" zum 2:0.

Töss präsentierte sich in guter Spiellaune und stürmte weiter. Mit einem Doppelschlag innert zwei Minuten (73. / 75.) erhöhten Mutlu und Latifi mit je einem schönen Heber über den Torhüter zum 4:0 Endstand.

Töss-Goali Bruno Meili und die Mannschaft feierten binnen vier Tagen zwei "Shutouts" und profitierten von der Niederlage Seuzachs in Schwamendingen.
Nach Pluspunkten übernimmt Töss die Tabellenführung.

Aufstellung:
Meili; Kastrati, Vukas, Dalla Nora, Todesco, Mazrekaj, Latifi (83. Chiuso), Elmazi (74. Cides), Mutlu (86. Lotano), Murina, Malis

20.09.2007

Russikon - Töss 0:4 (0:1)

Russikon zeigte sich anfangs als unbequemer Gegner. Töss hatte Mühe, ins Spiel zu finden. Viele ungenaue Zuspiele im Mittelfeld erschwerten ein gepflegten Aufbau nach vorne.

In der 37. Minute wurde endlich ein Angriff über die rechte Seite erfolgreich abgeschlossen. Francesco Lotano verwertete einen Pass in die Mitte und skorte zum 0:1 – sein erstes Tor für den FC Töss in der Meisterschaft.

Nach dem Seitenwechsel wogte das Spiel auf und ab. Beide Mannschaften kamen zu Chancen. Russikon prüfte Bruno Meili einige Male. Doch der Tössemer Keeper und die Verteidigung wehrten mit Kampf und zum Teil etwas Glück alle Torschüsse der Zürcher Oberländer ab.

Nach Mitte der zweiten Halbzeit kontrollierte Töss das Spiel zusehends und wollte unbedingt den zweiten Treffer erzielen. Einen schnellen Konter mit "Turbo" Ahmet Murina über links konnte Luli Elmazi souverän zum vorentscheidenden 0:2 abschliessen (83.).
Dieses wichtige Tor brach den Widerstand der Gastgeber. Töss zeigte in den letzten 10 Minuten noch einige schnelle Spielzüge. Der kurz zuvor eingewechselte Schiavano besorgte in der 88. Minute das 0:3. Kurz vor dem Schlusspfiff stellte Elmazi nach schönem Dribbling mit seinem zweiten Tor den Endstand her.

An diesem kühlen Herbstabend unter klarem Himmel konnte Töss letztlich einen deutlichen "Arbeitssieg" feiern.

Aufstellung:
Meili; Todesco, Latifi, Vukas, Chiuso, Cides (85. Schiavano), Mazrekaj, Mutlu, Elmazi, Murina, Lotano (53. Malis)

15.09.2007

Cuphit: Töss - St.Gallen endet deutlich 0:8 (0:3)

Konzentriert startete unsere Elf in dieses Jahrzehnte-Spiel. Vor der Rekordkulisse von 2500 Zuschauern begann das Spiel sehr animiert. Mit Hilfe der grossartigen Unterstützung der Tössemer- Guggenmusik, standen die Reitplatz-Jungs 38 Minuten lang richtig, ja, es reichte sogar für das eine oder andere technische Kabinett-Stücklein. Dann kamen die matchentscheidenden 7 Minuten vor der Pause, wo Bruno Meili gleich 3 Mal hinter sich greifen musste. Die Jungs wollten auch in der 2. Halbzeit ihr Spiel spielen, die oberklassigen liessen dies aber je länger je weniger zu. Körperliche wie physische Ueberlegenheit führten zu einer klaren Dominanz des A-Klubs. In regelmässigen Abständen erhöhten sie das Score bis zum Schlussresultat von 0:8. Das klare Resultat sollte unsere 1-Spieler jedoch nicht zum Grübeln bringen! Im Gegenteil: Es hat Spass gemacht, die Zuschauer haben sich blendend unterhalten, man sah nur zufriedene Gesichter.

Jetzt ist der FC Töss wieder auf dem Boden der Realität; jetzt gilt es, nach vorne schauen und in der Meisterschaft dem Gegner den Meister zeigen.

Aufstellung:
Meili, Dalla Nora, Todesco (68. Cides), Latifi, Kastrati, Elmazi (62. Chiuso), Solomun, Mazrekaj, Mutlu, Murina (77. Yüksel), Malis

Weitere Bilder vom Cup-Hit

08.09.2007

Töss - Seuzach 1:1 (0:0)

Brisante Ausgangslage vor dem Match gegen Leader Seuzach: Verliert Töss, wächst der Rückstand bereits auf 8 Punkte. Weiter erschwerend: In einer Woche steht der grosse Cup-Fight gegen St. Gallen auf dem Programm – da will natürlich jeder Spieler mit dabei sein und keine Verletzung mehr riskieren.

Nun: Töss löste die heikle Aufgabe gut. Mit dosiertem Risiko, aber konzentriert und kämpferisch stieg unsere Reitplatz-Elf in den Match. Allerdings hielt Seuzach gut dagegen. Optisch wirkten die Gäste während der ersten Halbzeit gar leicht überlegen. Doch die klareren Torchancen erspielte sich Töss. Schade nur, dass der gegen Schwamendingen noch so treffsichere Musti Baskapan gleich zweimal sündigte. So stand es nach 45 Minuten torlos Unentschieden.

Nach der Pause erhöhte Töss den Druck und in der 68. Minute schloss Ahmet Murina einen herrlichen Angriff mit dem verdienten 1:0 ab. Kurz darauf die Chance fürs 2:0. Doch statt dem fälligen Penalty liess Schiedsrichterin Agnes Surber weiterspielen. Der einzige „grobe“ Fehlentscheid der streng pfeifenden Dame, die im fair geführten Kampf unseren Jungs (inklusive Trainer) nicht weniger als 4 gelbe und 2 rote Karten für Reklamieren bzw. Schiedsrichterbeleidigung verteilte. Natürlich kann man diese Kartenflut als kleinlich bezeichnen. Andererseits: Ein cleverer Fussballer sollte nach den ersten Karten den strengen Massstab des Schiedsrichters erkennen und in der Folge aufs Maul „hocken“.

Doch zurück zum Spiel: 5 Minuten nach dem Tössemer Führungstreffer fiel der Ausgleich – leider auf ziemlich kuriose Weise. Der in der 60. Minute für Fahri Yüksel eingewechselte Remo Todesco wollte einen Flankenball in Corner verlängern, traf aber zum grossen Schreck seiner Mitspieler und der Fans ins eigene Tor.

Auch wenn in der Schlussphase Töss nochmals vehement den Sieg suchte, blieb es schliesslich beim – alles in allem – gerechten 1:1-Unentschieden. Der Einsatz und Kampfgeist stimmten gegen Seuzach. Dennoch konnten einige Leistungsträger nicht kaschieren, dass sie ihrer Form noch etwas hinterherlaufen. Will man nächsten Samstag gegen St. Gallen eine Chance haben, muss sich jeder Spieler nochmals mächtig steigern.

Aufstellung:
Meili; Kastrati, Latifi, Dalla Nora, Yüksel (60. Todesco), Cides (70. Elmazi), Mazrekaj, Murina, Malis, Mutlu, Baskapan

 

06.09.2007

Oberwinterthur - Töss 2:2 (1:0)

Trainer Abramo D'Aversa war nach der gezeigten Leistung stolz auf das Team. Die Mannschaft hatte gegen den Stadtrivalen das wahre Gesicht gezeigt und vor allem in der 2. Halbzeit überlegen gespielt.

In den ersten 25 Minuten der 1. Halbzeit hatte Oberi das Spiel besser im Griff, und ging in der 16. Minute in Führung.

Nach der Pause dauerte es bis zur 61. Minute ehe Maze die Tössemer Überlegenheit in Tore ummünzen konnte. 1:1 nach einem Freistoss. Nur wenige Minuten später doppelte Maze nach und erzielte die hochverdiente Führung für Töss.

Rame Mazrekaj hätte zum Matchwinner werden können. Doch der Pfosten stand ihm das erste Mal im Weg, als er eine Viertelstunde vor Schluss einen Penalty nicht verwertete. Offenbar war das ganze Team geschockt nach dem verschossenen 11er und Oberi konnte in der 77. Minute ausgleichen.

Nur kurze Zeit später traf Maze schon wieder nur den Pfosten...
Mehrere hochkarätige Torchancen der Tössemer blieben, zum Teil kläglich, ungenutzt.
Baskapan hätte kurz vor Schluss die drei Punkte noch sichern können, doch traf er den Ball nicht in aussichtsreichster Position.

Sehr zufrieden mit der Leistung seines Teams, aber nicht mit dem Resultat. Das Fazit des Trainers nach dem Schlusspfiff.
Die Torchancen wurden teils fahrlässig vergeben. Da ist noch Verbesserungspotential vorhanden.

Bereits am Samstag, 8.9. im nächsten Derby gegen Seuzach können die Jungs beweisen, dass sie das Toreschiessen besser beherrschen als an diesem Abend.

Mit der richtigen Einstellung und dem nötigen Quäntchen Glück kann der Leader besiegt werden.
Die Mannschaft freut sich auf Ihre lautstarke Unterstützung.

Aufstellung:
Meili; Yüksel, Dalla Nora, Kastrati, Latifi, Cides, Malis, Mutlu, Mazrekaj, Murina, Baskapan

01.09.2007

Töss - Oerlikon/Polizei 1:2 (1:0)

Töss hatte in der ersten Viertelstunde versucht, das Spieldiktat zu übernehmen. Dies gelang nur teilweise. Nach einem Kopfball im Anschluss an einen Tössemer Freistoss lenkte der Gäste-Keeper den Ball knapp über die Querlatte. Dies war die beste Tormöglichkeit in den ersten 20 Minuten.

Töss versuchte den Druck etwas zu erhöhen, kam aber, gegen ein defensiv meist gut organisiertes Oerlikon, kaum zu zwingenden Torchancen.
Ein Schuss Marke "Maze" konnte Marc Hofer nur abprallen lassen, doch Ahmet Murina schoss den Ball anstatt ins Tor nochmals an den glänzend reagierenden Torhüter – nur Eckball (33. Minute).

Dem Tössemer Spiel fehlten meist die kreativen Ideen und auch die Präzision im sonst überzeugenden Passspiel.

Trotzdem gingen die Platzherren in der 40. Minute nach einem Eckball 1:0 in Führung: Mazrekaj zirkelte den Ball optimal auf Solomun, der per Kopf in die Maschen traf.

In der zweiten Halbzeit zeigte Töss zu wenig Siegeswillen. Die Gäste waren mit Kontern immer wieder gefährlich, hatten mehr vom Spiel und erarbeiteten sich die besseren Torchancen.
Nach einer Stunde schloss Oerlikon einen Konter erfolgreich zum 1:1 ab. Dabei sah Bruno Meili etwas unglücklich aus. Doch der Töss-Keeper bewahrte seine Mannschaft in der Folge vor einem Rückstand. Er zeigte einige grossartige Paraden und hielt sein Team im Spiel.

In der 78. Minute war dann aber auch Meili machtlos: Ein erneuter Konter überforderte die Töss-Abwehr: Ryser schoss Oerlikon zum 1:2 ins Glück.
Nur drei Minuten später knalle der Ball vom Pfosten des Tössemer Gehäuses ins Feld zurück – dies wäre wohl die endgültige Entscheidung gewesen.

Bezeichnend für das Spiel: Am gefährlichsten war Töss bei Standard-Situationen. Ein Solomun-Freistoss verpasste das Ziel nur ganz knapp (83. Minute). Der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.
Oerlikon hat den Sieg nicht gestohlen und nimmt dank der guten 2. Halbzeit drei Punkte mit nach Zürich.

Töss muss sich klar steigern, will man in den beiden anstehenden Derbys in der kommenden Woche auswärts gegen Oberi und zu Hause gegen Seuzach die nötigen Punkte einfahren, um nicht ins hintere Mittelfeld der Tabelle abzurutschen.

Aufstellung:
Meili; Todesco, Solomun, Dalla Nora, Kastrati (82. Chiuso), Yüksel, Mazrekaj, Mutlu (70. Elmazi), Murina, Malis, Baskapan

 

30.08.2007

Schwamendingen - Töss 1:5 (0:2)

Die Mannschaft hatte bei diesem Spiel die von Trainer Abramo D'Aversa geforderte Reaktion auf die "Ohrfeige" von Affoltern gezeigt.

Mit vier (!) Toren hatte Musti Baskapan Schwamendingen fast alleine "abgeschossen". In der guten ersten Halbzeit fiel die Führung in der 26. Minute. Noch vor der Pause konnte Maze auf 2:0 erhöhen.

Nur sieben Minuten nach Wiederanpfiff gelang Baskapan mit seinem zweiten Treffer der konfortable Drei-Tore-Vorsprung.

Danach wollten sich die Jungs wohl etwas schonen im Wissen, dass bereits am Samstag der nächste Gegner (FC Oerlikon/Polizei) die "Ripianer" im heimischen Waldstadion herausfordern werden.
Prompt konnte der Gastgeber nach einer Stunde Spielzeit mit einem Penalty zum 1:3 verkürzen.

Nochmals einen Gang höher geschaltet, erspielte sich das Team die eine oder andere gute Torchance. Der Goalgetter vom Dienst krönte seine persönliche und die gute Mannschaftsleistung mit seinen Toren Nr. 3 und 4 in der 73. bzw. 86. Minute zum letztlich diskussionslosen Sieg.

Nun heisst es regenerieren, pflegen, und den Schwung aus diesem Sieg mitnehmen, damit am Samstag um 19:00 Uhr im Reitplatz gegen die Gäste vom Zürcher Neudorf ebenfalls 3 Punkte eingefahren werden können.

Aufstellung:
Meili; Chiuso (52. Kastrati), Vukas, Todesco, Solomun; Yüksel, Murina (68. Elmazi), Malis (75. Cides), Mutlu; Mazrekaj, Baskapan

23.08.2007

Töss - Phönix Seen 3:0 (1:0)

Töss konnte nach ausgeglichenen ersten 15 Minuten das Spieldiktat übernehmen.

In der 21. Minute hatte Rame Mazrekaj von links butterweich vors Tor geflankt, wo Musti Baskapan den Ball mit der Fussspitze ins Netz spedierte.
Weitere Chancen wurden vergeben. Auch Phönix hatte die beste Möglichkeit zu skoren, verpasst: Der Ball flog wenige Zentimeter über die Querlatte.

Nach dem Pausentee versuchten die Platzherren ihre spielerische Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen.
Nach einem "Maze-Freistoss" nahe der linken Outlinie schien der Ball schon fast am rechten Torpfosten vorbei über die Grundlinie zu rollen. Doch der aufgerückte Mate Vukas brachte den Ball nochmals vor das Phönix-Gehäuse: Serkan Mutlu bedankte sich für diese Vorlage mit dem 2:0 (61. Minute).

Der Tössemer Goalie, Bruno Meili, wurde kaum geprüft, weil die wenigen Schüsse von Phönix meistens neben oder über das Tor flogen.
Mit teilweise schnellem Angriffsspiel versuchte die Reitplatz-Truppe die entgültige Entscheidung herbeizuführen. Dies gelang "Maze" in der 73. Minute mit einem satten Flachschuss aus rund 25 m Entfernung, der genau in die linke Torecke passte.

Töss gelang mit einer soliden Leistung im ersten Meisterschaftsspiel ein problemloser Sieg!

Aufstellung:
Meili; Todesco, Solomun (85. Yüksel), Vukas, Cides, Elmazi, Mazrekaj, Mutlu, Murina, Malis (80. Chiuso), Baskapan (83. Ramadani)
 

Rückrunde Saison 2006/07

21.06.2007

Töss bezwingt Bassersdorf 3:1 im Regional-Cupfinal

Die fällige Revanche gegen Basserdorf ist gelungen - und das verdient.


Von der ersten Minuten an in diesem Cupfinal spürte man, dass die ganz in rot spielende Tössemer Mannschaft nach dem knapp verpassten Aufstieg nicht auch noch den Cup-Pokal Bassersdorf überlassen wollte.
Keine fünf Minuten waren gespielt, vergab Sandro Malis eine hochkarätige Torchance. Es entwicklete sich eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen für Töss, welches entschlossen in Richtung Bassersdorfer Tor stürmte.
Nach einer Viertelstunde, innert zwei Minuten, verzeichneten beide Mannschaften je einen Pfostenschuss.

Töss überzeugte mit einer starken spielerischen Leistung und bewies auch die nötige Kampfkraft, um den ebenfalls starken Gegner kontrollieren zu können.

In der 38. Minute wurde das bisher gezeigte, gute Tössemer Spiel ein erstes Mal belohnt: Eine Spielverlagerung Ahmet Murinas von links nach rechts zu Remo Todesco überraschte die Bassersdorfer Abwehr. Remo konnte den Ball kontrollieren und herrlich zu Rame Mazrekaj zurücklegen, welcher mit einem satten Schuss in die linke Torecke das vielumjubelte 1:0 erzielte.

Die intensive und faire Partie überzeugte jeden der rund 300 Zuschauer, dass sich bei diesem Cupfinal die beiden besten 2. Liga Mannschaften der Saison 2006/07 gegenüberstanden.
Töss, von der 1:0 Führung beflügelt, suchte den zweiten Treffer mit gekonntem Kombinationsspiel. In einem schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Seite konnte Luli Elmazi Sandro Malis optimal freispielen. Dieser bedankte sich mit einem präzisen Flachschuss in die rechte Torecke, wo der Bassersdorfer Keeper den Ball nur noch mit den Fingerspitzen berührte - 2:0 für Töss, nur Sekunden vor dem Pausenpfiff.

2:0 ist eine gefährliche Führung, das weiss jeder Fussballer. Doch der absolute Siegeswille und die Disziplin der Mannschaft liess keine Nachlässigkeiten zu an diesem Abend.
Nach nur gut fünfminütiger Pause standen die Tössemer schon wieder bereit, um die mitgereisten Fans mit weiterer Fussballkunst zu verwöhnen.
Die Spieler und Fans konnten in der 48. Minute schon wieder jubeln: Ahmet Murina stand nach Elmazis Schuss an die Torumrandung goldrichtig und konnte per Kopf das 3:0 markieren. Die Entscheidung schien gefallen zu sein.
Doch nur drei Minuten später verkürzte Basserdorf nach einem Fehler in der Töss Hintermannschaft: Michael Haas, der "Oldie" für den gesperrten Bruno Meili im Tössemer Tor, konnte mit einer tollen Parade den platzierten Schuss noch abwehren, jedoch nur in die Füsse von Stefan Keller. Dieser hatte keine Mühe zum 1:3 einzuschieben.

Jetzt war definitiv Cupstimmung in Thalwil. Basserdorf witterte nochmals seine Chance. Doch Töss liess nicht zu, dieses Spiel und den Pokal noch aus den Händen zu geben. Mit vereinten Kräften wurde die eine oder andere gute Chance des Gegners vereitelt. Basserdorf kam zum vermeintlichen 2:3 Anschlusstreffer, welcher von Schiedsrichter Wirthner jedoch wegen Abseits annulliert wurde.
Der mittlerweile offene Schlagabtausch bot für alle Zuschauer beste Cup-Unterhaltung. Die Kräfte nach der langen Saison schwanden jedoch zusehends auf beiden Seiten. Dies führte auch dazu, dass der Bassersdorfer Ienco nach einem groben Foul von hinten, das sonst faire Spiel mit der roten Karte frühzeitig beenden musste. Die Überzahl kam Töss in den letzten zehn Minuten zu gute. Man liess nichts mehr anbrennen.

Schlusspfiff und grenzenlose Freude bei Spielern und Fans über diesen verdienten Erfolg, der zuerst auf dem Platz, später in der Kabine, im Car auf der Rückfahrt nach Winterthur und zu guter letzt im Bolero gefeiert wurde.

Herzliche Gratulation zu diesem tollen Erfolg!

Der FC Töss hofft, in der ersten Hauptrunde des Swisscom-Cups auf einen attraktiven Gegner aus der Super-League zu treffen. Mit etwas Losglück kann der FC Töss in diesem Herbst ein Fussballfest feiern... Es wäre dem Verein und vor allem der Mannschaft zu gönnen.

Aufstellung:
Haas; Todesco, Dalla Nora, Vukas, Ehrensberger, Kastrati, Murina, Mazrekaj, Mutlu (86. Patrick Münger), Elmazi, Malis (84. Bilalji)

 

 

Töss fehlt ein Punkt trotz klarem Auswärtssieg!!!

FC Polizei/Oerlikon - FC Töss 1:4 (0:2)

Der FC Tösss musste gewinnen um noch einen Hauch einer Chance für den Aufstieg zu haben. So begannen die Gäste engagiert bei waremen Temparaturen. Die Einheimischen konnten unbeschwert aufspielen, bei ihnen ging es um nichts mehr.  In der 30. Min. war es soweit, Maze, der eine überzeugende letzte Partie der Saison lieferte und so auch zeigte, wie wertvoll er sein kann, zog aus rund 18 m ab, 0:1, sein Schuss flog unhaltbar in die Maschen. Obwohl die Einheimischen auch zu ihren Chancen kamen, war die Gefahr gering, dass man um den Erfolg der Tössemer zittern musste, Meili, Dalla Nora , Vukas, Todesco und der sehr spiel-verspielte Kastrati waren Garant für ein trockenes Haus! in der 40. Min.  ballerte Michi Ehrensberger den Ball mit unsagbarer Wucht "Wembleymässig" ein zweites Mal in die Maschen!! Mit diesem Resultat gings in die Pause. Seuzach war zu dieser Zeit 0:1 hinten gegen Bassersdorf. Die Tössemer gingen jedoch trotzdem mit energischer Kraft in die 2. Halbzeit. Ein Geniestreich von Armend "Kasti", der zuerst mehrere Gegner düpierte, um anschliessend mit einem Megabums das 0:3 zu erzielen (ins entfernte Kreuz)! Die Partie schien gelaufen.. Da kam der Anruf::!! Seuzach hatte ausgeglichen!!!! Mit dieser Konstellation war man aufgestiegen! 15 Min. hielt das Wunschresultat, dann leider, in der 75 Min. erzielte Bassi das 1:2 .. Die Saison war gelaufen. Elmazi erzielte noch den 4. Treffer, die Enttäuschung war jedoch gross, erneut fehlte nur wenig, um in die interregionale 2.Liga aufzusteigen!!!

Wir vom FC Töss sind  jedoch stolz auf unsere 1. Mannschaft und deren Trainer, Masseur und Entourage!!! Weiter so! Packen wir's im nächsten Jahr!!!! Am Fussballspielen liegts nicht.... aber das wisst ihr selber!! Let's go for it!!! Ihr habt es drauf, wir unterstützen Euch weiterhin so gut es geht!!! DANKE, DANKE! Es hat grosse Freude gemacht!!!

10.06.2007

Töss bleibt im Rennen!

Töss schlägt den FC Blue Stars mit 4:2 (3:2)

Bei hochsommerlichem Wetter entwickelte sich von Anfang an ein munteres Spielchen. Beide Mannschaften hatten ihre Stärken eher im spielerischen, technischen Bereich und weniger im kämpferischen. Das Spiel wogte auf und ab, mit leichten Vorteilen für den Gewinnen müssenden FC Töss. Bereits in der 20. Min. eröffnete Maze auf schöne Flanke von Kasti das Score. Und nur 2 Min. später verwertete Musti, der heute seinen Einstand im "Eins" gab, mit schönem Kopfball auf Eckball von Muti. Es kam noch besser! Muti verwertete in der 26. Min. einen Abpraller zum frühen 3:0! Es schien nach einem leichten Spiel auszuschauen. Die Temparaturen waren hoch, man steckte (logischerweise) etwas zurück, man wollte den Vorsprung mit tschüttelen über die Runde bringen. Doch wie es dann so geht, Bruno konnte den durchbrechenden Stürmer nur noch mit einem Foul bremsen! gelbe Karte! Elfmeter! 3:1 in der 34. Min. Doch man wähnte sich immer noch in Sicherheit. In der 40 Min. verkürzten die Gäste aus Zürich sogar auf 3:2, unser sonst sehr sichere Goalkeeper, Bruno, verschätzte einen Flankenball und da wars eben passiert!  Bald war Pause und man durfte gespannt sein, wie sich das Spiel weiterentwickelte. (Das Cupspiel gegen Witikon kam einem so spontan in den Sinn..)  Doch die Ripi-Elf nutzte die Pause um sich wieder aufzupushen! Man ging energisch ins Spiel und liess den Gästen praktisch keine Chancen mehr zu. In der 75. Minute erhöhte Debütant Musti mit erneut herrlichem Treffer auf 4:2! Diesen Vorsprung verteidigte man ziemlich locker, man blieb konzentriert und engagiert. Es war ein schönes Spiel, die Sponsoren an der Seitenlinie konnten sich am Gezeigten freuen! Ein grosses Kompliment an die Mannschaft, an die Trainer! und jetzt nochmals mit viel Gas ind die beiden Finale!!! Hopp Töss!

Aufstellung: Meili; Todesco, Dalla Nora, Vukas, Kastrati,Elmazi, Mazrekay, Mutlu, Murina, Baskapan (80. Bilalji)

03.06.2007

Beringen - Töss 0:3 (0:0)

Die erste Halbzeit war geprägt von ausgeglichenem Spiel mit wenig klaren Torchancen auf beiden Seiten ausser je einem Aluminiumtreffer.
Der Wind, welcher in Beringen immer auch mit von Partie ist, spielte bei der einen oder anderen Szene eine Rolle, weil er den Ball in der Luft in unberechenbare Bahnen zu lenken schien. Beringen, mit dem Wind im Rücken, konnte die Töss-Abwehr vor dem allzeit aufmerksamen Bruno Meili nicht knacken. Ebenso wenig schaffte Töss den Ball ins gegnerische Tor.
Die beidseits sehr fair geführte Begegnung ging torlos in die Pause.

Von der 2. Halbzeit konnte man sich einiges versprechen. Beringen brauchte Punkte gegen den Abstieg. Töss musste unbedingt 3 Punkte einfahren, um sich Bassersdorf, das am Morgen gegen Blue Stars 2:3 unterlegen war, bis auf einen Zähler zu nähern.

Töss erhöhte leicht das Tempo und versuchte vor allem über die starke linke Seite zum Torerfolg zu kommen. Vorerst gelang das nicht. In der 54. Minute musste zudem Besar Latifi mit Leistenproblemen angeschlagen vom Feld, was eine Schwächung der Mittelfeldachse bedeutete.
Nichtsdestotrotz konnte fünf Minuten später der freigespielte Rame Mazrekaj aus knapp 20 Metern einen seiner gefürchteten Schüsse aufs Beringer Tor donnern. Unerreichbar für den Torhüter prallte der Ball vom Pfosten direkt in die Füsse von Serkan Mutlu. Dieser, zuvor glücklos agierend, zeigte seine Klasse am Ball, düpierte Verteidiger und Goalie und schob souverän zum viel umjubelten 0:1 ein.

Beringen agierte mit Mühe und immer gleichem Muster – lange Zuspiele in die Spitze – gegen den Wind. Töss nützte den Schub des "23. Mannes aus der Luft" besser und suchte das 2:0. Vorerst folgte jedoch ein weiterer Rückschlag nach dem Ausfall von Latifi. In der 73. Minute nach einem normalen "Bagatell-Foul" von Michi Ehrensberger, sah dieser die 2. Gelbe Karte und musste frühzeitig unter die Dusche. Der ansonsten gute Schiedsrichter zeigte hier wenig Fingerspitzengefühl...

Diesen Zwischenfall verdauten die Tössemer scheinbar besser als der Gastgeber, welcher in der Verteidigung immer grössere Lücken offen liess. Das mangelnde Stellungsspiel der Beringer Hintermannschaft konnte "Maze", nur zwei Minuten nach der Ampelkarte gegen Ehrensberger, mit der nötigen Ruhe und Übersicht am Ball zum vorentscheidenden 0:2 ausnützen.

Wieder nur drei Minuten später, nach einem Flügellauf über links und einem perfekten Flachpass 5 m vors Tor, bediente Ahmet Murina erneut "Maze", der sich nicht bitten liess und vor dem heraushechtenden Torhüter die Entscheidung herbeiführte – 0:3.

Auch mit etwas Glück, aber sicher verdient, konnte dieses Spiel nach dem kräfteraubenden Cup-Halbfinale am Donnerstag gewonnen werden und Bruno Meili feierte in dieser Saison bereits seinen 9. Shutout in der Meisterschaft.

Am Sonntag, 10. Juni, 15:30h findet das nächste "Finalspiel" um den Aufstieg statt. Der Bassersdorf-Bezwinger (FC Blue Stars) kommt zum Spitzenspiel in den Reitplatz.
Der FC Töss 1 verdient auch dann im heimischen Waldstadion die lautstarke Unterstützung aller Tössemer Fans!

Aufstellung:
Meili; Todesco, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Elmazi, Mazrekaj, Latifi (54. Vukas), Murina, Malis (80. Bilalji), Mutlu

31.05.2007

Töss im regionalen Cup-Final!

Töss-Witikon 7:4 (3:1, 4:4) n.V.

Töss begann druckvoll und zog ein Pressing auf. Der Gruppenkonkurrent Witikon wirkte deshalb unsicher und wurde in die Defensive gedrängt. Luli Elmazi konnte in der 15. Minute von einem Fehler des Torhüters profitieren und zum 1:0 reüssieren. Nur drei Minuten später lief Sandro Malis von rechts Richtung Strafraum, tanzte einen Verteidiger aus und schob den Ball cool in die entfernte Ecke zum 2:0. Weitere gute Chancen der Tössemer in der ersten halben Stunde konnten leider nicht verwertet werden.
In der 37. Minute kam Witikon mit einem seiner seltenen Angriffe in die Nähe des Tössemer Strafraumes. Ein unnötiger Verteidigungsfehler ermöglichte dem Witiker Stürmer den Pass zur Mitte, wo sein Kollege nur regelwidrig am Torschuss gehindert werden konnte: Penalty und nur noch 2:1 für Töss.

Nur zwei Minuten nach dem schmeichelhaften Witiker Anschlusstreffer rollte ein weiterer Töss-Angriff über den linken Flügel. Armend Kastrati, bekannt für spezielle Tore, knallte den Ball von der Strafraumecke ins entfernte Lattenkreuz zum 3:1.
Die Witiker Angriffe bedeuteten in der 1. Halbzeit kaum je Gefahr für die Tössemer Hintermannschaft. Im Gegensatz dazu zeigte der Gastgeber, wer Herr im Waldstadion ist, konnte aber das Skore wegen einiger vergebenen Chancen nicht entscheidend höher schrauben.

Töss begann auch die zweite Hälfte mit schönem Flügelspiel und kam zu weiteren sehr guten Torchancen. Ein Hands-Freistoss in der 59. Minute, getreten von Rame Mazrekaj, prallte von der Torlatte ins Feld zurück. Das wohl vorentscheidende 4:1 liess auf sich warten.

Trotz dem geringen 2-Torevorsprung glaube man sich in Sicherheit, dieses Cup-Halbfinale ohne Probleme zu gewinnen und liess etwas nach. Die Witiker nützten dies aus und kamen vermehrt zu gefährlichen Torchancen. In der 71. Minute schafften die Gäste tatsächlich den Anschlusstreffer zum 3:2. Töss, wiedererwacht, reagierte postwendend und Ahmet Murina traf nur zwei Minuten später zum 4:2. Wieder nur zwei Minuten danach fand ein satter Flachschuss des Witikers Luca Noventa den Weg in die rechte tiefe Torecke – erneuter Anschluss zum 4:3.

Das Auslassen einiger hochkarätigen Tössemer Torchancen und das Nachlassen in der Schlussviertelstunde wurde vier Minuten vor Spielende tatsächlich mit dem Ausgleich nach einem Witiker Eckball bestraft – Verlängerung!

Töss holte in den 30 Zusatzminuten das nach, was während der Schlussviertelstunde verpasst wurde. 97. Minute: Kastrati nütze ein Goaliefehler aus und schoss aus rund 40 m Richtung leeres Tor, wo der zurückeilende Gäste-Keeper das 5:4 nicht mehr verhindern konnte. 102. Minute: Konter über links, Ahmet Murina läuft solo auf den Torwart zu, lässt diesen elegant "aussteigen" und schiesst zum 6:4 ein.

Witikon, das Auswechselkontingent bereits ausgeschöpft, musste die 2. Halbzeit der Verlängerung wegen eines verletzten Spielers mit nur noch 10 Spielern bestreiten und war stehend "ko".
Zwei Minuten vor Spielende lancierte Serkan Mutlu mit einem gut getimten Steilpass Ahmet Murina. Dieser passte uneigennützig quer durch den Strafraum zum mitgelaufenen Luli Elmazi, welcher nur noch den Fuss hinhalten musste zum 7:4.

Ein Cuphalbfinale, das für die Zuschauer alles bot, fand am Schluss den richtigen Sieger.
Im Finale, am 21. Juni in Thalwil, wartet Bassersdorf. Vielleicht gelingt dann die Revanche für die beiden Meisterschafts-Niederlagen gegen den Gruppen-Leader.

Aufstellung:
Meili; Todesco, Dalla Nora, Ehrensberger, Kastrati, Elmazi, Mazrekaj (75. Bilalji), Latifi (61. Vukas), Murina, Malis, Mutlu

19.5.2007: Töss - Bassersdorf 0:3 (0:0)

Die brutale 0:3 Niederlage gegen Bassersdorf fiel um ein bis zwei Tore zu hoch aus. Individuelle Fehler in den Tössemer Reihen und das Wettkampfglück zu Gunsten von Bassersdorf haben das Duell der beiden Aufstiegskandidaten entschieden – gegen Töss.

Die erste Viertelstunde brachte auf beiden Seiten wenig wirkliche Torchancen. In der 20. Minute lief Kastrati vielversprechend auf der linken Seite durch und passte flach vors Tor, wo jedoch der Bassersdorf-Keeper den Ball vor dem Töss-Stürmer abfangen konnte. Nach einer halben Stunde musste Bruno Meili kurz nacheinander zwei Schüsse entschärfen - er parierte beide Male sicher. 

Zwischen der 34. und 40. Minute kam Töss zu drei guten Torchancen: Kastrati entwischte seinem Gegenspieler erneut. Seinen Flachpass vors Tor konnte ein Bassersdorf-Verteidiger vor dem einschussbereiten Sandro Malis abwehren. Kurz darauf passte dieser von rechts zu Mazrekaj, welcher direkt aufs Tors schoss. Sein abgefälschter Schuss stellte den Goalie jedoch nicht vor grosse Probleme. Wieder über die linke Seite spielte Murina Kastrati frei. Dessen Schuss strich 1 Meter an der linken hohen Torecke vorbei.
41. Minute: Einen Bassersdorf-Freistoss aus rund 20 Metern mitten auf Bruno Meilis Gehäuse konnte diesen nicht beunruhigen. Doch in der nächsten Szene musste der Töss-Goalie auch das Glück des Tüchtigen in Anspruch nehmen: Bei einer weiten Flanke auf die linke Seite verpasste Mate Vukas den Ball. Sein Gegenspieler konnte sofort in die Mitte zu Marc Tinner, dem Bassersdorfer Goalgetter, passen. Dieser lief alleine auf Meili zu, doch verfehlte sein Schuss das Tor um einen halben Meter. Dies war die gesamthaft klarste Torchance in der 1. Halbzeit.

Während den ersten 10 Minuten in der zweiten Halbzeit machte Töss mächtig Druck und suchte die Führung. Einige sehr gute Möglichkeiten, resultierend aus gutem Spiel über die Flügel, führten leider nicht zum Erfolg. Meistens rettete ein Bassersdorf-Verteidiger in Not vor den einschussbereiten Töss-Stürmern. Auch einen abgefälschten Schuss Remo Todescos konnte der Gäste-Keeper parieren.
Nach knapp einer Stunde annullierte der Schiedsrichter zurecht ein Abseitstor der Bassersdorfer nach einem Freistoss. Bruno Meili musste gleich danach seine defekt gegangenen Schuhe auswechseln. War das vielleicht ein Anzeichen für das, was noch kommen sollte?

In der 72. Minute kam Bassersdorf von links, ausserhalb des Strafraumes, zu einem Freistoss aus relativ spitzem Winkel. Zwei Spieler standen bereit: Marco Tanner schoss den Ball frech direkt Richtung Tor, wo Bruno Meili offenbar überrascht wurde. Der Ball passte genau in die entferntere hohe Torecke zum 0:1 – ein Sonntagschuss am Samstagabend.
Töss war geschockt. Bassersdorf, als gute Kontermannschaft bekannt, konnte nur drei Minuten später eine Unsicherheit in der Tössemer Abwehr ausnützen. Mit einem satten Schuss aus rund 16 Metern schlug es wieder rechts oben bei Meili ein – 0:2, ein Doppelschlag in drei Minuten.

Bis dahin hatte Töss die faire Partie sowohl spielerisch wie auch kämpferisch meistens im Griff. Das Torglück aber fehlte an diesem schönen Frühlingsabend. Dieses Glück stand nur dem Gast aus Basserdorf zur Seite. In der 77. Minute verpasste der gefährliche Marc Tinner das 0:3 knapp. Fünf Minuten später liess man ihn erneut schiessen: Sein scharfer Flachschuss aus knapp 20 m Entfernung fand den Weg, von Meilis Handschuhen noch leicht abgelenkt, in die linke Torecke – die Entscheidung war gefallen.

Trotz dem klaren Rückstand bewies Töss Moral und kämpfte weiter, um nicht zuletzt auch für die zahlreichen Tössemer Fans wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen. Es sollte nicht sein...

Mit dieser (zu hohen) Niederlage gegen den direkten Aufstiegskonkurrenten sind die Chancen auf eben diesen Aufstieg in die interregionale 2. Liga drastisch gesunken.
Die verbleibenden drei Meisterschaftsspiele muss Töss alle gewinnen und gleichzeitig müsste Basserdorf 5 Punkte in seinen restlichen vier Spielen abgeben. Nur so besteht noch eine Chance auf einen Tössemer Aufstieg.

Aufstellung:
Meili, Todesco, Dalla Nora, Vukas, Kastrati, Schiavano (46. Bilalji), Yüksel (83. Migliore), Murina, Mazrekaj, Malis, Mutlu (87. Guadagnino) 

13.5.2007: Affoltern-Töss 0:1 (0:1)

Weitere 3 wichtige Punkte im Trockenen! Im Kampf um den Aufstieg konnte sich der FC Töss beim abstiegsbedrohten Zürich-Affoltern mit einem knappen Sieg drei weitere, wichtige Punkte sichern. Wie dieser Erfolg allerdings zustande kam, war freilich weniger erfreulich. Nicht etwa, dass die Einstellung der Töss-Spieler nicht gestimmt hätte. Jeder der zwölf eingesetzten Spieler rannte sich die Lunge aus dem Leib und kämpfte bis zum Umfallen. Auf dem Platz führten unsere Jungs auch die deutlich feinere Klinge und waren meist auch einen Schritt schneller am Ball als der gegen den Abstieg kämpfende Gegner. Doch vor dem gegnerischen Strafraum war dann von technischer und läuferischer Ueberlegenheit nicht mehr viel zu sehen. Oft fast schon stümperhaft stellten sich die Tössemer Angreifer vor dem Tor an-wählten meist das falsche Mittel (Schuss statt Pass oder umgekehrt) und brachten so ihre Trainer Abri und Enzo sowie die wenigen eigenen Anhänger fast zur Verzweiflung.

Dabei hatte es eigentlich ganz gut angefangen: Schnell schnürten die Gäste aus Töss die äusserst defensiv agierende Heimmannschaft ein und schon nach 9 Minuten wäre der Heim-Keeper ein erstes Mal geschlagen gewesen. Doch Sandy Malis' Geschoss ging statt ins Netz nur an die Torumrandung. Töss kam zu weiteren Möglichkeiten und der Gegner war nur sporadisch mit Einzelvorstössen gefährlich. Kurz vor der Pause dann grosse Aufregung: Erst erzielte Michi Ehrensberger im Anschluss an einen Corner mit dem Kopf das erlösende 1:0 für Töss, wenige Minuten später sah zudem ein Einheimischer nach einem groben Foul die rote Karte.

Doch aus dem erwarteten Spaziergang in der zweiten Halbzeit wurde nichts. Dem Gegner war nicht anzumerken, dass er mit einem Akteur weniger spielte, und Töss seinerseits machte herzlich wenig aus dem personellen Uebergewicht. Vor dem Tor wurde weiterhin meist der kompliziertere statt der einfache Weg gesucht. Und selbst als das verzweifelt kämpfende Affoltern zum Schluss seine Abwehr arg entblösste, vermochten unsere Spieler davon nicht zu profitieren.

Natürlich: Schon morgen fragt keiner mehr danach, wie der Sieg gegen Affoltern zustande gekommen ist. Schliesslich wurde das Hauptziel, drei weitere Punkte, erreicht. Dennoch: Ein etwas schaler Nachgeschmack bleibt zurück. Denn fraglich, ob eine solche Leistung am nächsten Samstag zu Hause im Spitzenkampf gegen Bassersdorf ausreichen wird...


Aufstellung: Meili; Todesco, Kastrati, Ehrensberger, Dalla Nora; Latifi, Malis, Murina, Mazrekaj; Elmazi, Mutlu (80. Bilalij)

9.5.2007: Wiesendangen-Töss 0:2 (0:0) - Regionalcup 1/4-Final

Töss steht nach dem Sieg in Wiesendangen im 1/2-Final des Regionalcups.

In einem Cupspiel, das vor allem in der 1. Halbzeit wenig Spektakel und auf beiden Seiten kaum Torchancen bot, hat der FC Töss seine Pflicht erfüllt und kommt eine Runde weiter.

Mit der Einwechslung von Armend Kastrati zur 2. Halbzeit ging ein Ruck durch die Mannschaft. Nur fünf Minuten nach Wiederbeginn schloss Kastrati einen Sololauf mit einem idealen Rückpass auf Luli Elmazi ab. Dieser brauchte den Ball nur noch zum 1:0 für Töss einzuschieben. In der 61. Minute verpasste Rame Mazrekaj die Führung auszubauen: Er konnte einen Foul-Penalty (an den Pfosten) nicht verwerten.

Wiesendangen, bis dahin ein harmloser Gegner, witterte seine Chance und kaum auch zu Tormöglichkeiten. Bruno Meili vereitelte in der 70. Minute mit einer tollen Parade den Ausgleich. Fünf Minuten später konnte Rame Mazrekaj mit dem 0:2 doch noch für die Vorentscheidung sorgen. In der 80. Minute musste Manuel Dalla Nora für seinen geschlagenen Goali auf der Linie abwehren und rettete diesem so den Shutout.

Abramo D'Aversa zeigte sich zufrieden über den Ausgang des Spiels und den Einzug ins 1/2-Finale. Er bemerkte aber auch, dass die Leistung seiner Mannschaft relativ bescheiden war, was aber genügte, um Wiesendangen zu schlagen.

Mannschaftsaufstellung: Meili, Todesco, Dalla Nora, Migliore (46. Kastrati), Vukas, Elmazi, Ehrensberger, Bilalji (46. Schiavano), Murina, Mazrekaj, Mutlu

5.5.2007: Töss-Oberwinterthur 1:2 (1:0)

Es macht den Anschein, als habe der FC Töss Angst vor der Rolle als Leader. Nachdem Aufstiegskonkurrent Bassersdorf vor einer Woche in Oberi stolperte und nicht über ein Unentschieden hinauskam, war man bei Töss vor dem heutigen Gegner gewarnt. Entsprechend konzentriert und kämpferisch stiegen unsere Jungs auf dem durch den Dauerregen aufgeweichten Reitplatz in die Partie. Schnell vermochten sie den Gegner unter Druck zu setzen. Die logische Folge war schon nach 8 Minuten der Führungstreffer. Torjäger Mutlu reagierte nach einem Freistoss am schnellsten und drückte den Ball zur frühen 1:0 Führung über die Linie.

Vielleicht kam dieser Treffer etwas gar früh. Die Tössemer schienen sich in der Folge mit dem 1:0 zufrieden zu geben und gingen nicht mehr derart konsequent auf die Bälle wie noch während der Startphase. Entsprechend wurde Oberi stärker und das Geschehen glich sich aus. Dennoch ging Töss mit der 1:0 Führung in die Pause. Doch kurz nach Wiederbeginn wurde die Abri-Elf kalt geduscht! In der 49. Minute gelang Oberis Medina-zwar aus offsideverdächtiger Position- der 1:1 Ausgleich.

Wer nun eine Reaktion unserer Jungs erwartete, sah sich leider getäuscht. Vom Start-Elan der Tössemer war nicht mehr viel zu sehen. Und nachdem Meili in der 60. Minute einen Schuss von Medina noch bravourös abzuwehren vermochte, wurde  er sechs Minuten später (66. Min.) von einem nicht unhaltbar scheinenden Schuss Defiebres bezwungen. Dieser 1:2 Rückstand schien unsere Jungs zwar geweckt zu haben -endlich griffen sie wieder vehementer an- und kamen auch zu Chancen. Allerdings wurde der Weg zum Tor zu oft und zu sterotyp durch die von Oberi gut abgesicherte Mitte gesucht. Und so blieben unsere Stürmer immer wieder an irgend einem gegnerischen Bein hängen.

Und hängen taten zum Schluss auch die Köpfe. Die Frage darf gestellt werden: Ist der Aufstiegswille dieser Mannschaft wirklich gross genung?

Mit dieser 1:2 Heimniederlage gegen ein- zugegeben stark aufspielendes Oberi- verlor Töss nach nur einer Woche die Tabellenführung wieder an Bassersdorf, welches gleichzeitig zu Hause gegen Zürich-Affoltern mit 3:1 gewann.

Doch wie sagt Trainer Abri: "es geht weiter..."


Mannschaftsaufstellung: Meili; Todesco, Dalla Nora, Yüksel, Kastrati; Elmazi, Ehrensberger, Malis, Murina, Mazrekaj, Mutlu

29.4.2007: Centro Gallego - Töss 0:1 (0:1)

Ein Penaltytor reicht zum Sieg in Schaffhausen.

von Anfang an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Tössemer jedoch das Diktat, zweimal fehlte nur wenig, um die Führung zu erzielen. In der 44. Minute war es dann soweit. Ein Foul an Michi Ehrensberger wurde mit Penalty taxiert und Maze liess sich diese Chance nicht entgehen, 0:1. Mit diesem Resultat gings in die Pause.  In der zweiten Halbzeit war der Tabellenzweite zwar klar überlegen, das Team von Abri und Enzo konnte jedoch die Ueberlegenheit nicht in einen Ausbau des Resultates ummünzen. Gute 3 x konnten die Blau-Weissen alleine auf den gegnerischen Torhüter losziehen, ohne jedoch zu reussieren. Einmal mehr war die Chancenauswertung kläglich. Die Abwehr stand jedoch ebenfalls einmal mehr sehr gut, sodass der FC Töss kaum Gefahr lief, die Führung noch abgeben zu müssen. Dieser verdiente, jedoch knappe Sieg hievte die Töss-Jungs erneut an die Spitze. Am kommenden Samstag gehts dann gegen den wiedererstarkten FC Oberwinterthur in einen weiteren "Ernstkampf". Nebst den ohne Zweifel grossen technischen Fertigkeiten der Mannschaft dürfte dann wieder vermehrt Kampf- und Abschlussstärke gefragt sein.  Als stolzer Leader darf man jedoch mit grossem Selbstvertrauen in die kommenen Aufgaben hineingehen.

Mannschaftsaufstellung:

Meili; Kastrati, Dalla Nora, Yüksel, Elmazi; Murina, Malis, Ehrensberger, Bilaliji; Mazrekaj, Mutlu

 

21.4.2007: Töss - SC Veltheim 6:0 (3:0)

Gegen das abstiegsgefährdete Veltheim kam unser Fanionteam zu einem klaren Sieg. Bei strahlendem Sonnenschein und schon fast sommerlichen Temparaturen startete das Derby fulminant, zumindest nach Toren. Ohne sich grossartig bemühen zu müssen führte Töss nach einem abgefälschten Schuss von Rame , sowie ein paar Minuten später nach einem umstrittenen Handspenalty , vollstreckt wiederum von Rame, 2:0. Wer nun auf eine Reaktion von Veltheim  wartete, sah sich getäuscht. Ueberraschend zahm und  schon fast im Freundschaftsspiel - Stil plätscherte das Spiel so dahin. Den Spieler merkte man an, dass sie sich noch nicht an die warmen Temparaturen gewöhnt hatten. Ein schöner Spielzug über Gio zu Muri, welcher in unnachahmlicher Manier via Fersentrick-Kick (die meisten hätten das Bein gebrochen) eine herrliche Flanke hereinbrachte, die Muti per Kopf (wie sonst?) zum 3:0 einnickte. Mit diesem Spielstand gingen die Mannschaften in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an der gemächlichen Gangart, Töss musste nicht mehr, und Veltheim konnte (wahrscheinlich) nicht mehr geben. In regelmässigen Abständen buchte der wirblige Muri noch 3 Tore, einen klassischen Hattrick also, zum Teil nach herrlichen Kombinationen.

Damit bleibt Töss im Aufstiegsrennen, lediglich 1 Törchen fehlt, um zum punktegleichen Bassersdorf aufschliessen zu können.  Jetzt gilt es geduldig und diszipliniert die letzten 8 Spiele in Angriff zu nehmen. Das Talent ist da, mit der richtigen Einstellung stehen die Chancen sehr gut.

 Aufstellung: Meili;Dalla Nora, Vukas, Migliore, Yüksel (ab. 75. Bilalji), Schiavano (ab 55. Min. Elmazi), Ehrensberger, Mazrekaj, Mutlu, Murina, Malis

 

 ... zur Bildergalerie

15.4.2007: Witikon - Töss 2:2 (0:0)

Der Leader begann in Zürich so , wie man es von Ihnen gewohnt war. Technisch überdurchschnittlich gewannen sie schon bald die Oberhand. Die Torchancen kamen und...gingen leider auch, mindestens drei Mal hätte es einschlagen müssen,  so gingen die beiden Mannschaften halt torlos in die Kabinen. Beim Wiederanpfiff waren die Gastgeber eindeutig wacher und frischer auf den Beinen. Der Pausentee schien den Unsrigen nicht gut bekommen zu sein, sodass es nach einem hässlichen Doppelschlag innert 4 Minuten ziemlich brutal 0:2 stand. Die Mannschaft zeigte jedoch Charakter und kämpfte sich mit dem 1:2 in der 65. Minute wieder zurück! Maze gelang endlich wieder einmal ein Treffer, und erst noch ein sehr wichtiger! Und es kam noch besser; einen an Remo Todesco verschuldeten Foulelfmeter verwandelte Maze mit wiedererstarktem Selbstvertrauen souverän. Zu mehr reichte es jedoch nicht mehr, unnötigerweise musste Besi nach einem Revanchefoul kurz vor Schluss noch frühzeitig das Feld räumen. Dies wird kaum helfen, die Tabellenspitze zu verteidigen..

Das Team kam um einen durchaus möglichen Sieg herum weil es einmal mehr verpasste, die gebotenen Torchancen ausreichend zu nutzen. Hier besteht Handlungsbedarf. Die Konkurrenz schläft nicht..

 

Aufstellung: Meili; Todesco, Dalla Nora, Latifi, Kastrati, Murina, Ehrensberger, Malis, Sciavano, Mazrekaj, Mutlu

12.4.2007: Töss-Seuzach 0:0

Als Leader ging unsere Elf in den ersten Spitzenkampf dieser Rückrunde. Das Spiel begann etwas nervös, wobei sich keine Seite echte Vorteile erarbeiten konnten. Mit zunehmender Dauer bekamen die hochmotivierten Gäste aus Seuzach eine leichte Oberhand. Unser Team liess sich jedoch gegen die doch robusteren Seuzemer nicht unterkriegen. Mit etwas Glück zwar, aber doch, aufgrund der kämpferischen Leistung nicht unverdient, konnten die Einheimischen die Tabellenspitze behaupten. Die junge Crew von Abri und Enzo muss sich anscheinend noch zuerst an die Favoritenrolle gewöhnen, den erstenTest bestanden sie.

5.4.2007: Töss - Unterstrass 4:1 (3:1)

Die Tössemer starteten mit einem wahren Feuerwerk in die Partie, lauf- und spielfreudig liessen sie den Ball zirkulieren sodass die Gäste aus Zürich ständig am "Hinterherlaufen" waren. So dauerte es (für einmal..) auch nur rund 15 Minuten, bis unser Kopfball-Ungeheuer Muti per Kopf das 1:0 erzielte.  Zwischen der 21. und 27. Min. erhöhten die bis dahin kaum zu bremsenden Tössemer auf 3: 0, zweimal war Sandro Malis auf der Höhe seiner Aufgabe. Eine Unachtsamkeit von Bruno Meili ermöglichte den Gästen das 3:1. In der zweiten Halbzeit flachte das Spiel etwas ab, die Jungs von Abri und Enzo blieben jedoch klar spielbestimmend sodass Ahmet Murina das Score noch erhöhen konnte. Ein unterhaltsames Spiel, technisch sehr gutes Spiel, die Torproduktion war einmal mehr jedoch höchst minimalistisch.

1.4.2007: Schwamendingen-Töss 1:2 (0:1)

Töss startete die Rückrunde 06/07 mit einem wohlverdienten Sieg. Obwohl die Mechanismen noch nicht so gut spielten, und der holprige Rasen ein flottes Spiel  verunmöglichten, zeigten die Jungs, dass sie die Chefs auf dem Platz.  Mit einem schönen Kopftor von Serki Mutlu (genannt Muti) gingen die Gäste in die Pause. In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel so dahin, ohne grossen Szenen. Wiederum war es jedoch Muti, der per Kopf auf 2:0 erhöhte. Ein abgefälschter Freistoss ermöglichte es den Gastgebern, das Resultat noch zu verschönern. Fazit: 3 Punkte geholt , ohne gefordert zu werden und ohne zu brillieren.

Vorrunde 2006/07

12.11.2006: Töss - FC Oerlikon/Polizei 1:1 (1:1)

An der Spitze in die Winterpause
Nachdem am Samstag Bassersdorf gegen Seuzach verlor, hätte Töss Tags darauf mit einem Sieg gegen Oerlikon/Polizei die alleinige Tabellenführung übernehmen und als Wintermeister in die lange Pause gehen können. Doch die starken Gäste aus Zürich spielten (leider) nicht mit?

Oerlikon/Polizei startete wie die Feuerwehr: Besser organisiert und sehr engagiert brachten sie die Reitplatz-Elf während der ersten Viertelstunde arg in Nöte. Vor allem die Zuordnung im Defensivbereich klappte vorerst nicht. Doch nach und nach stellte sich Töss auf den animiert spielenden Gegner ein und kam ? sehr zur Freude der trotz nass-kalter Witterung recht zahlreich aufmarschierten Sponsoren ? endlich zu einigen, wenn auch nicht zwingenden Torchancen. Doch genau in einer solch kleinen ?Druckphase? der Tössemer liess sich die Hintermannschaft der Platzherren in der 38. Minute von einem weiten Abschlag des Gäste-Keepers überraschen. Der per Kopf von einem Oerliker-Stürmer weitergeleitete Ball konnte von seinem Mitspieler gegen die sonst sicheren Manuel Dalla Nora und Mate Vukas sowie am herauslaufenden Keeper Bruno Meili vorbei versenkt werden. Immerhin: Die Reaktion der Platzherren liess nicht lange auf sich warten. Statt lange mit dem Schicksal zu hadern, setzte sich Serkan Mutlu nur drei Minuten später gleich gegen mehrere gegnerische Verteidiger beherzt durch, sein platzierter Schuss liess der Torhüter abprallen, und Luli Elmazi stand am richtigen Ort und schob den Ball ins Tor.
Während der Pause bemängelte Trainer Abramo D?Aversa die fehlende Entschlossenheit seiner Spieler und forderte mehr Engagement. Doch seine Worte schienen in den starken Windböen untergegangen zu sein ? jedenfalls waren es erneut die Gäste, die nach dem Seitenwechsel stärker starteten. Und Keeper Meili musste zwei Mal entscheidend intervenieren, um die Tössemer vor einem erneuten Rückstand zu bewahren. Gegen Ende des Spiels schien dann aber der FC Töss etwas frischer als der Gegner. Endlich kam er zu einer Reihe von Torchancen - doch wie bereits die Spiele zuvor liessen Armend Kastrati, Mutlu und Ahmet Murina beste Chancen aus. Und ganz am Schluss verfehlte auch Rame Mazrekaj mit seinem harten Schuss das Tor ? wenn auch nur knapp. So blieb es beim alles in allem verdienten 1:1-Unentschieden.
Der FC Töss beendet damit die Vorrunde mit 27 Punkten und liegt punktgleich mit dem FC Seuzach an der Tabellenspitze. Übrigens: Am 25. März 2007 startet die Rückrunde ? Gegner auf dem Reitplatz ist dann ? Seuzach.

Aufstellung: Meili; Todesco, Vukas, Dalla Nora, Kastrati; Latifi, Murina, Guadagnino (63? R. Münger), Mazrekaj, Elmazi; Mutlu.
Tore: 38- 0:1, 41- 1:1 Elmazi
Bemerkungen: Es fehlten Sandro Malis und Patrick Münger (beide verletzt) sowie Giovanni Migliore (krank).

5.11.2006: Blue Stars - Töss 0:1 (0:0)

Das Glück erzwungen
Auch wenn das Siegtor erst in der Nachspielzeit gelang, geht der Tössemer Sieg gegen die starken Blue Stars aus Zürich gemessen an den Chancen absolut in Ordnung. Wichtig: Dank diesem Auswärtserfolg bleibt Töss weiterhin an der Tabellenspitze.

Das Spiel begann ziemlich ausgeglichen, vielleicht mit leichten Feldvorteilen der Heimmannschaft. Doch die Tössemer stellten sich rasch darauf ein und machten die Räume in der Defensive derart eng, dass die Zürcher kaum zu Torchancen kamen. Erfreulich: Der zuletzt einige Male kritisierte Armend Kastrati setzte den Gegner mit seinen offensiven Einlagen öfters unter Druck, ohne dabei aber seine Abwehrpflichten zu vernachlässigen. Unterstützt wurde er dabei durch Ahmet Murina und Besar Latifi, welche ein immenses Laufpensum abspulten. Und so resultierte schon nach einer Viertelstunde die erste grosse Torchance für die Gäste aus Töss ? Serkan Mutu vergab allerdings. Kurz danach eine weitere Töss-Chance im Anschluss an einen indirekten Freistoss im gegnerischen Strafraum ? doch Rame Mazrekajs Schuss donnerte nur an die Latte. Obwohl der Gegner stark spielte, kam Töss bis zur Halbzeit zu weiteren hochkarätigen Chancen ? beispielsweise als Remo Todesco einen Kopfball auf die Torlinie setzte, der Ball anschliessend aber so hoch aufsprang, dass Mutlu vor dem leeren Tor nicht mehr an den Ball kam. Und so ging Töss mit einem 0:0 in die Pause ? allerdings mit der Erkenntnis, dass an diesem Tag mehr drin liegen würde?
Doch auch die Zürcher tankten während dem Pausentee neue Moral und liessen nach Wideranpfiff den Ball gekonnt in ihren eigenen Reihen laufen. Torgefahr kam dabei aber selten auf ? zu gut schirmte die Tössemer Abwehr mit Manuel Dalla Nora und Mate Vukas ihren Torhüter Bruno Meili ab, so dass dieser kaum je in Bedrängnis kam. Und bald schon rollten die Angriffe ? teils schöne Stafetten ? wieder Richtung Blue-Stars-Tor. In der 75. Minute wären die mitgereisten Töss-Fans beinahe erlöst worden: Kastrati setzte sich mit einem Energieanfall durch, hatte den Torhüter auch bereits ausgespielt, traf dann aber aus spitzem Winkel nur den Aussenpfosten. Schade. Und als beide Teams sich bereits mit einem Unentschieden abgefunden hatten, schlug es in der 92. Minute bei den Platzherren doch noch ein: Rame Mazrekaj setzte den Ball in der 92. Minute mit einem herrlichen Lob über den herauslaufenden Torhüter in die Maschen. Die Freude der Tössemer war grenzenlos, wurde ihre gute Leistung nun gar noch mit drei statt nur einem Punkt belohnt.
Der Sieg in diesem Spitzenkampf war freilich verdient ? die Tössemer Mannschaft hatte sich mit einer beherzten Leistung durchgesetzt und behauptet sich damit an der Tabellenspitze. Nun gilt es am nächsten Sonntag beim letzten Vorrundenspiel (Reitplatz, 14.30 Uhr) diese Position mit einem weiteren Sieg gegen Oerlikon/Polizei zu zementieren. Bleibt die Hoffnung, dass bis dann die verletzten Sandro Malis und Patrick Münger wieder fit und auch die beiden Junioren Giovanni Migliore und Lijrim Bilalij wieder verfügbar sind.

Aufstellung: Meili; Todesco, Vukas, Dalla Nora, Kastrati; Latifi, Murina, Guadagnino (80? Schiavano), Mazrekaj, Elmazi; Mutlu

Tor: 92? 0:1 Mazrekaj

29.10.2006: Töss - Beringen 2:1 (1:0)

Sieg ? aber am Schluss noch arg gezittert?
Nach einem spielfreien Wochenende griff der FC Töss am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Beringen wieder in den Meisterschaftsbetrieb ein. Ziel: Ein Sieg ? und damit Rehabilitation für die peinliche 7:2-Niederlage gegen Bassersdorf.

Entsprechend schwungvoll starteten die Platzherren in die Partie. Trotz diszipliniertem Spiel der Beringer drückte Töss die Gäste schnell mal in die eigene Platzhälfte zurück und kam schon früh zu Chancen. So schob Raphael Münger in der 9. Minute den Ball nach herrlichem Pass von Serkan Mutlu ins Tor ? der Unparteiische entschied allerdings zuvor auf Abseits. Wenig später war es Mutlu, der seinen Kopfball von einem Beringer Verteidiger auf der Torlinie abgewehrt sah. Dank ausgezeichneter Vorarbeit von Sandro Malis und Rame Mazrekaj kam der unermüdliche Ahmet Murina innerhalb von zwei Minuten gleich zu zwei weiteren, vielversprechenden Chancen ? leider ohne zählbaren Erfolg. Doch unmittelbar vor dem Pausenpfiff war?s endlich soweit: Mazrekajs? Schuss wurde von einem im Strafraum stehenden Beringer mit dem Arm abgewehrt, und so entschied der Schiedsrichter auf Strafstoss. Der zuvor noch erfolglose Murina liess sich diesmal nicht zweimal bitten und verwandelte sicher.
Wer nun dachte, Töss werde nach der Pause mit einem schnell erzielten zweiten Treffer die Vorentscheidung suchen, sah sich getäuscht. Unerklärlich zaghaft wirkte die Reitplatz-Elf nun plötzlich. Und entsprechend war die Verteidigung um Manuel Dalla Nora und Mate Vukas gefordert. Unverständlich für die Töss-Fans am Spielfeldrand, wie die Platzherren durch Auslassen zahlreicher Chancen den Gegner förmlich wieder aufbauten. So sündigten in kurzer Folge hintereinander Münger und Murina trotz aussichtsreichster Position. Und dann kam?s, wie?s nach der alten Fussballerweisheit kommen musste: ?Wenn Du Deine Tore nicht machst, dann bekommst Du sie.? In der 68. Minute nutzten die harmlosen Gäste eine ihrer wenigen Möglichkeiten aus und erzielten im Anschluss an eine Freistossflanke per Kopf den überraschenden 1:1-Ausgleich.
Immerhin: Dieser Treffer schien die Tössemer nochmals wach zu rütteln. Unterstützt von den Defensivspielern Armend Kastrati, Remo Todesco und Luli Elmazi zog Töss wieder sein druckvolles Pressing auf ? und kam prompt wieder zu hochkarätigen Chancen. Doch eine Viertelstunde vor Schluss hatten die Tössemer auch den Schiedsrichter gegen sich, als er ein klares Foul an Captain Serkan Mutlu, der den Torhüter bereits ausgespielt hatte, im Strafraum nicht pfiff. Und wenige Minuten später traf Murinas Geschoss nur die Latte. Doch in der 85. Minute wurden die Spieler, Betreuer und Fans des FC Töss dann doch noch erlöst; Malis servierte Murina den Ball pfannenfertig auf den Fuss, so dass dieser ?nur? noch einzuschieben brauchte. Und so siegte Töss zum Schluss verdientermassen mit 2:1. Allerdings: Gegen einen stärkeren Gegner ? wie es zum Beispiel am nächsten Sonntag Blue Stars (Anpfiff: 14 Uhr) sein dürfte ? müssen die Chancen vor dem gegnerischen Tor unbedingt konsequenter verwertet werden.

Aufstellung: Meili; Todesco, Vukas, Dalla Nora, Kastrati; Murina, Malis, Mazrekaj, Elmazi;
R. Münger (65? Schiavano), Mutlu
Tore: 45? 1:0 Murina. 68? 1:1. 85? 2:1 Murina

14.10.2006: Bassersdorf - Töss 7:2 (3:0)

Eine bittere Kanterniederlage
Der FC Töss musste gegen Aufsteiger Bassersdorf ohne die gesperrten Serkan Mutlu und Sandro Malis antreten. Und offenbar wogen diese Absenzen derart schwer, dass es gleich eine unerwartet klare Niederlage absetzte.

Dennoch war es der FC Töss, der schon in der 3. Minute zur ersten Torchance kam; Rame Mazrekaj verfehlte mit seinem Schuss aus 16 Metern das Tor nur knapp. Wenig später, im Anschluss an einen Freistoss und einer herrlichen Flanke in den Tössemer Strafraum, gingen aber die Platzherren mit einem sehenswerten Kopftor 1:0 in Führung. Die Tössemer Abwehr machte dabei nicht gerade den glücklichsten Eindruck ? Torhüter Bruno Meili dagegen war chancenlos. Erfreulicherweise liessen sich die Tössemer von diesem frühen Rückstand (noch) nicht gross beeindrucken und kamen durch Raphael Münger (alleine vor dem gegnerischen Torhüter) unmittelbar nach dem Anstoss zur grossen Ausgleichschance. Doch Münger scheiterte und während Töss weiter auf den Ausgleich drängte, konterte Bassersdorf die Gäste klassisch aus und schraubte das Skore noch vor der Pause auf 3:0.
Nach der Pause lautete die Tössemer-Devise: Möglichst schnell die beiden Anschlusstreffer erzielen um so wieder ins Spiel zu finden. Doch stattdessen war es einmal mehr der starke Aufsteiger Bassersdorf, welcher äusserst abgeklärt spielte und seine Chancen zu nutzen wusste. So hiess es statt 3:1 bald einmal 4:0 für die Platzherren. Und auch Mate Vukas Treffer zum 4:1 war nicht viel mehr als ein Strohfeuer ? denn nur wenig später antwortete Bassersdorf mit dem 5:1. Selbst der sehenswerte ?Schlenzer? von Patrick Münger zum 5:2 half den Gästen nicht viel ? an diesem Abend gab es gegen Bassersdorf einfach nichts zu holen.
Töss wurde seiner Leaderrolle zu keiner Zeit gerecht, stieg viel zu wenig konsequent in die Zweikämpfe und machte so den Bassersdorfern das Toreschiessen einfach. Die logische Folge: Treffer Nummer 6 und 7 für die Platzherren ? und wieder Spannung in der Meisterschaft. Keine Frage: Beim nächsten Spiel am Sonntage gegen Beringen (14.30 Uhr auf dem Reitplatz) wollen die Fans eine Reaktion und deutliche Leistungssteigerung sehen!

Aufstellung: Meili; Todesco, Vukas., Dalla Nora, Kastrati; Murina, Latifi (79? Migliore), P. Münger, Schiavano
(46? Guadagnino); R. Münger, Mazrekaj (82? Bilalij).

7.10.2006: FC Töss - Zürich Affoltern 2:0 (1:0)

Töss weiterhin auf Erfolgskurs
Im zweiten Anlauf wieder auf dem heimischen Reitplatz hats geklappt. Gegen Zürich Affoltern konnte der erste Heimsieg eingefahren werden. Und dank der Niederlage von Verfolger Seuzach baute Töss seine Leaderstellung weiter aus. Trotz diesem Sieg gibt?s aber zwei Wehrmutstropfen...

Gegen Affoltern versuchten die Tössemer von Beginn weg Druck zu machen. Und ausser einem missglückten Abschlag des sonst ausgezeichneten Torhüters Bruno Meili, der in der 6. Minute fast zu einem Gegentreffer geführt hätte, gelang ihnen dies auch. So kamen Ahmet Murina (zweimal) und Serkan Mutlu (einmal) schon in der ersten Viertelstunde zu drei dicken Chancen. Und nachdem die anfänglich etwas unsicher wirkende Töss-Abwehr um Manuel Dalla Nora, Patrick Münger und Remo Todesco immer entschlossener zu Werke ging, wurde die Partie stetig einseitiger und die Einheimischen zusehendes stärker. So war der nach 33. Minuten (endlich) fallende Führungstreffer nur die logische Folge. Nach einer Flanke von Murina und einem Abpraller von Raphael Münger stand Rame Mazrekaj genau am richtigen Ort und schoss den Ball ins Netz.
Mit der Leistung in der ersten Hälfte war das Trainerduo Abramo D?Aversa und Enzo Guadagnino aber trotz einer 1:0-Pausenführung nicht ganz zufrieden ? zu viele Chancen wurden kläglich versiebt. Nach Wideranpfiff nahmen deshalb auch die zentralen Mittelfeldspieler Besar Latifi und Sandro Malis mehr Einfluss aufs Spiel und versuchten im Angriff neue Impulse zu setzen. Allerdings nicht mit dem gewünschten Erfolg ? Torchancen blieben in der Folge (wenigstens auf beiden Seiten?) Mangelware. In der 60. Minute wurde Raphael Münger trotz guter Leistung durch Luli Elmazi ersetzt. Und wenig später erzielte Murina, nach einem schönen Flügellauf eben dieses Elmazis und einem Prellball von Mazrekaj, das 2:0.
Es schien die Vorentscheidung und der Match plätscherte ruhig vor sich hin, bis in den letzten Minuten der Schiedsrichter wenig Fingerspitzengefühl bewies und unnötigerweise noch Farbe ins Spiel brachte. So verwarnte er nach einem (nicht geahndeten!) Foul an Sandro Malis, der sich danach auswechseln liess und dabei nach Ansicht des Schiedsrichters den Platz zu wenig schnell verliess, mit einer gelb-roten Karte. Aber nicht genug: In der 92. Minute verwies der Unparteiische auch Mutlu nach dessen zweiter gelben Karte mit Rot vom Feld. So haftet dem sicheren 2:0 Pflichtsieg gegen Affoltern der Makel an, dass in den nächsten Partien ? sicher am nächsten Samstag, 14. Oktober um 18.30 Uhr in Bassersdorf ? Malis und Mutlu fehlen werden. Aber bis dann sind bestimmt die beiden gegen Affoltern krankheitshalber abwesenden Mate Vukas und Claudio Bilotta wieder auf dem Damm.

Aufstellung: Meili; Todesco, P. Münger, Dalla Nora, Kastrati; Murina, Latifi (82? Schiavano) Malis, R. Münger (60? Elmazi), Mazrekaj, Mutlu.

Tore: 33? Mazrekaj; 72? Murina

30.9.2006: Oberwinterthur - Töss 0:1 (0:1)

Verdienter Derbysieg
Nach einer überlegen geführten Partie und einem 0:1-Vorsprung musste der FC Töss ganz zum Schluss noch um den Sieg gegen Oberwinterthur bangen. Mate Vukas rettete in letzter Sekunde auf der Linie?

Die erste Viertelstunde war ein Abtasten beider Mannschaften. Entsprechend rar waren die Torchancen ? zu diszipliniert agierten die zwei Abwehrreihen. Danach übernahmen aber die Gäste aus Töss das Spieldiktat und kamen in der Folge durch Rame Mazrekaj und Serkan Mutlu zu ersten Chancen. Auf der anderen Seite musste Bruno Meili einige Male auf Konter der Einheimischen reagieren. Nach einer halben Stunde verstärkte das Tössemer-Mittelfeld ? angetrieben vom unermüdlichen Besar Latifi ? den Druck aufs gegnerische Tor und erhielt zudem Unterstützung durch die auf der Aussenbahn immer wieder nach vorne drängenden Armend Kastrati und Ahmet Murina. So überraschte es wenig, als der Leader in der 41. Minute in Führung ging. Rame Mazrekaj bediente Serkan Mutlu, und dieser lupfte den Ball elegant über den Torhüter ins Netz.
Nachdem die Oberwinterthurer kurz nach Wiederanpfiff eine grosse Möglichkeit zum Ausgleich vergaben, setzte zwei Minuten später Mutlu den Ball an den Aussenpfosten. Und danach fand das Spiel praktisch nur noch in der Spielhälfte der Oberwinterthurer statt. Obwohl sich die Torchancen häuften und die Tössemer mächtig drückten, wollte der erlösende zweite Treffer aber nicht fallen. Und als ganz zum Schluss Mate Vukas auf der Linie den Ball weg köpfeln musste, wären die Gäste gar beinahe noch mit dem Ausgleich für das Auslassen der vielen Chancen bestraft worden.
So blieb es aber beim höchstverdienten Auswärtssieg der Tössemer, der nicht zuletzt dank einer kompromisslosen Defensiv-Leistung zustande kam. Gespannt und höchst motiviert erwartet der Leader nun das nächste Spiel gegen Zürich Affoltern, welches am kommenden Samstag, 7. Oktober um 17 Uhr auf dem heimischen Reitplatz angepfiffen wird. Natürlich hofft die Mannschaft, dass sie dann von einer grossen Fangemeinde unterstützt wird.

Aufstellung
Meili; Dalla Nora,Vukas, Kastrati; Todesco; Latifi, Malis, Elmazi (60? Münger R.); Murina; Mazrekaj (87? Bilalij), Mutlu
Tor: 41? 0:1 Mutlu

Agenda

05.09.2010  
FC Oberwinterthur 2 – FC Töss 2 , Meisterschaft 4. Liga, Sonntag 5. September 13:00 Uhr, Sportplatz Hegmatten
» Anzeigen
05.09.2010  
FC Widnau – FC Töss, Sonntag, 5. September um 14:00 Uhr, Sportanlage Aegeten, Widnau
» Anzeigen
09.09.2010  
FC Elgg 1 – FC Töss 2, Meisterschaft 4. Liga, Donnerstag 9. September 20:00 Uhr, Sportplatz Im See, Elgg
» Anzeigen
11.09.2010  
FC Töss – FC Kreuzlingen, Samstag 11. September um 17:00 Uhr im Waldstadion Reitplatz
» Anzeigen
12.09.2010  
FC Töss 2 – FC Winterthur 2, Meisterschaft 4. Liga, Sonntag 10:30 Uhr, Waldstadion Reitplatz
» Anzeigen
27.11.2010  
4. Brüttemer Hallenturnier für Junioren und Juniorinnen, Samstag/Sonntag 27./28.11.2010

Jetzt anmelden!

» Anzeigen